Hundesuchhilfe

Dortmund: Hündin vermisst - Suche nach „Emma“ im Ruhrgebiet

„Emma“ ist am vergangenen Samstag verschwunden. 

„Emma“ ist am vergangenen Samstag verschwunden. 

Foto: Privat

Dortmund.  Seit knapp einer Woche ist Hündin „Emma“ auf Achse im Ruhrgebiet. Ihre Besitzer hoffen, dass die Golden-Retriever-Dame schnell zurückkehrt.

„Emma“ hat Meter gemacht in den vergangenen Tagen: Am vergangenen Samstag verschwand die Hündin nach einem Wald-Spaziergang von einem Parkplatz in Dortmund-Aplerbeck. Seitdem irrt sie durch die Region - und im halben Ruhrgebiet wird nach ihr gesucht. In Herne wurde sie bereits mehrfach gesichtet, dann in den Dortmunder Stadtteilen Brakel und Assel, dann an der A 2 bei Bergkamen, wo sie auch auf die Autobahn gelaufen sein soll, dann in Unna, dann in Schwerte.

Am Freitagmorgen sind „Emmas“ Frauchen Estrella Burgemeister und ihre Unterstützer von der Tiersuchhilfe Schwerte wieder an dem Parkplatz in Aplerbeck, an dem die Hündin verschwand: Sie sei gerade mit ihrem Herrchen zum Auto zurückgekehrt, habe dann ein Spur gewittert und sei im Gebüsch immer weiter und weiter gelaufen, erzählt Burgemeister: „Das macht sie sonst nie.“ Es ist ihr anzuhören, wie die Suche an den Nerven zehrt: „Sei fehlt uns sehr. Sie ist unser Ein und Alles.“ An jedem Tag des Verschwindens haben die Helfer nach „Emma“ gesucht: „Von morgens bis abends. Wir gehen jeder Spur nach.“

Die letzte Sichtung ist circa sechs Kilometer entfernt passiert

Andrea Siegmund von der Tiersuchhilfe Schwerte unterstützt die Fahndung mit ihren eigenen Suchhunden. Die haben zuletzt am Donnerstag in Schwerte angeschlagen. Auch sie ist am Freitagmorgen zu dem Entlaufort gekommen: „Wir haben die Hoffnung, dass sie sich nähert“, sagt Siegmund. Die letzte Sichtung ist circa sechs Kilometer entfernt passiert. Für einen Hund sei das keine Entfernung, sagt Siegmund. Am Entlaufort wollen die Helfer nun Futter auslegen und ein T-Shirt der Besitzer, in der Hoffnung, dass sich „Emma“ an den Geruch erinnert.

Die Hündin befinde sich in einer Ausnahme- und Angstsituation, sagen die Helfer. „Es gibt Hunde, die rasen und rasen“, beschreibt Siegmund „Emmas“ Irrläufe der vergangenen Tage, „die wollen wieder nach Hause, aber die finden den Weg nicht.“

Die Besitzer bitten darum, sich bei einer Sichtung nur bei ihnen zu melden, nicht aber „Emma“ hinterherzulaufen, um sie nicht noch weiter zu verschrecken. Die Hoffnung auf eine Rückkehr haben sie noch nicht aufgegeben. Mit acht Wochen kam Emma in die Familie. Jetzt ist sie zwei Jahre alt. „Sie ist unsere erste und einzige Hündin“, sagt Halterin Burgemeister.

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