Gericht

Terror: Dortmunder (16) wird Anschlagsplanung vorgeworfen

Das Landgericht Dortmund.

Foto: Dieter Menne (Archivbild)

Das Landgericht Dortmund. Foto: Dieter Menne (Archivbild)

Dortmund.  Messer, Bekennerschreiben und eine Liste mit möglichen Anschlagszielen: Ein 16-jähriger Dortmunder muss sich vor dem Landgericht verantworten.

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Seit Dienstag verhandelt die 31. Jugendstrafkammer des Landgerichts den Fall. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet: „Vorbereiten einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“.

Die Verhandlung findet aufgrund des Alters des Angeklagten vollständig unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Um die besonderen Persönlichkeitsrechte eines Jugendlichen zu schützen, ist dies bis zu einem Alter von 18 Jahren zwingend vorgeschrieben.

Jugendlicher sitzt in Untersuchungshaft

Der Angeklagte soll sein Dortmunder Elternhaus am 12. Juni verlassen haben. Zwei Tage später konnte die Polizei ihn dann ausfindig machen und festnehmen. Seitdem sitzt der 16-Jährige in einem Jugendgefängnis in Untersuchungshaft. Für den Prozess hat das Landgericht bisher noch drei Verhandlungstage bis Mitte Januar angesetzt.

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