Wall-Raser

Dortmunder Polizist bei Raserkontrolle fast umgefahren

Bei einer Kontrolle auf dem Dortmunder Wall ist beinahe ein Polizist umgefahren worden.

Foto: Stefan Arend

Bei einer Kontrolle auf dem Dortmunder Wall ist beinahe ein Polizist umgefahren worden. Foto: Stefan Arend

Dortmund.  Das war knapp: Als ein Polizist ein schwarzes Sportcoupé auf dem Wall anhalten wollte, fuhr der Fahrer den Beamten fast um – und raste davon.

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Bei einer nächtlichen Kontrolle am Dortmunder Wall ist in der Nacht auf Samstag beinahe ein Polizisten angefahren worden. Die Beamten wollten neben Tempo-Kontrollen auch den technischen Zustand von Fahrzeugen überprüfen. Dabei kam es zu dem gefährlichn Zwischenfall.

Gegen 22.45 Uhr standen die Beamten am Hohen Wall/Hiltropwall. Als sich ein dunkles Sportcoupé auf dem mittleren Fahrtstreifen näherte – laut Polizei deutlich zu schnell – wollte der Polizist den Wagen anhalten. Aber der unbekannte Fahrer ignorierte seine Anhaltezeichen. Um nicht überfahren zu werden, sprang der Polizist zur Seite.

Der Sportwagen erfasste zum Glück nicht den Beamten, sondern "nur" dessen Anhaltekelle. Der Aufprall des harten Kunststoffs auf den Wagen dürfte kaum zu überhören gewesen sein, schreibt die Polizei i einer Mitteilung. Trotzdem sei fuhr das Auto mit unverändert hoher Geschwindigkeit weiter gefahren. An der linken Seite dürfte es entsprechend beschädigt sein.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Dortmund zu melden unter: 0231/1321121.

Die weitere "Fakten" des Kontrolleinsatzes:

  • Bei neun Fahrzeugen stellten die Polizisten technische Mängel fest. Drei getunte Wagen wurden wegen nicht zugelassener Veränderungen direkt stillgelegt.
  • Zudem stellten die Beamten ein elektrisch angetriebenes Longboard sicher, mit dem ein 26-jähriger Dortmunder unterwegs war.
  • Insgesamt schrieben die Polizisten 13 Anzeigen wegen fehlendem Tüv sowie technischer Mängel. Dazu wurde 6 Verwarnungsgelder fällig.
  • Mit der Geschwindigkeit nahmen es 578 Verkehrsteilnehmer nicht so genau: Das Resultat waren 456 Verwarngelder und 122 Anzeigen.
  • Traurige "Spitzenreiter" waren ein Dortmunder (30) auf der B1, der mit seinem Porsche bei erlaubten 100 satte 188 km/h fuhr und ein Unnaer (30), der mit seinem Mercedes auf der Brackeler Straße bei erlaubten 70 mit 116 km/h unterwegs war.
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