Kommunalwahl

Die ersten Wahlplakate in Düsseldorf sind schon beschädigt

Von den CDU-Kandidaten im Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth wurden die Köpfe aus den Plakaten geschnitten.

Von den CDU-Kandidaten im Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth wurden die Köpfe aus den Plakaten geschnitten.

Foto: CDU

Düsseldorf.  Nicht einmal 24 Stunden nach dem Aufstellen wurden Köpfe aus einem Großplakat in Düsseldorf-Kaiserswerth geschnitten. Die CDU ist entsetzt.

Erst seit Freitag Abend werben die Parteien in Düsseldorf um stimmen für die Kommunalwahl – und schon sind die ersten zerstört. Besonders sauer ist die CDU im Düsseldorfer Norden. Die Köpfe des CDU-Teams für Kaiserswerth wurden auf dem Banner am Kreisverkehr am Samstag zwischen 0.30 und 6 Uhr herausgeschnitten. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt bereits. Dennoch bitten wir auch die CDU um Mithilfe und bitte Hinweise zur Aufklärung geben.

Nichts zu tun mit politischer Auseinandersetzung

In einem Facebook-Beitrag betont die Nord-CDU: „Klar ist ein Wahlkampf auch eine Auseinandersetzung. Mit konstruktiver Kritik können wir immer gut leben. Aber: Solche Sachbeschädigungen – zu Lasten egal welcher Partei – haben mit Wahlkampf und mit politischer Argumentation nichts mehr zu tun.“ Die Schonungslosigkeit, mit der das Wahlplakat zerstört wurde, sei eine neue Art des Vandalismus und einfach nur unfassbar. „So wird die Mühe der ehrenamtlich Engagierten für unseren Stadtbezirk mit Füßen getreten. Diese Art der Auseinandersetzung zeigt aber auch, dass Einigen anscheinend die Argumente ausgehen.“ Auch wenn jede Art der Beschädigung unmöglich sei, lässt diese doch noch mehr Staunen zu, denn das Plakat wurde nicht etwa überklebt oder besprüht: „Mit einem Messer wurden gezielt die Köpfe rausgeschnitten!“ Auch das zeige einmal mehr: „Eine Stärkung öffentlicher Sicherheit in Kaiserswerth ist dringend von Nöten.“

„Jetzt zusammen stehen“

Politische Vertreter aller Parteien und die Bürger des Düsseldorfer Nordens sollten jetzt zusammenstehen und sich klar gegen Vandalismus, Beleidigung und Hetze in jeglicher Form bekennen, schreibt die CDU. (gömi)

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