Rheinbahn

Die Rheinbahn braucht Druck

Tobias Kaluza, freier Mitarbeiter der NRZ Düsseldorf.

Tobias Kaluza, freier Mitarbeiter der NRZ Düsseldorf.

Foto: Götz MIddeldorf

NRZ-Mitarbeiter Tobias Kaluza meint, Konkurrenz könnte die Rheinbahn dazu bringen ihr Angebot attraktiver zu gestalten und zu verbessern.

Genieße das Leben in vollen Zügen! So wie morgens in der U79 von Hauptbahnhof Richtung Uni. Oder auf anderen Linien, die zu Stoßzeiten komplett überfüllt sind. Da die Rheinbahn bei der Mobilitätswende immer noch hinterherfährt, ist auch die Anbindung an die Randbezirke alles andere als optimal. An den Südstrand des Unterbacher Sees kommt man gerade auch nicht mehr, da die einzige Buslinie bis nächsten Juni vorerst eingestellt ist.

Die von der Ampel geplanten „Taxis-on-Demand“ könnten die Lage in den äußeren Stadtteilen entspannen. Ob damit die großen Probleme gelöst werden, ist fraglich. Der ÖPNV in der Stadt muss attraktiver werden, wenn wir die Verkehrswende effektiv umsetzen wollen.

Warum denkt man nicht auch über Konkurrenz auf den Schienen nach? Die Stadt könnte auch andere Unternehmen mit ins Boot holen und somit das Monopol der Rheinbahn brechen. Wettbewerb hat noch niemandem wirklich geschadet.

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