Immobilien

Düsseldorfer Gefängnis-Kapelle steht zum Verkauf

Die Kapelle auf dem ehemaligen JVA-Geländer an der Ulmenstraße. Das Grundstück drumherum wird bebaut. 

Die Kapelle auf dem ehemaligen JVA-Geländer an der Ulmenstraße. Das Grundstück drumherum wird bebaut. 

Foto: Interboden

Düsseldorf. .  Das ehemalige Gelände der JVA an der Ulmenstraße wird rund um die Kapelle bebaut. Bauwillige können hier persönliche Wohnwünsche realisieren.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es tut sich was auf dem ehemaligen JVA-Gelände an der Ulmenstraße im Düsseldorfer Stadtteil Derendorf: Die Projektgesellschaft Ulmenstraße, ein Joint Venture aus den Immobilien-Unternehmen Interboden und Hamburg Team, lädt ab sofort Baugruppen ein, sich mit einem Konzept für die Neunutzung der Kapelle inklusive eines dazugehörigen Grundstücksteils zu bewerben.

Die Ausschreibung richtet sich, wie gestern bereits kurz auf der Stadtteil-Seite gemeldet, an Zusammenschlüsse bauwilliger Bürger, die ihre persönlichen Wohnwünsche selbstbestimmt und gemeinsam in einem Wohnungsbauprojekt auf dem Areal an der Ulmenstraße realisieren möchten. Voraussetzung ist hierbei die Selbstnutzung durch die Baugruppe sowie der Fokus auf eine soziale und nachhaltige Nutzung: Neben frei finanzierten Wohnungen muss das Konzept auch einen Anteil an öffentlich geförderten Wohnungen aufweisen. Die soziale Ausrichtung umfasst innovative Wohnkonzepte, die Einbindung besonderer Nutzergruppen und Mobilitäts- bzw. Nahmobilitätskonzepte.

Die Kapelle markiert das Herzstück des ehemaligen JVA-Areals und bietet zusammen mit dem Grundstück vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Im Fokus des Konzepts für die Kapelle muss eindeutig die Wohnnutzung stehen. „Mit dem Ankauf des Grundstücks vor circa einem Jahr haben wir die spannende Aufgabe übernommen, die Kapelle im Rahmen einer Ausschreibung an eine Baugruppe zu veräußern“, sagt Interboden-Projektleiter Kristian Schattling. „Wir freuen uns jetzt auf einen interessanten Wettbewerb mit kreativen, ideenreichen Wohnkonzepten“,

Nach Ende der Ausschreibungsfrist am 30. September werden die eingereichten Konzepte hinsichtlich der gestellten Anforderungen in enger Abstimmung mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen geprüft. Im vierten Quartal 2019 wird dann der Preiswettbewerb durchgeführt.

Bei Interesse können die Ausschreibungsunterlagen bei Kristian Schattling, Interboden Innovative Lebenswelten GmbH & Co. KG, angefordert werden: k.schattling@interboden.de

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben