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Düsseldorfer Gold-SUV: Das erwartet den Fahrzeugbesitzer

Der goldener SUV wurd nahe der Königsallee in Düsseldorf abgeschleppt.

Der goldener SUV wurd nahe der Königsallee in Düsseldorf abgeschleppt.

Foto: Gerhard Berger / dpa

Düsseldorf.  Die Polizei hatte in Düsseldorf einen goldenen SUV gestoppt. Jetzt muss der Besitzer etliche Mängel am Auto beheben – und viel Geld zahlen.

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Billig war der goldene SUV sicher nicht, doch jetzt könnte er für den Besitzer noch teurer werden als erwartet. Er müsse sich auf hohe Kosten einstellen, erklärte ein Sprecher der Düsseldorfer Polizei am Mittwoch auf Nachfrage der Redaktion.

Die Polizei hatte den BMW X5 am Sonntag bei einer Schwerpunktkontrolle gegen sogenannte „Auto-Poser“ in der Düsseldorfer Innenstadt gestoppt. Die goldene Folie habe bei entsprechendem Sonnenlicht „deutlich geblendet“, zudem waren Auspuff und Rückleuchten auf den ersten Blick nicht TÜV-gerecht.

SUV wurde im Auftrag der Düsseldorfer Polizei abgeschleppt

Ein Gutachter stellte laut Polizei „etliche weitere“ Mängel fest. Jeder einzelne Mangel führe „zur Erlöschung der Betriebserlaubnis“, so der Polizeisprecher. Der Besitzer ließ den Wagen am Dienstagmorgen nach der Sicherstellung durch die Polizei abholen – mit einem Abschleppwagen.

Sie müssten alle behoben werden, bevor das Auto gegebenenfalls wieder auf die Straße darf. Welche Mängel im Einzelnen an dem Auto bestanden, teilte die Polizei nicht mit. Doch die goldene Folie sei nicht ausschlaggebend gewesen – ob der Besitzer sie tatsächlich abnehmen lassen muss, stehe noch aus.

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Ein Abschleppwagen habe den SUV mit unbekanntem Ziel weg gebracht. Den Fahrer (30) und den Halter des Wagen erwarten laut Polizei diverse Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Zudem müssten sie die Kosten für das Abschleppen, die Sicherstellung, das Gutachten, die Werkstattarbeiten und schließlich die Nachuntersuchung bezahlen. Genaue Zahlen könne der Polizeisprecher nicht nennen, nur so viel: „Das könnte richtig teuer werden.“ Zudem erwarten beide mindestens ein bis zwei Punkte in Flensburg. (dpa/red)

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