Rassismus

Düsseldorfer Initiative unterstützt Demo gegen Bürgerwehren

Die „Steeler Jungs“ sind eine Bürgerwehr aus Essen.

Die „Steeler Jungs“ sind eine Bürgerwehr aus Essen.

Foto: STEFAN AREND

Düsseldorf/Essen.  „Düsseldorf stellt sich quer“ ruft zur Demonstration gegen die überall entstehenden Bürgerwehren auf. Der Protest findet in Essen-Steele statt.

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„Düsseldorf stellt sich quer“ (DSSQ) unterstützt den Aufruf zur Demonstration „Gegen Bürgerwehren in Essen-Steele und überall“ am morgen, 19. September, um 17:30 Uhr am S-Bahnhof Essen-Steele. Treffpunkt für Düsseldorf ist um 16.40 Uhr vor dem Ufa-Palast am Hauptbahnhof. Die „Steeler Jungs“ in Essen und die „Bruderschaft Deutschland“ in Düsseldorf unterstützen sich gegenseitig. Regelmäßig fahren Mitglieder der Bruderschaft Deutschland nach Essen und beteiligen sich an den Bürgerwehrrundgängen der „Steeler Jungs“, so DSSQ.

DSSQ: „Mund aufmachen gegen rassistische Hetze“

Auch in anderen Ruhrgebietsstädten haben sich in den letzten Monaten ähnliche Gruppierungen gegründet, um durch Stadtviertel zu patrouillieren.„Allein mit Sonntagsreden und Lippenbekenntnissen wird man das Problem mit dieser Form der gewaltaffinen Bürgerwehren nicht lösen. Wichtig ist es auch, vor Ort zu sein und zu zeigen, dass viele Menschen unbeeindruckt von der rechten Gewalt sind und den Mund gegen rassistische Hetze aufzumachen“, erklärt Oliver Ongaro, Sprecher von DSSQ.

Erst jetzt wurde zudem bekannt, dass der Führer der Bruderschaft Deutschland bereits im Februar verurteilt wurde, da er bei einem Aufmarsch der Patrioten NRW auf den Kopf eines Gegendemonstranten eingeprügelt hat, so DSSQ.

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