Feuerwehr

Mann bei Hausbrand in Düsseldorf lebensgefährlich verletzt

Im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Süd gestaltete sich ein Einsatz für die Feuerwehr schwierig. In einem stark verrauchten Haus musste sie die Bewohner suchen. Wobei sie erst einmal nicht wusste, wie viele Menschen sich in dem Gebäude aufhielten. Ein Mann wurde lebensgefährlich.

Im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Süd gestaltete sich ein Einsatz für die Feuerwehr schwierig. In einem stark verrauchten Haus musste sie die Bewohner suchen. Wobei sie erst einmal nicht wusste, wie viele Menschen sich in dem Gebäude aufhielten. Ein Mann wurde lebensgefährlich.

Foto: Dpa

Düsseldorf.  Großer Einsatz für die Feuerwehr im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Süd in der Nacht: Die Flammen haben eine Frau im Dachboden eingeschlossen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Bei einem Wohnhausbrand in Düsseldorf ist ein Mann durch Verbrennungen lebensgefährlich verletzt worden. Im Stadtteil Flingern-Süd brannte in der Nacht zum Donnerstag an der Ronsdorfer Straße eine Wohnung im zweiten Stock in vollem Ausmaß, wie die Feuerwehr mitteilte. Sie erreichte den Einsatzort kurz vor ein Uhr.

Frau im Dachboden eingeschlossen

Die Suche nach Bewohnern in dem stark verrauchten Gebäude habe sich schwierig gestaltet, weil lange Zeit nicht klar war, wie viele Bewohner sich noch darin aufhielten. Während die Feuerwehrleute das Gebäude durchsuchten, meldete sich eine Frau per Notruf bei der Leitstelle - sie befand sich von den Flammen eingeschlossen im Dachboden des Hauses.

Die Feuerwehrleute retteten die Frau schließlich durch ein schmales Dachfenster mit einer Drehleiter. Sie wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der lebensgefährlich verletzte Mann hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Haus gerettet, brach dann aber zusammen. Er erlitt schwere Verbrennungen am Kopf und kam in eine Spezialklinik nach Duisburg.

Polizei ermittelt zur Ursache des Brandes

Nach Feuerwehrangaben befanden sich keine weiteren Menschen im Gebäude. Das Haus soll durch die Brandschäden vorübergehend unbewohnbar sein. Die Mieter kamen nach Angaben der Feuerwehr bei Verwandten und Freunden unter. Etwa 70 Einsatzkräfte waren vor Ort. Nach mehreren Stunden wurde der Brand schließlich gelöscht.

Der Brandschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. (mit dpa)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben