Bundespolizei

Mann lehnte polizeiliche Hilfe gewaltsam ab

Bundespolizisten am Düsseldorfer Flughafen wurden mit einem aggressiven Mann konfrontiert.

Bundespolizisten am Düsseldorfer Flughafen wurden mit einem aggressiven Mann konfrontiert.

Foto: RALPH ORLOWSKI / Reuters

Düsseldorf.  Die Bundespolizei musste am Düsseldorfer Flughafen mit einem Mann zurecht kommen, der sich massiv gegen Hilfsmaßnahmen wehrte.

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Am Mittwochmorgen fiel der Bundespolizei ein Mann im Ankunftsbereich des Flughafen Düsseldorf auf, der augenscheinlich Hilfe benötigte. Der 32-Jährige trug keine Schuhe und war nur auf Strümpfen unterwegs. Er lehnte jegliche Hilfe ab und gab an, keinen Personalausweis dabei zu haben. Die Polizisten stellten fest, dass der eritreische Staatsangehörige eine Verletzung am rechten Fuß aufwies. Zudem klagte er über Schmerzen.

Mann griff Polizisten an

Die Beamten forderten einen Rettungswagen an. Doch anstatt sich in den bereitgestellten Transportstuhl zu setzen, flüchtete der Mann, konnte jedoch in Höhe eines Schnellrestaurants gestellt werden. Hierbei versuchte er nach einem Beamten zu schlagen, welcher den Angriff abwehren und den Angreifer zu Boden bringen konnte.

Die mündlichen Angaben zu seiner Person konnten nicht zur Identifizierung beitragen, so dass die Polizisten den Mann in einen Dienstraum brachten. Auf dem Weg dorthin, leistete er im Aufzug heftigen Widerstand, so dass er erneut zu Boden gebracht wurde. Nach kurzer Zeit beruhigte sich der 32-jährige Mann wieder und folgte den Anweisungen der Polizisten.

Festnahme wegen Urteil aus Karlsruhe

Eine Identitätsfeststellung zeigte an, dass die Staatsanwaltschaft Karlsruhe den Mann zur Festnahme ausgeschrieben hatte. Er wurde bereits wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 513,50 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 55 Tagen verurteilt. Da er diese bisher nicht bezahlen hatte, musste der 32-Jährige seine Haftstrafe antreten. Vorher wurde er einem Krankenhaus zur medizinischen Behandlung zugeführt.

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