Raubüberfall

Raub auf Düsseldorfer Kö: Beute soll zurückgeschickt werden

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf fordert die Beute des Kö-Raubs zurück. Hier wird das Tatfahrzeug wird nach dem Überfall über die Königsallee abgeschleppt.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf fordert die Beute des Kö-Raubs zurück. Hier wird das Tatfahrzeug wird nach dem Überfall über die Königsallee abgeschleppt.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Düsseldorf.  Nach dem spektakulären Raubüberfall Mitte Dezember auf der Düsseldorfer Kö sollen die serbischen Behörden nun die Beute zurückschicken.

Rund drei Wochen nach dem spektakulären Raubüberfall auf ein Luxusuhren-Geschäft auf der Düsseldorfer Königsallee hat die Staatsanwaltschaft weitere Details bekannt gegeben. So beläuft sich der Wert des inzwischen sicher gestellten Diebesgutes (41 Uhren) auf 3,3 Millionen Euro – nicht wie bislang angenommen auf 1 Millionen Euro.

Nun sollen die serbischen Behörden die Beute zurückschicken. Eine Sprecherin der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft erklärte, die Behörde habe ein internationales Rechtshilfeersuchen gestellt. Haftbefehle habe die Behörde noch nicht erwirkt, weil noch nicht klar sei, wer von den vier Männern, die in Serbien festgenommen wurden, in Düsseldorf dabei war. Laut serbischen Medien sollen die Verdächtigen zum Netzwerk "Pink Panther" gehören. Zudem gibt es mit Serbien kein Auslieferungsabkommen.

 

Kurz vor Ladenöffnung am 14. Dezember hatten Uhren zusammengerafft – der teuerste Zeitmesser im Wert von 220.000 Euro – und waren auf Motorrollern entkommen. Die Ermittlungskommission "EK Uhr" machte sich unter Hochdruck an die Arbeit und vermeldete schnellen Erfolg.

Nach Uhrenraub in Düsseldorf: Zugriff noch vor Weihnachten in Serbien

Noch vor Weihnachten griffen Amtskollegen in Serbien zu, nahmen vier Verdächtige fest und stellten die Beute von 41 Luxusuhren und einem Armband sicher. Die Bande soll laut serbischen Medien zum Kriminellennetzwerk "Pink Panther" gehören.

Der Uhrenwert von 1 Millionen Euro sei damals eine erste Schätzung gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf jetzt mit. Ob die deutschen Behörden sich um die Auslieferung der Verdächtigen bemühen, teilten die Verantwortlichen noch nicht mit. (dpa)

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