Warnstreiks

Verdi weitet am Donnerstag die Streiks in Düsseldorf aus

Gleich mehrere öffentliche Betriebe werden am 15. Oktober in Düsseldorf bestreikt. Darunter die Rheinbahn.

Gleich mehrere öffentliche Betriebe werden am 15. Oktober in Düsseldorf bestreikt. Darunter die Rheinbahn.

Foto: Martin Gerten / dpa

Düsseldorf.  Neben der Rheinbahn werden am 15. Oktober auch Stadtwerke, Stadtsparkasse, Stadtverwaltung und die LVR-Klinik in der Landeshauptstadt bestreikt.

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst ruft die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag, 15. Oktober, mehrere Düsseldorfer Unternehmen gleichzeitig zum Arbeitsniederlegungen auf. Besonders betroffen werden wieder die Pendler, denn die Rheinbahn wird erneut ganztägig bestreikt, der verkehr wird eingestellt. Außerdem sind die Beschäftigten aus den Stadtverwaltungen Düsseldorf und Ratingen, der Rentenversicherung Rheinland in Düsseldorf, des Jobcenters und der Arbeitsagentur, den LVR-Kliniken Düsseldorf und Langenfeld, der Stadtwerke Düsseldorf, der Awista, der Stadt- und Kreissparkasse Düsseldorf zu einem ganztägigen Streik aufgerufen, wie Verdi gestern mitteilte.

Verdi: Es fehlt Respekt und Wertschätzung

Die Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst haben in den laufenden Tarifverhandlungen bisher kein Angebot vorgelegt. „Von Respekt und Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten ist bisher am Verhandlungstisch nichts zu spüren“, kritisiert Verdi-Geschäftsführerin Stephanie Peifer. „Gerade die Beschäftigten, die in den letzten Wochen stark belastet sind, haben eine Anerkennung verdient. Klatschen allein reicht nicht.“ Die Beschäftigten erwarteten eine Rücknahme der geforderten Verschlechterungen und ein akzeptables Verhandlungsangebot zur Erhöhung der Gehälter.

Rheinbahn bietet keinen Sonderfahrplan an

Die Rheinbahn hat angekündigt, dass aufgrund des Streikes alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse im Depot beliben und am Donnerstag der Vrekehr komplett ruht: „Die Rheinbahn wird in diesem Zeitraum keinen Verkehr anbieten“, heißt es in einer Mitteilung. „Betroffen ist das gesamte Netz der Rheinbahn, also die Stadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen.“ Die Kunden-Center bleiben geschlossen, die Mobilitätsgarantie und die Anschlussgarantie entfallen

Aufgrund der Corona-Pandemie richtet die Rheinbahn keinen Sonderfahrplan für einzelne Linien ein und bittet die Fahrgäste um Verständnis für diese besondere Situation.

Aktuelle Informationen gibt es unter www.rheinbahn.de/streik sowie rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer“ 01806/50 40 30.

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