Nasch-Tipp

Wo Eiscreme in Düsseldorf gut und köstlich ist

Im Eiscafé von Roberto Ghirloni gibt es neben Vanille-Eis auch eine Sorte mit dem Namen „Heimat“.

Im Eiscafé von Roberto Ghirloni gibt es neben Vanille-Eis auch eine Sorte mit dem Namen „Heimat“.

Foto: Andreas Endermann

Düsseldorf.  Neben den Klassikern wie Vanille oder Schokolade werden immer mehr exotische Sorten kreiert. Ein kleiner Überblick über das Düsseldorfer Angebot.

Sommerzeit ist Eiszeit. Vor allem, wenn es in den nächsten tagen wieder wärmer wird. Dann gibt es wieder Schlangen vor Düsseldorfs Eisdielen. Erdbeere, Schokolade und Vanille sind Pflicht und gehören einfach dazu. Aber es gibt auch exotische Sorten.

Hier ein kleiner Überblick aus dem reichhaltigen Angebot in der Stadt:


Eisschmiede in Rath und Unterbilk Das Vanille-Eis in der Eisschmiede ist strahlend weiß, weil das Unternehmen auf Farbstoffe und künstliche Aromen verzichtet. Schmecken tut die eiskalte Verführung aber köstlich. Die großzügig bemessene Kugel kostet 1,30 Euro in einer leckeren Waffel, die es auch in Rot und Schwarz (gefärbt mit Rote Bete und Aktivkohle) gibt. Auch die Becher können als Waffel gewählt und später vernascht werden. Neben mehreren veganen Eissorten richtet sich das ständig wechselnde Angebot auch nach den Jahreszeiten. So kann jetzt Rhabarber- oder Stachelbeereis verputzt werden. Weitere ungewöhnliche Sorten sind etwa das Milchreiseis mit Zimt oder karamellisierte Feige und Walnuss auf Ricotta.

Ghirloni in Gerresheim und Stockum Hier wird das Vanilleeis (Kugel 1,10 Euro) noch mit echter Vanille hergestellt, was man schmeckt und an den winzigen schwarzen Punkten aus der Vanilleschote sieht. Roberto Ghirloni ist sehr kreativ, was seine Sorten betrifft, ob nun normal oder vegan – alles ist gekennzeichnet. „Heimat“ heißt seine Kreation (Kugel 1,30 Euro) mit Kokos, Maracuja, Cranberry, Baiser und edler Valrhona-Schokolade. Bei jedem Schlecken gibt es eine andere Geschmacksnote. Was das mit „Heimat“ zu tun hat? Ghirloni will zeigen, wie multikulti die Stadt ist. Geschmacklich trifft das auch zu.

Gelateria La Romana in Oberkassel Es gibt keine Kugel, hier wird gespachtelt – ob im Hörnchen oder Becher. Das Vanilleeis heißt „La Crema“ und wird mit Zitronenschale aromatisiert. Das überdeckt den puren Geschmack. Aber es gibt viele ausgefallene Varianten. Das Angebot wechselt monatlich. Ob „Crumbles Pralinato“ (gestoßene Mandeln mit Kakaobisquit und Knuspermandeln) oder (unser Favorit) „Crocante all’ Amarena“: Milcheis mit ganzen Amarenakirschen, knusprigem Krokant, Baiser und Schokostücken – eine Geschmackswucht. Preisbeispiel: drei Eissorten, Sahne inklusive 3,50 Euro.

Eiscafé am Schloss in Benrath Das Vanilleeis (ein Euro) war etwas fad im Geschmack. Dafür lohnt sich „Wiener Mandel“, ein Kombination wie Wiener Cafés: süß, cremig knusprig. Letzteres vor allem dank der leicht angerösteten Mandeln, auf die man beißt. Aber auch „Omas Apfelkuchen“ schmeckt genauso, wie der Name es verspricht – allerdings cremig weich. Alle Eissorten werden in eigener Herstellung zubereitet.

Nordmanns in der Innenstadt und in Flingern Wer etwas Mut beweisen möchte, probiert aus dem großen Nordmanns-Angebot kuriose Sorten wie Rosmarin-Lavendel, Tonkabohne oder das schön würzige Mocca-Kardamom – Sorten also, die wohl einzigartig in der Stadt sind. Fast etwas zu gewöhnlich schmeckt da anschließend die Kugel Vanille, aber das Aroma ist schön sanft und mit den typischen schwarzen Punkten aus dem Schotenmark. Ein wenig überdurchschnittlich ist der Preis: 1,60 Euro pro Kugel.

Gelatissimo in Unterbilk Die Lorettostraße ist ja für allerhand gute Geschäfte bekannt – und auch eine beliebte Eisdiele gibt es an der Einkaufsmeile in Unterbilk. Bei Gelatissimo kosten die Kugeln einen Euro. Vanille ist sehr mild und hat ein sanftes Gelb: ganz klassisch eben. Exotisch ist dagegen die Sorte Sesam-Salz-Karamell. Auf der Zunge ergibt das eine kuriose Aroma-Mischung: Süßes tritt Salziges, dazu knuspern die Körner zwischen den Zähnen.

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