Nahverkehrsplan

Ärger um Fahrplan in Duisburg: Linke fordert Fahrgastbeirat

Ein Bus fährt vom Duisburger Hauptbahnhof ab. Um den neuen Nahverkehrsplan gibt es weiter Ärger.

Ein Bus fährt vom Duisburger Hauptbahnhof ab. Um den neuen Nahverkehrsplan gibt es weiter Ärger.

Foto: Zoltan Leskovar

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Duisburg. Die Linke fordert in der nächsten Sitzung des Rates am 25. November die Gründung eines Fahrgastbeirates. Hintergrund ist der neue Nahverkehrsplan.

„Die Duisburger verspüren zurecht eine große Frustration“

„Momentan gibt es nicht viele Themen, die die Menschen mehr bewegen“, sagt die Fraktionsvorsitzende Martina Ammann-Hilberath. „Die Duisburger verspüren zurecht eine große Frustration. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen durch mehr Bürgerbeteiligung die handwerklichen Fehler bei der Aufstellung des Nahverkehrsplans zu vermeiden und mehr Transparenz zu schaffen.“

Als Resultat seien nun Stadtteile wie Bruckhausen vom ÖPNV nahezu abgehängt. Es gebe Schüler, die Probleme haben, zur Schule zu gelangen, Patienten, die viel mehr Zeit und Mühe aufbringen müssen, um ihren Arzt zu erreichen und ganze Viertel im Süden, wo die Nutzung des ÖPNV nur noch eingeschränkt möglich sei.

Linke: Fahrgastbeiräte bereits in anderen Kommunen

Ein schlagkräftiges Mittel, um Probleme dieser Art in der Zukunft zu vermeiden, sei die Einrichtung eines Fahrgastbeirates. Ihm sollen Fahrgäste und Interessensvertreter verschiedenster Gruppen wie Schüler, Schulleitungen, Rentner, Behindertenvertreter, Vertreter der örtlichen Werberinge und Sportvereine. angehören. Solche Beiräte seien in anderen Kommunen bereits an der Ausarbeitung von Nahverkehrsplänen beteiligt.

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