Evakuierung

Brandschutz wieder hergestellt: Letzte Mieter können zurück

Im Februar mussten alle 200 Bewohner der Husemannstr. 1 und 3 in Duisburg Homberg ihre Wohnungen wegen Brandschutzmängeln verlassen.

Im Februar mussten alle 200 Bewohner der Husemannstr. 1 und 3 in Duisburg Homberg ihre Wohnungen wegen Brandschutzmängeln verlassen.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Rund sieben Monate nach der Evakuierung wegen Brandschutzmängeln dürfen die letzten Bewohner zurück in ihre Wohnungen in Duisburg-Homberg.

Endlich dürfen die letzten Mieter zurück in ihre Wohnungen: Seit Februar lebten viele der rund 200 Bewohner der Husemannstraße 1 und 3 in Notunterkünften. Wegen Brandschutzmängeln waren die beiden Hochhäuser in Duisburg-Homberg evakuiert worden.

Nachdem Anfang September die Husemannstraße 1 wieder freigegeben worden war, dürfen jetzt auch die Bewohner der Husemannstraße 3 zurück in ihre Wohnungen. Lediglich die Eck-Balkone und die Tiefgarage dürfen vorerst noch nicht benutzt werden, hier sind weitere Arbeiten nötig.

Zuletzt lebten noch 20 Personen in Ferienwohnungen und eine in der Notunterkunft in der Memelstraße. Die beiden Gebäude haben jeweils 88 Wohnungen, insgesamt rund 200 Bewohner leben in den Wohntürmen.

Brandsachverständige hatten den mangelnden Brandschutz festgestellt

Der mangelnde Brandschutz ist bei einer Begehung durch die Feuerwehr festgestellt worden. Problematisch waren vor allem miteinander verbundene Schächte, die bei einem Feuer den Rauch durch das ganze Haus transportiert hätten. Die Gefahr wurde erst da offenbar, weil ein Schacht wegen Renovierungsarbeiten geöffnet war und die Brandsachverständigen erstmals hineinschauen konnten.

Die Stadt untersagte sofort die die Nutzung der Häuser, um Gefahr für Leib und Leben abzuwenden.

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