Google Maps

Das passiert mit den neuen Google-Maps-Bildern aus Duisburg

Google-Maps-Mitarbeiter auf der Königstraße in Duisburg.

Google-Maps-Mitarbeiter auf der Königstraße in Duisburg.

Foto: Foto: / Dirk R. Schuchardt

Duisburg.  Zur Verbesserung von „Maps“ ist der Internetgigant Google dieser Tage auch wieder in Duisburg unterwegs. Was mit den Bildern geschehen soll.

Googles Karten-App Maps ist ein Mega-Erfolg. Im vergangenen Jahr vermeldete der Suchmaschinengigant eine Zahl von über einer Milliarde aktiven Nutzern. In den meisten Regionen der Welt dient das Tool inzwischen zahllosen Touristen als Karte mit Stadtführer-Funktion. Seit geraumer Zeit sind Googles Mitarbeiter wieder auf den Straßen im Ruhrgebiet unterwegs, um neues Bildmaterial zu produzieren. Was damit geschehen soll, erklärt das Unternehmen auf Nachfrage.

Dieser Tage erblickte WAZ-Leser Dirk Schuchardt einen Google-Mitarbeiter mit einem „Kamera-Rucksack“ auf der Königstraße. Um einen möglichst lückenlosen Rundumblick einfangen zu können, sind auf dem Gestell, das der „Kartograph“ auf seinem Rücken durch die Duisburger Einkaufsmeile spazieren trug, mehrere Kameras installiert.

„Jeden Tag nutzen tausende deutsche User Google Maps und wir möchten dafür sorgen, dass sie den Weg zu den Orten finden, wann immer sie es wollen. Um dies zu schaffen, müssen wir sicher gehen, die richtigen Straßennamen, Straßenschilder, Streckenführungen und Informationen über Geschäfte und andere Orte, die von Interesse sind, zu verwenden“, erklärt Google. Deswegen hat das Unternehmen bereits seit dem 28. März die Fahrten durch weite Teile Deutschlands wieder aufgenommen. Und wo man nicht mit dem Auto durchfahren darf, da läuft im Zweifel ein Mitarbeiter mit dem Kameragestell auf dem Rücken über die Straße.

Bildaufnahmen sollen nicht veröffentlicht werden

„Wir wissen, dass das Interesse an unseren Kamera-Autos groß ist. Es sind dieselben Autos, die wir in der Vergangenheit genutzt haben, um Bilder für Street View aufzunehmen. Bei den kommenden Fahrten nutzen wir das Bildmaterial aber nur, um Google Maps zu verbessern und haben keine Pläne, dieses zu veröffentlichen“, so Google. Tatsächlich hatte es in Deutschland immer wieder auch Kritik an der Veröffentlichung von Fotoaufnahmen für Street View gegeben. Berichten zufolge seien in keinem anderen Land nach Einlassungen von Bewohnern so viele Häuserfronten verpixelt worden wie hier.

Doch da die Aufnahmen auch für andere Reiseführer-Aufgaben verwendet würden, muss das Datenmaterial immer wieder mal aktualisiert werden – und genau das tue Google nun auch wieder.

Google Maps ließ Dachgarten auf Rathaus Duisburg auffliegen

Für Verwunderung und Staunen in Duisburg sorgte Google Maps vor einigen Jahren, als auf Satellitenbildern des Kartendienstes das Duisburger Rathaus mit einer begrünten Dachterrasse zu sehen war, auf der sich ein Paar in der Nachmittagssonne räkelt. Um diese Bilder erklären zu können, musste sogar der damalige Sprecher der Stadt zunächst im Rathaus recherchieren. Das kam dabei herum.

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