Kulturfestival

DFG kritisiert die frühe Absage der Duisburger Akzente

Das Konzert des Duduk-Ensembles am 12. März 2020 in der Kulturkirche Liebfrauen war die letzte Veranstaltung der 41. Duisburger Akzente; sie wurden wegen Corona vorzeitig abgebrochen.

Das Konzert des Duduk-Ensembles am 12. März 2020 in der Kulturkirche Liebfrauen war die letzte Veranstaltung der 41. Duisburger Akzente; sie wurden wegen Corona vorzeitig abgebrochen.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Duisburg.  Deutsch-Französische Gesellschaft hätte sich digitales Kulturfestival in Duisburg gewünscht. Festivalbüro-Mitarbeiter bekämpfen jetzt Pandemie.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) hat in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Sören Link ihr Bedauern darüber ausgedrückt, dass die Die Corona-Pandemie mache zwar auch unliebsame Entscheidungen notwendig, doch das "Flaggschiff der Duisburger Kultur" hätte auf digitaler Ebene stattfinden können, so die DFG. Der "Smartcity" hätte ein auf die neuen Medien ausgerichtet Festival "gut angestanden", große Teile so auch einem noch "breiteren nationalen und internationalen Publikum" zu präsentieren. So habe Duisburg "eine gute Chance positiver Imagebildung verpasst".

Mitarbeiter des Festivalbüros bekämpfen jetzt die Pandemie

Wie die Stadt auf Anfrage dieser Redaktion mitteilt, "selbstverständlich digitale Formate und Projekte im öffentlichen Raum entwickelt bzw. ausgewählt" worden.

Ein Teil des Festivals hätte laufen können, doch die Mitarbeiter des Festivalbüros würden "dringend für Aufgaben zur Pandemiebekämpfung benötigt". Deswegen hätten auch digitale Akzente-Projekte nicht organisiert werden können. "Wir behalten uns ausdrücklich vor, noch im Frühjahr zu entscheiden, ob in der zweiten Jahreshälfte ein vornehmlich digitales Akzente-Programm organisiert werden kann", so die Stadt.

sei schon absehbar gewesen, dass die Stücke zum größten Teil aus organisatorischen Gründen selbst dann nicht nach Duisburg hätten kommen können, wenn die Beschränkungen Vorstellungen mit Publikum zugelassen hätten. Streaming ersetze hier das Live-Erlebnis nicht.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben