Corona-Newsblog

Duisburg: Corona-Ausbruch bei DPD und privatem Zuckerfest

Stopp Coronavirus - 6 simple und effiziente Maßnahmen im Alltag

Panik, Mundschutz-Bunkern, Desinfektions-Bäder und Klopapier-Horten sind nicht die Alltagsretter im Kampf gegen Coronaviren. Diese 6 Maßnahmen sind viel effizienter.

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Duisburg.  Die Zahl der Corona-Infizierten ist stark gestiegen. Beim Paketdienst DPD gibt es 43 Infektionen. In Rheinhausen wurde eine Kita geschlossen.

Alle Informationen zur Corona-Epidemie in Duisburg gibt es hier in unserem lokalen Newsblog.

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Coronavirus in Duisburg: Fallzahlen bestätigter Sars-CoV-2-Infektionen

Es gibt eine hohe Dunkelziffer: nicht aufgefallene und gemeldete, also nicht registrierte Sars-CoV-2-Infektionen. In die Statistik des Gesundheitsamtes gehen Todesfälle Infizierter nicht ein, wenn Covid-19 nicht die Todesursache war. Das Robert-Koch-Institut zählt auch solche Fälle öffentlich – und somit mehr Tote als die Stadt.

• Do., 4.6. (20 Uhr), gemeldet am 5.6.: aktuell infiziert: 146 (+30); in Summe: 1194 (+27); genesen; 994; in stationärer Behandlung: k.A.; Todesfälle: 54 (+1); Tests: 15.385; Sieben-Tage-Inzidenz: 13,8

• Mi., 3.6. (20 Uhr), gemeldet am 4.6.: aktuell infiziert: 116 (-3); in Summe: 1167 (+13); genesen: 988*; (+6); in stationärer Behandlung: k.A.; Todesfälle: 53 (+/-0); Tests: 14.779; Sieben-Tage-Inzidenz: 8,2 (Hinweis der Stadt vom 4.6.: „Es hat gestern einen Fehler aufgrund eines Datenbankproblems bei der Zahl der Gesundeten gegeben. Dieser wurde korrigiert. Die heutigen Zahlen sind korrekt.“

• Di., 2.6. (20 Uhr), gemeldet am 3.6.: aktuell infiziert: 119 (-13); in Summe: 1154 (+/-0), genesen: 982 (+13); in stationärer Behandlung: k.A.; Todesfälle: 53 (+/-0); Tests: 14.222; Sieben-Tage-Inzidenz: 7,2

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Die aktuellen Entwicklungen am Freitag, 5. Juni:

20.30 Uhr: Duisburg hat nach dem Corona-Massentest bei DPD mit 43 Infizierten die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in NRW – und testet nun doch hunderte Zusteller.

17.30 Uhr: DPD-Sprecher Peter Rey hat im Gespräch mit unserer Redaktion die neuesten Zahlen genannt, darin sind bereits die am Freitag eingetroffenen Test-Ergebnisse enthalten: Demnach waren von 440 diese Woche am Standort Duisburg getesteten Mitarbeitern 43 mit Sars-CoV-2 infiziert.

15.55 Uhr: Stadtsprecherin Anja Kopka bestätigt, dass beim DPD-Reihentest zahlreiche Infektionen unter den Mitarbeitern festgestellt wurden: Bislang sei das Virus bei 36 Mitarbeitern am Standort festgestellt worden, darunter sind 27 Duisburger.

Nun sollen alle Mitarbeiter am Standort – auch die bei Subunternehmern angestellten – getestet werden. Das Gesundheitsamt will aber das Duisburger Depot des Paket- und Expressdienstes noch nicht schließen. Von etwa 550 der 1000 in Hüttenheim tätigen Mitarbeiter hatte das mobile Testteam der Feuerwehr Abstrich genommen, bislang jedoch nicht bei den etwa 400 Zustellern.

Bei einem privaten Fest des Fastenbrechens hatten sich nach aktuellem Erkenntnisstand 14 Gäste angesteckt, so Kopka.

15.05 Uhr: In Duisburg gibt es nach Angaben der Stadt wieder deutlich mehr Infizierte: Zwischen Mittwoch- und Donnerstagabend stieg die Fallzahl wegen zahlreicher neuer Infektionen von 116 auf 146 (Stand: 20 Uhr, siehe Grafik und Übersicht oben).

Die Steigerung stehe „in Zusammenhang mit aktuell stattfindenden Reihentestungen und dem Ausbruch im Rahmen eines Zuckerfestes“. Seit Dienstag hatte die Stadt 550 Mitarbeiter im Hüttenheimer Depot des Paketdienstes DPD auf das Coronavirus getestet, nachdem dort sieben Mitarbeiter in drei Wochen erkrankt waren.

Kita nach Corona-Infektion einer Mitarbeiterin geschlossen

In der städtischen Kindertageseinrichtung „Am Holderbusch“ in Duisburg-Rheinhausen wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Die bis dahin symptomfreie Mitarbeiterin erhielt am 3. Juni das Ergebnis der Testung „und wurde umgehend unter Quarantäne gestellt“, teilt die Stadt mit: „Unter Würdigung der Gesamtsituation bleibt die Einrichtung nun für eine Woche geschlossen. Alle Mitarbeiter und Kinder, die zuletzt Kontakt mit der betroffenen Mitarbeiterin hatten, werden getestet. Die Mitarbeiterinnen und Eltern werden durch das Jugendamt und Gesundheitsamt über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informiert.“

Mit Erlass des Ministeriums für Schule und Bildung NRW vom 12. Mai 2020 wurden die Schulträger gebeten, den Lehrkräften und sonstigem Landespersonal an öffentlichen Schulen Alltagsmasken gegen Kostenerstattung durch das Land zur Verfügung stellen, erläutert das Presseamt der Stadt und kündigt an:

„Die Stadt Duisburg hat diese Regelung aufgegriffen und auf alle an den Schulen Beschäftigte (Lehrkräfte, Sekretärinnen, Hausmeister, Betreuungskräfte etc.) ausgeweitet. Insgesamt werden rund 18.000 Masken durch die Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Die Auslieferung hat bereits begonnen und wird in den kommenden Tagen fortgesetzt.“

12.15 Uhr: Die Nachricht der Landesregierung, dass die Grundschulen ab dem 15. Juni wieder für alle Kinder öffnen sollen, sorgt unter den Duisburger Schulleitern nicht gerade für Begeisterung. Wir haben uns umgehört.

10.30 Uhr: Nach der eskalierten Corona-Kontrolle am Abend des 30. Mai in einem Lokal am Hamborner Altmarkt muss der Betreiber ein Bußgeld in Höhe von 1000 Euro zahlen. Dies teilt Peter Hilbrands, Sprecher der Stadt Duisburg, nun auf Nachfrage der Redaktion mit. Demnach wird dem Wirt vorgeworfen, die Hygiene- und Infektionsschutzstandards missachtet zu haben. Darüber hinaus hatte das Ordnungsamt 42 Verstöße gegen das Kontaktverbot festgestellt, die Bußgelder in Höhe von jeweils 200 Euro zur Folge haben.

9 Uhr: Die Fraktion Junges Duisburg/DAL bringt für die kommende Sitzung des Rates am 15. Juni in der Mercatorhalle einen Antrag ein, der die Rahmenbedingungen der Duisburger Gastronomie in der Corona-Pandemie verbessern soll. Die Fraktion fordert eine zeitlich befristete Aufhebung der Gebühren für die Sondernutzung weiterer Flächen im Bereich der Außengastronomie.

„Die Gastronomen dürfen ihre Betriebe unter strengen Hygienevorschriften wieder öffnen. Diese Vorschriften sind sinnvoll, bewirken aber auch, dass viele Restaurants und Cafés nur einen Bruchteil der Sitzplätze anbieten können. Das sorgt natürlich für Umsatzeinbußen“, begründet Fraktionsvorsitzender Stephan Wedding den Antrag. Darum solle die Stadtverwaltung die Möglichkeit schaffen, die Flächen im Außenbereich zu erweitern – ohne zusätzliche Gebühren. „Damit könnten wieder mehr Menschen bewirtet werden. So wollen wir den Gastronomen die Möglichkeit geben, nach den Lockdown-Ausfällen endlich wieder zu verdienen“, argumentiert die Fraktion und verweist auf Städte wie Essen, Siegen oder Mainz. Diese hätten „uns dieses kleine ,Konjunkturpaket Gastronomie’ schon längst vorgemacht.“

Kämmerer Martin Murrack und Oberbürgermeister Sören Link hatten Mitte Mai bereits angekündigt, der Gastronomie auf diesem Wege helfen zu wollen.

DONNERSTAG, 4. Juni: Stadt öffnet Freibäder weiterhin nicht / Wie Duisburg vom Konjunkturpaket profitiert

14.30 Uhr: Noch immer ist nicht klar, wann die Freibäder in Duisburg wieder öffnen werden. Die Konzepte für die einzelnen Bäder sind erstellt worden, aber „im Hinblick auf das Infektionsgeschehen“ hat sich die Stadt dazu entschlossen, sich noch nicht auf ein Öffnungsdatum festzulegen. Hier steht, was die Stadtverwaltung auf Anfrage dazu gesagt hat.

12.45 Uhr: Die Zahl der aktuell Infizierten ist erneut um drei Fälle auf 116 gesunken, obwohl zwischen Dienstag- und Mittwochabend 13 Neuinfektionen in Duisburg registriert wurden (siehe Grafik und Übersicht oben).

11.15 Uhr: Das Konjunkturpaket der Bundesregierung im Kampf gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise wird Duisburg entlasten, so lautet die Bewertung der IHK Niederrhein. Besonders profitieren werden demnach Stahl- und Chemieindustrie.

10 Uhr: Oberbürgermeister Sören Link (SPD) hat das Konjunkturpaket der Bundesregierung als Unterstützung der Kommunen gelobt und erneut die schwarz-gelbe Landesregierung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bei einer Lösung der Altschulden-Problematik für strukturell verschuldete Kommunen wie Duisburg in die Pflicht genommen. Nach Auffassung des Bundes ist dies Ländersache.

Die Entscheidungen der Bundesregierung würden „nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn die Kommunen endlich von der Altschuldenlast befreit werden“, erklärte Link. Hier ist jetzt die Landesregierung gefragt, eine Lösung für die betroffenen Städte in Nordrhein-Westfalen zu finden. Die betroffenen Kommunen im Ruhrgebiet brauchen eine langfristige Perspektive, die auch nach den kurzfristigen Einmaleffekten Handlungsfähigkeit für die Zukunft garantiert. Die Landesregierung hat nun die Chance, für mehr Gerechtigkeit innerhalb des Landes zu sorgen.“ Ein Kind in Duisburg, forderte Link, „muss die gleiche Chance auf moderne Schulen oder ausgebaute Radwege haben, wie ein Kind in Düsseldorf. Das ist eine Frage von Gerechtigkeit, von Chancengleichheit. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.“

Das Maßnahmenpaket der Bundesregierung sei „zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt. Es ist gut, die Familien zu entlasten und mit der Senkung der Mehrwertsteuer die Nachfrage und damit auch die Wirtschaft zu stärken“. Dass der Bund sich stärker bei den Kosten für die Unterbringung von Sozialhilfeempfängern beteiligt, sei „eine alte Forderung der Kommunen, der nun nachgekommen wird – gut so.“

Die Corona-Krise wird die Haushaltssicherungskommune Duisburg viele Millionen Euro kosten. Link und Kämmerer Martin Murrack rechnen mit einem „hohen zweistelligen oder niedrigen dreistelligen Millionen-Betrag“.

In ihrem Haushalt 2019 hatte die Stadt Duisburg einen Überschuss in Höhe von 36,2 Millionen Euro erzielt. Gleichzeitig sank die Verschuldung durch Liquiditätskredite auf rund 1,2 Milliarden Euro – seit dem Höchststand zum Jahresende 2014 konnte die Stadt diese Belastung um rund 550 Millionen Euro reduzieren.

MITTWOCH, 3. JUNI: Erstmals seit 14. März keine Neuinfektionen registriert

19.15 Uhr: Das Corona-Testteam der Feuerwehr hat am Mittwoch im DPD-Paketzentrum Hüttenheim weitere 150 Mitarbeiter der Kernbelegschaft auf das Coronavirus getestet, nachdem es dort am Tag zuvor bereits 400 Abstriche genommen hatte. Der Anlass: sieben Sars-CoV-2-Infektionen in der Belegschaft. Ein Lagerarbeiter kritisiert nun, dass nur DPD-Angestellte getestet werden, nicht aber die etwa 400 Zusteller auf dem Gelände, die bei Subunternehmen angestellt sind. Das sagen der DPD-Angestellte, ein DPD-Sprecher und die Stadt.

17.45 Uhr: Für Grundschulkinder in Duisburg soll es in den ersten drei Wochen der Sommerferien eine Betreuung geben. Das Amt für Schulische Bildung arbeitet dabei zusammen mit den Ganztagsträgern. Das Angebot richtet sich an Familien, in welchen mindestens ein Elternteil in den systemrelevanten Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist. Details lesen Sie hier.

Resolution aller Ratsfraktionen: Bund und Land sollen Altschulden übernehmen

16 Uhr: Bund und Land sollen den Kommunen mit einem finanziellen Rettungsschirm durch die Corona-Krise helfen und zugleich ihre Altschulden übernehmen: So der erklärte Wille einer gemeinsamen Resolution der Duisburger Ratsfraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und HSV-Fraktion, die in der kommenden Ratssitzung am 15. Juni auf der Tagesordnung steht. Es ist eine Forderung, die sie gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ stellen, dem 70 Kommunen aus acht Bundesländern mit über neun Millionen Einwohnern angehören.

14.30 Uhr: In der Corona-Krise prägt weiterhin Kurzarbeit den Duisburger Arbeitsmarkt: Mehr als 40 Prozent der Unternehmen vor Ort haben sie inzwischen angemeldet, alleine im Mai haben knapp 300 Firmen der Agentur für Arbeit in Duisburg Kurzarbeit angezeigt. Betroffen davon sind weit über 50.000 Arbeitnehmer.

13 Uhr: Die Stadt hat die neueste Corona-Statistik geschickt – und erstmals seit dem 14. März keine Neuinfektion gemeldet. Zwischen Montag- und Dienstagabend, 20 Uhr, haben die Labore entsprechend keine weitere Ansteckung mit Sars-CoV-2 registriert. Es ist in Summe bei den 1154 Infizierten geblieben. Die Zahl der aktuell noch Infizierten sinkt somit erneut, diesmal sogar deutlich von 132 auf 119 – weniger Fälle waren in Duisburg zuletzt am 20. März erfasst (siehe Kurve oben und Duisburg-Statistik hier).

Der Reihentest bei den DPD-Beschäftigten in Hüttenheim schlägt sich indes in der Teststatistik der Stadt nieder: Das mobile Testteam der Feuerwehr hatte am Montag etwa 400 DPD-Mitarbeiter getestet und ist am heutigen Mittwoch erneut vor Ort. Insgesamt sollen nach Angaben von Stadtsprecherin Anja Kopka 550 Abstriche genommen werden. Die Zahl der Test ist entsprechend von Montag auf Dienstag von 13.652 auf 14.222 gestiegen.

DIENSTAG, 2. Juni: Massentest im DPD-Depot Duisburg-Hüttenheim

13 Uhr: Seit dem 27. April gilt in NRW eine landesweite Maskenpflicht für Personen ab sechs Jahren. Das gilt im öffentlichen Nahverkehr genauso wie in sämtlichen Geschäften. In der neuen Filiale der Bäckerei Schollin an der Düsseldorfer Landstraße werden allerdings auch Kunden bedient, die sich weigern, Masken aufzusetzen. Was Kunden und die Bäckerei dazu sagen.

12.15 Uhr: Zwischen Sonntag- und Montagabend sind nur drei Neuinfektionen in Duisburg gemeldet worden. Die Zahl der aktuell noch Infizierten ist somit auf 132 gesunken. Die Stadtverwaltung hat an Pfingsten zudem offenbar eine Testpause eingelegt: In der offiziellen Statistik sind nur 14 Abstriche innerhalb eines Tages erfasst.

10 Uhr: Die Stadt Duisburg will die Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen kontrollieren. Eine Schwerpunktaktion sei gemeinsam mit der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) geplant, teilte Stadtsprecherin Susanne Stölting auf Nachfrage der Redaktion mit. Der Grund: Zuletzt habe es auf einigen wenigen Linien vermehrt Fahrgäste gegeben, die sich nicht an die Regeln halten.

MONTAG, 1. JUNI: 53. Corona-Todesfall in Duisburg

12.30 Uhr: Stadtsprecherin Anja Kopka meldet die Corona-Fallzahlen bis Sonntagabend. Demnach ist die Zahl der aktuell Infizierten seit Donnerstagabend um zwölf Fälle gesunken. Durch Labortests bestätigt wurden seither 23 Neuinfektionen.

Darüber hinaus musste die Stadt erneut einen Todesfall mitteilen: Demnach sind nachgewiesen bislang 53 Duisburgerinnen und Duisburger an den Folgen eine Corona-Infektion verstorben (siehe Grafik und Übersicht oben sowie hier). Zwischen Donnerstag- und Sonntagabend hat die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben 438 Corona-Test durchgeführt.

FREITAG, 29. Mai: Infizierte in Duisburg – niedrigster Stand seit 22. März

15.35 Uhr: Die Zahl der aktuell nachgewiesen mit dem Coronavirus Infizierten ist in Duisburg von Mittwoch auf Donnerstag auf den niedrigsten Stand seit dem 22. März gesunken: von 158 auf 148 Fälle. Die neue Statistik der Stadt beinhaltet nur fünf Neuinfektionen (siehe Grafik und Übersicht oben). Zudem befinden sich nach Angaben der Stadt 623 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

Die Stadtverwaltung teilt außerdem neue Reglungen zur Rückverfolgung von Kontaktpersonen mit:

„Um Corona-Infektionsketten zukünftig noch besser nachverfolgen zu können, müssen in Fällen des Zusammentreffens mehrerer Personen (zum Beispiel bei einem Hotel-, Friseur oder Restaurantbesuch) entsprechende Daten erhoben werden. Demnach sind Listen auszulegen, in welchen Name, Adresse und Telefonnummer und ggf. der Zeitraum des Aufenthaltes bzw. Zeitpunkt von An- und Abreise einzutragen sind. So soll sichergestellt werden, dass Personen, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten (Gäste, Besucher, Kunden, etc.), schneller ausfindig gemacht werden können. Diese Regelungen zur Rückverfolgung von Kontaktpersonen wurde nun in die aktuelle Coronaschutzverordnung (§ 2a) aufgenommen und dort näher erläutert. Bislang fand sich lediglich ein entsprechender Hinweis in der Anlage „Hygiene- u. Infektionsschutzstandards“ zur Coronaschutzverordnung, allerdings ohne konkrete Vorgaben zur Umsetzung.“

15.10 Uhr: Fünf Polizisten sind am Donnerstagabend bei einem Einsatz am Hamborner Altmarkt in Duisburg verletzt worden. Bis zu 120 Schaulustige hätten das Geschehen beobachtet, 25 Männer den Einsatz der Polizei mit Drohungen und Beleidigungen gestört. Die Polizisten waren als Unterstützung des städtischen Ordnungsamtes vor Ort; offenbar hatte es Schwierigkeiten bei einer Kontrolle der Corona-Vorschriften in einem Lokal gegeben.

DONNERSTAG, 28. Mai: 52. Todesopfer, nur noch 158 Infizierte

10.30 Uhr: Die Stadtverwaltung musste mit den neuen Fallzahlen den 52. Duisburger Todesfall melden. Die Zahl der aktuell noch Infizierten liegt nun wieder bei 158, also so niedrig wie am 21. Mai. So wenige bestätigte Infektionen hatte es in Duisburg seit dem Höchststand am 8. April (278 Infizierte) nicht gegeben (siehe Grafik und Übersicht oben sowie hier).

Zudem befinden sich derzeit 614 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 12.742 Corona-Tests durchgeführt.

MITTWOCH, 27. MAI: Bäder öffnen vor dem 10. Juni nicht

18.30 Uhr: In Duisburg bleiben Freibäder wegen Corona bis Juni geschlossen. So sollen die Corona-Auflagen im Wasser und auf Liegewiesen umgesetzt werden.

17 Uhr: Die Herausforderungen durch die Pandemie ist gerade für die Mitarbeiter im Gesundheitsamt groß: Der Gesundheitszustand der Infizierten soll täglich telefonisch abgefragt werden. Die Nachverfolgung von Kontakten und Infektionsketten erfordert einen hohen Personaleinsatz. Gerade zu Beginn der Krise geriet das stark unterbesetzte Gesundheitsamt dabei in die Kritik. Leiter Dr. Dieter Weber räumte Fehler ein. Nun möchte die Stadtverwaltung das Gesundheitsamt mit Aushilfskräften aufstocken. Studenten sollen Kontakt zu Infizierten halten.

14.15 Uhr: Nur zwei Neuinfektionen beinhaltet die neue Statistik des Gesundheitsamtes (siehe Grafik und Übersicht oben). Die Zahl der aktuell noch Infizierten ist somit von Montag- auf Dienstagabend auf 162 gesunken – obwohl der Krisenstab weiterhin intensiv testen lässt, seit Sonntagabend sind nach Angaben der Stadt mehr als 650 Abstriche in Duisburg genommen worden.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Duisburg deutlich: In den letzten sieben Tagen haben sich in Duisburg pro 100.000 Einwohner nur noch 9,6 angesteckt.

DIENSTAG, 26. MAI: Nähzentren schließen / zwei weitere Todesfälle

13.45 Uhr: Die Nähzentren im Stadtgebiet sind inzwischen geschlossen. Spontanhelfer, die noch Masken in Heimarbeit genäht haben, können diese Masken an jeder Wache der Berufsfeuerwehr abgeben.

Von Sonntag- bis Montagabend sind lediglich vier Neuinfektionen in Duisburg registriert worden. Die Zahl der aktuell Infizierten ist damit von 174 auf 167 gesunken. Mit der täglichen Statistik (siehe Übersicht und Grafik oben) hat die Stadtverwaltung jedoch erneut wieder zwei Todesfälle melden müssen. Inzwischen hat das Virus 51 Duisburger Todesfälle gefordert.

12.20 Uhr: Auch beim Amt für Soziales und Wohnen sind zwingend notwendige, persönliche Vorsprachen ab Dienstag, dem 2. Juni 2020 wieder möglich. Ein Termin muss vorher jedoch telefonisch vereinbart werden. In den städtischen Dienststellen gilt für alle Besucher eine Maskenpflicht. Ein Zugang zu den Gebäuden ist nur mit Termineinladung möglich. Die Mitarbeiter stehen weiterhin unter den bekannten Telefonnummern und online zur persönlichen Beratung und Klärung zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf www.duisburg.de.

MONTAG, 25. MAI: Corona-Fälle bei HKM

18.30 Uhr: Bei den Hüttenwerken Krupp-Mannesmann (HKM) haben sich mehrere Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert – nach Informationen unserer Redaktion wurden bislang sieben positiv auf SARS-CoV getestet.

17 Uhr: Die ZDF-„Heute Show“ hatte Kabarettistin Hazel Brugger wie berichtet nach Duisburg geschickt, um Urlaub in Duisburg zu buchen – und alte Klischees für ihren Beitrag in der Sendung vom Freitagabend aufzugreifen: „Warum in ärmere Länder fahren, um sich besser zu fühlen, wenn man auch nach Duisburg fahren kann.“ In den sozialen Netzwerken wurde der Beitrag das Wochenende über kommentiert.

Die städtische Tourismus-Tochter „Duisburg Kontor“ hat sich für ihren Kontor etwas Zeit gelassen, zitiert für diesen am Montagnachmittag nur augenzwinkernd einen von Bruggers ironischen Kommentaren: „Man kann über Duisburg sagen, was man will, aber es lädt zum Träumen ein.“ Das Standbild aus dem Beitrag wird für die aktuelle „Duisburg ist echt…“-Kampagne zweckentfremdet: „Duisburg ist echt entdeckenswert.“

12.35 Uhr: Nach zwei Tagen ohne Meldung hat die Stadt die aktuelle Corona-Statistik für Duisburg veröffentlicht: Die Zahl der aktuell mit dem Virus infizierten Duisburger ist zwischen Donnerstag- und Sonntagabend wegen 30 Neuinfektionen in diesem Zeitraum um 16 Fälle wieder gestiegen (siehe Grafik und Übersicht oben; alle Zahlen: hier).

Außerdem musste die Stadtverwaltung erneut Todesopfer vermelden: An den Folgen von Sars-CoV-2-Infektionen sind inzwischen 49 Duisburger verstorben, darunter Anfang Mai ein 31-Jähriger.

SONNTAG, 24. MAI: Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg bei 13,6

Bei der Frage nach Lockerungen oder Verschärfungen der Corona-Maßnahmen orientieren sich die Politiker an der so genannten „Sieben-Tage-Inzidenz“, also daran, wie schnell sich das Corona-Virus ausbreitet. Laut NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales liegt Duisburg bei der NRW-weiten Ausbreitung, Stand Sonntag mit 13,6 auf Platz drei – hinter dem Rhein-Sieg-Kreis (24,7) und Coesfeld (17,3). Dabei ist die Zahl auch in Duisburg insgesamt rückläufig.

Stand Donnerstag hat die Stadt bisher 11.462 Personen getestet und der Index lag bei 15,6. In den vergangenen Tagen und Wochen wurden verstärkt Personen aus den Risikogruppen untersucht. So ist die Zahl der Corona-Infektionen zwischenzeitlich nach ausgewerteten Massentests in Hochfeld und in Seniorenheimen wieder gestiegen. Allein in Hochfeld hatte die Stadt mehr als 1000 Tests unter Grundschülern durchgeführt, da sich der Stadtteil als Schwerpunkt erwies.

Mit einem Index von 13,6 ist Duisburg jedoch weit entfernt von der vereinbarten Obergrenze, die bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Mit diesem Notfallmechanismus soll eine zweite größere Infektionswelle verhindert werden. Die Behörden sollen so schnell und lokal begrenzt auf weitere Corona-Fälle reagieren können und zum Beispiel Lockerungen wieder zurück nehmen.

Das neue Test-Zentrum-Abstrich ist von der MSV-Arena nach Homberg zur Dr. Kolb-Straße 2 umgezogen. Dort werden keine Sichtungen mehr vorgenommen, für diese sind wieder die Hausärzte zuständig.

FREITAG, 22. MAI: 47. Todesfall in Duisburg

11.40 Uhr: In Duisburg hat es über den Feiertag einen weiteren Todesfall gegeben. Die Zahl der aktuell Infizierten sank deutlich.

11.35 Uhr: Ab dem 28. Mai dürfen alle Kinder, die am 1. August 2020 schulpflichtig oder im Schuljahr 2020/2021 vorzeitig in die Schule aufgenommen werden, wieder in den Kindertageseinrichtungen , Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen betreut werden.

MITTWOCH, 20. MAI: Stadt testet verstärkt in Seniorenheimen

13.35 Uhr: Die Zahl der bekannten Corona-Infektionen ist nach einem Rückgang in den vergangenen Tagen nach den neuesten Daten der Stadtverwaltung nun wieder gestiegen. Demnach waren am Dienstagabend 16 Duisburger mehr infiziert als am Montagabend: 180. Der Grund für den Anstieg sind 25 registrierte Neuinfektionen (siehe Grafik und Statistik).

„Die Stadt Duisburg verfolgt nach wie vor das Konzept der Massentests von vulnerablen Gruppen, insbesondere in Pflege- und Senioreneinrichtungen“, betont Stadtsprecherin Anja Kopka. „Allein seit dem 11. Mai wurden insgesamt 1118 Bewohner und Mitarbeiter in acht Pflege- und Senioreneinrichtungen getestet.“ Bis Ende kommender Woche wolle die Stadt von mobilen Testteams Abstriche von 593 Bewohnern in sechs weiteren Pflege- und Senioreneinrichtungen nehmen lassen. Bis Dienstagabend waren in Duisburg laut Amtsstatistik 11.149 Corona-Tests durchgeführt worden.

Das neue Test-Zentrum-Abstrich (TZA), das KV-Nordrhein und Stadt gemeinsam betreiben, soll am Montag in Betrieb gehen. Die Hilfsdienste ziehen ab Freitag von der MSV-Arena um.

Am neuen Test-Zentrum werden keine Sichtungen mehr vorgenommen. Die Sichtung obliege ausschließlich den zuständigen Hausärzten oder, außerhalb der Dienstzeiten der Hausärzte, dem Kassenärztlichen Notdienst. „Die ursprünglich eingeführte Sichtung in einem zentralen Sichtungszentrum diente ausschließlich der Entlastung des Hausarztsystems zu Beginn der Corona-Pandemie“, erläutert Kopka. Wegen der sinkenden Zahl der von Ärzten zu sichtenden Verdachtsfälle sei der Betrieb eines Sichtungszentrums nicht notwendig.

Im neuen TZA an der Dr.-Kolb-Straße 2 in Homberg werden also „ausschließlich Patienten abgestrichen (beprobt), welche durch ihren zuständigen Hausarzt eine Überweisung bekommen bzw. angefordert haben. Diese wird entweder persönlich abgeholt und zum Test mitgebracht oder kann durch den Hausarzt an das TZA gefaxt oder gemailt werden“, erläutert die Stadt.

Seit dem 9. Mai war das Sichtungs- und Testzentrums an der Arena an Wochenenden ohnehin nicht mehr geöffnet. Patienten mit Symptomen sollen den kassenärztlichen Notdienst (116 117) anrufen.

DIENSTAG, 19. Mai: Corona-Testzentrum zieht von der Arena in Glückauf-Halle Homberg

18.55 Uhr: Besuche von Patienten in Kliniken lässt die Corona-Schutzverordnung ab Mittwoch, 20. Mai wieder zu. Dennoch wird es in den Duisburger Krankenhäusern für den Zutritt von Angehörigen bei den auch bislang gültigen Beschränkungen bleiben. Noch ist die Angst zu groß, dass das Virus von Besuchern eingeschleppt wird.

17 Uhr: So lange keine Hochzeiten stattfinden, hat die Brautmodenmeile in Duisburg-Marxloh keine Kunden. Das bedroht die Weseler Straße als Ganzes.

15.20 Uhr: Das Duisburger Coronazentrum zieht von der Schauinslandreisen-Arena in die Glückauf-Halle nach Homberg um. Der Betrieb in dem Sichtungs- und Probezentrum soll am Montag starten. Getestet werden weiterhin nur Patienten, die eine Überweisung vom Hausarzt vorlegen können.

duisburg- corona-testzentum zieht in glückauf-halle umDie Glückauf-Halle hat sich nach Angaben von Stadtsprecherin Anja Kopka gleich aus mehreren Gründen als Standort angeboten: Die Immobilie sei städtisch, verfüge über genügend Parkplätze und eigene sich durch ihren Schnitt gut für die Abläufe. Bereits vor der Zentralisierung der Coronazentren war die Glückauf-Halle schon einmal in ein medizinisches Sichtungszentrum umfunktioniert worden.

14 Uhr: Gedränge, Verstöße gegen das Kontaktverbot, aber keine Kontrollen: Das Duisburger Ordnungsamt will den Markt in Hochfeld nun wieder ins Visier nehmen. Ein Reporter unserer Redaktion hatte zuvor über seine Eindrücke vom Markt berichtet.

11 Uhr: Nach den neuen Daten der Stadtverwaltung ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Duisburger erneut gesunken. In der Statistik vom Montagabend (siehe Grafik und oben) sind fünf Neuinfektionen erfasst. Demnach ist die Zahl der Infizierten seit dem 12. Mai von 205 auf 164 gesunken. Das Gesundheitsamt hat zudem einen weiteren Todesfall gemeldet. Die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Duisburger ist somit auf 46 gestiegen.

8 Uhr: Die Landesregierung hat beschlossen, dass die Freibäder am 20. Mai wieder öffnen können. Allerdings hat das Gesundheitsministerium erst am Wochenende die einzuhaltenden Hygiene- und Infektionsschutzstandards veröffentlicht. Für Frank Skrube, der für die Freibäder Wolfssee und Großenbaum verantwortlich ist, ist die Vorlaufzeit zu kurz.

MONTAG, 18. MAI: Fünf Grundschüler in Hochfeld haben sich angesteckt

21.30 Uhr: In der Duisburger Innenstadt demonstrierten am Montagabend erneute dutzende Menschen gegen die Einschränkungen während der Corona-Pandemie. Etwa 50 Protestler versammelten sich ab 19 Uhr an der Skulptur gegenüber der Oper – nur ein Drittel derer, die hier noch am Samstag zusammen gekommen waren. Trotz einiger Diskussionen mit Gegendemonstranten des Bündnisses „Duisburg stellt sich quer“ blieb die Kundgebung friedlich.

17.30 Uhr: Die Stadt Duisburg betreibt vorerst weiter Corona-Sichtungszentrum mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Allerdings läuft die Suche nach einem neuen Standort. Der Grund: Die MSV-Arena steht mittelfristig nicht mehr zur Verfügung.

17 Uhr: Über 1000 Schüler hat die Stadt Duisburg an drei Grundschulen in Hochfeld getestet. Nun liegen die Ergebnisse vor. Demnach fielen nur bei fünf der Kinder die Tests positiv aus. Sie müssen nun 14 Tage in Quarantäne verbringen. Das Gesundheitsamt hatte die Tests angeordnet, weil verstärkt Infektionen in mehreren großen Familien im Stadtteil gegeben hatte.

16 Uhr: Sowohl das Schauspiel am Theater Duisburg als auch die Duisburger Philharmoniker sagen ihr geplantes Programm wegen Corona bis zum Ende der Saison ab. Ein Sonderspielplan für Juni mit kleineren Veranstaltungen unter strengen Corona-Auflagen werde aber noch geprüft, erklärte die Kulturdezernentin Astrid Neese.

15 Uhr: In Duisburg werden die städtischen Freibäder frühestens zum 30. Mai öffnen. Hintergrund sind individuelle Hygienekonzepte, die die Verantwortlichen für die Bäder erstellen müssen. Auch die Freibäder am Wolfsee und in Großenbaum öffnen noch nicht am Mittwoch.

11.40 Uhr: Die Stadtverwaltung hat die aktuellsten Corona-Fallzahlen vom Sonntagabend veröffentlicht. Demnach hat sich die Zahl der aktuell noch Infizierten von Donnerstag- bis Sonntagabend um 18 Personen auf 169 Fälle reduziert – obwohl erneut einige Neuinfektionen erfasst wurden (17, siehe Übersicht und Grafik oben). In den drei Tagen sind außerdem drei weitere Todesfälle erfasst worden, womit sich die Zahl der Duisburger Covid-19-Todesopfer auf 45 angestiegen ist.

Die neue Amtsstatistik berücksichtigt 516 neue Tests. Unklar ist, wie viele der an drei Hochfelder Grundschulen durchgeführten Testungen hier bereits enthalten sind. Wir fragen nach.

9.30 Uhr: Das Bündnis „Duisburg stellt sich quer“ ruft auch für Montagabend zu einer Kundgebung in der Innenstadt auf. Um 19 Uhr soll sich vor dem Amtsgericht „Antifaschistischer Protest gegen rechte Verschwörungstheoretiker“ formieren. Die Initiatoren sagen, dass sie sich nicht darauf verlassen wollen, dass die neue Initiative „Widerstand 2020 Duisburg“, die am Samstag zur Demo aufgerufen hatte (siehe Bericht unten), verschwindet.

9 Uhr: Die Stadt Duisburg hat die Coronaschutzverordnung angepasst und am Sonntag veröffentlicht, welche Regeln ab dem heutigen Montag, 18. Mai, gelten:

Piercingstudios werden Tattoostudios gleichgestellt und dürfen bis auf weiteres nicht öffnen

Toiletten in öffentlichen und privaten Sportanlagen dürfen genutzt werden

Wahlkampfstände von Parteien sind nunmehr zulässig

Freibäder dürfen unter Einhaltung bestimmter Hygienestandards zum 20.05.2020 öffnen

• ab dem 18. Mai 2020 ist das Übernachten zu touristischen Zwecken in Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen für Personen zulässig, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, der Schweiz, Islands, Liechtensteins, Norwegens, oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

• in Ferienhäusern, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen ist das Übernachten ebenfalls nur Personen gestattet, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, der Schweiz, Islands, Liechtensteins, Norwegens, oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

SONNTAG, 17. MAI: Scharfe Kritik am Gesundheitsamt

16.30 Uhr: Aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie liefert die Stadt erst am Montag wieder.

16 Uhr: Es wird Änderungen geben bei der städtischen Corona-Test-Struktur. Welche das im Detail sind, wird der Krisenstab in seiner Sitzung am Montag beschließen. Fakt ist jedenfalls, dass das Testzentrum an der Schauinsland-Reisen-Arena bald seinen Platz räumen muss. Der MSV beansprucht die Fläche jetzt wieder, sagt Pressesprecherin Susanne Stölting.

Wie die Redaktion erfuhr, stehen Corona-Tests, die Städte und Kreise in eigenen Testzentren zum Beispiel Beschäftigten in medizinischen Berufen anbieten, vor dem Aus. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) kündigte gegenüber der Stadt Bochum an, das „Corona-Screening“ ab Mittwoch nicht mehr zu bezahlen. Auch Dortmund und der Ennepe-Ruhr-Kreis erhielten Kündigungen. Wie Duisburg mit dieser Ankündigung umgeht, stand am Sonntagabend noch nicht fest, so Stölting.

14.30 Uhr: Scharfe Kritik am Gesundheitsamt Duisburg äußert der Duisburger Skilehrer Torsten Vogt. Er war mit einer Reisegruppe in Italien und zeigte nach seiner Heimkehr Symptome, wie viele der Mitreisenden auch. Bis heute wurde er nicht getestet - und was er sonst noch mit dem Gesundheitsamt erlebte, ist eher haarsträubend denn beruhigend. Im Interview äußert sich der Chef des Gesundheitsamtes, Dr. Dieter Weber, zu den Vorwürfen.

14 Uhr: Die SPD-Bezirksvertreterin Heike Krause ist an Covid-19 erkrankt, lag zwei Wochen im Krankenhaus. Inzwischen ist sie auf dem Weg der Besserung und beschreibt, was sie in den letzten Wochen mit dem Gesundheitsamt erlebt hat. Sie nennt die Ereignisse „skandalös“.

Corona: Die neuen Regelungen ab Montag, 18. Mai:

11.30 Uhr: Die Stadt Duisburg hat die Coronaschutzverordnung angepasst und veröffentlicht, welche Regeln ab Montag gelten:

Piercingstudios werden Tattoostudios gleichgestellt und dürfen bis auf weiteres nicht öffnen

Toiletten in öffentlichen und privaten Sportanlagen dürfen genutzt werden

Wahlkampfstände von Parteien sind nunmehr zulässig

Freibäder dürfen unter Einhaltung bestimmter Hygienestandards zum 20.05.2020 öffnen

• ab dem 18. Mai 2020 ist das Übernachten zu touristischen Zwecken in Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen für Personen zulässig, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, der Schweiz, Islands, Liechtensteins, Norwegens, oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

• in Ferienhäusern, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen ist das Übernachten ebenfalls nur Personen gestattet, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, der Schweiz, Islands, Liechtensteins, Norwegens, oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

Restaurants dürfen Buffets anbieten

• in Gastronomiebetrieben können neben an den Tischen servierten Tellergerichten nun auch Selbstbedienungsbuffets unter strengen Auflagen angeboten werden. Bei einem derartigen Buffetangebot müssen die Gäste direkt vor der Nutzung des Buffets ihre Hände an bereitgestellten Desinfektionsspendern desinfizieren und einen Mund-Nase-Schutz tragen.

Wellnessbereiche etc. bleiben, wie auch solitäre Wellnesseinrichtungen, Saunen etc., derzeit geschlossen.

• die Bußgeldvorschriften zur Coronaschutzverordnung wurden ebenfalls angepasst. Dabei wurde klargestellt, dass Gastwirte für die Organisation ihrer Betriebe verantwortlich sind.

Ergänzend wird seitens des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales auf Folgendes hingewiesen:

• Gäste einer Gaststätte sind für die Einhaltung der Vorgaben zum Kontakt von Personengruppen nach § 1 Absatz 2 der Coronaschutzverordnung eigenverantwortlich. Gastwirte müssen ihre Gäste auf die Einhaltung dieser Regelung (z.B. durch Aushang oder Ansprache) hinweisen, sind aber nicht für die Befolgung verantwortlich.

Gesichtsvisiere, die nicht wie Mund-Nase-Schutzmasken eng am Gesicht anliegen, verhindern nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts nicht die Freigabe von infektiösen Aerosolen. Daher dürfen diese Visiere in Gaststättenbetrieben vom Personal nur aus gesundheitlichen Gründen getragen werden, und auch nur, wenn kein direkter Kundenkontakt besteht.

SAMSTAG, 16. MAI: Demo gegen die Coronaschutzverordnung

18 Uhr: Unter dem Label „Widerstand 2020 Duisburg“ hat sich heute Protest gegen die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie formiert. Unser Bericht über die Kundgebung und die Gegendemonstration des Bündnisses „Duisburg stel sich quer“.

7 Uhr: In der Duisburger Innenstadt trafen am Samstagmittag zwei Gruppen von Demonstranten aufeinander. Die Gruppierung „Widerstand 2020 Duisburg“ protestierte erstmals auch in Duisburg gegen Einschränkungen durch die Coronaschutzverordnung. Ihr stellte sich das Bündnis „Duisburg stellt sich quer“ entgegen. Dessen Verantwortliche sehen hinter dem „Widerstand 2020“ rechte Verschwörungstheoretiker. Insgesamt rund 500 Menschen aus unterschiedlichen Lagern versammelten sich in der City. Die Demo verlief nach Polizeiangaben ruhig. Hier geht es zum Bericht.

FREITAG, 15. MAI: CORONA REISST NEUES LOCH IN STADTKASSE

17.30 Uhr: Die Corona-Krise wird die Haushaltssicherungskommune Duisburg viele Millionen Euro kosten. Mit einem „hohen zweistelligen oder niedrigen dreistelligen Millionen-Betrag“ rechnet Oberbürgermeister Sören Link (SPD) zurzeit.

17 Uhr: Die beliebte Stadtranderholung muss in Duisburg aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal nach 70 Jahren abgesagt werden. Für Familien, in denen mindestens ein Elternteil in den systemrelevanten Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, bietet das Jugendamt aber ein kleineres Ferienformat an: ferienspaß@DU. Informationen zu Anmeldung und Co. gibt es hier.

16.15 Uhr: Stadtspitze und Krisenstab wollen will wie in Hochfeld und im Schlachthof kleinräumig Corona-Massentests durchführen. Dies sei effizienter und zurzeit sinnvoller als die von Verdi geforderte regelmäßigen Testung von Kita-Personal. Nur 19 Mitarbeiter kümmern sich aktuell darum, Kontaktpersonen von Infizierten nachzuverfolgen.

11.50 Uhr: Gute Nachricht für die Sekundarschule am Biegerpark: Der Corona-Verdacht bei einem Schüler aus der 10. Klasse hat sich nicht bestätigt. Laut Schulleitung kann der Unterricht für alle Jahrgänge am Montag wie geplant weitergehen.

10 Uhr: Das Amt für Kommunikation veröffentlicht wie angekündigt nun vormittags die Corona-Fallzahlen vom Vortag, Stand 20 Uhr. Demnach ist die Zahl der aktuell Infizierten erstmals seit dem 4. Mai deutlich gesunken: Am Donnerstagabend waren 187 Duisburger mit dem Corona-Virus infiziert, 22 weniger als am Mittwoch um 20 Uhr.

Der Grund: In der neuesten Statistik ist nur eine Neuinfektion erfasst (in Summe: 1019), während die Zahl der Genesenen von 768 auf 790 gestiegen ist. Einen weiteren Todesfall enthält das Update der Stadt jedoch auch. Die Zahl der an den Folgen einer Corona-Infektion verstorbenen Duisburger steigt damit auf 42. Inzwischen haben Feuerwehr, Hilfsdienste und Stadtverwaltung mehr als 10.000 Corona-Tests durchgeführt: Bis Donnerstag, 20 Uhr, waren es exakt 10.247.

9 Uhr: In Duisburg kann man den Eindruck gewinnen, das Gröbste überstanden zu haben. Restaurants und Kneipen haben wieder geöffnet und lassen die Corona-Krise beinahe vergessen. Doch die neugewonnene Freiheit ist fragil. Für das Pflegepersonal der Intensivstation in den Sana-Kliniken in Duisburg ist sie sogar beunruhigend. Zum Bericht.

DONNERSTAG, 14. MAI: Verdi fordert Tests von Kita-Personal

14.45 Uhr: Die Gewerkschaft Verdi fordert in der Corona-Krise regelmäßiges Tests für Kita-Personal. „Im Umgang mit Kindern sind die bekannten Abstands- und Hygieneregeln nur schwer umsetzbar. Die Kolleginnen und Kollegen sind durch die nun wieder steigende Kinderzahl einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt und haben ein Anrecht darauf, frühzeitig über eine eventuelle Infektion informiert zu sein. Dies ist auch wichtig, um die eigene Familie und pflegebedürftige Angehörige zu schützen“, sagt Gewerkschaftssekretär Markus Renner vor dem Hintergrund der schrittweisen Öffnung. Dabei weist Renner auch auf die hohen Infektionszahlen in Hochfeld hin.

Seiner Meinung nach sollten regelmäßige Testungen auch im Sinne der Arbeitgeber sein: „Wenn bei den Beschäftigten eine Infektion frühzeitig erkannt wird, kann verhindert werden, dass ganze Einrichtungen schließen und große Teile des Personals unter Quarantäne gestellt werden müssen.“ Renner sieht das Land NRW in der Pflicht, die Tests zur Verfügung zu stellen und die Kosten zu tragen.

11.15 Uhr: Die Zahl der Tests, die mobile Teams und das Testzentrum in der MSV-Arena durchgeführt haben, nähert sich der 10.000er-Marke. Stand 20 Uhr am Mittwochabend waren 9803 Menschen auf das Coronavirus getestet. Aktuell sind 209 Duisburger Infiziert.

MITTWOCH, 13. MAI: Corona-Verdachtsfall an Sekundarschule

18.45 Uhr: Zwei weitere Artikel zum Thema, die unsere Lokalredaktion heute veröffentlicht hat:

• An der Sekundarschule am Biegerpark gibt es einen Corona-Verdachtsfall. Der betroffene Schüler wird jetzt getestet. An der Schule läuft der Unterricht weiter, der betroffene 10. Jahrgang befindet sich allerdings seit Mittwoch im Home Schooling

• Der Duisburger Zahnarzt Dr. Mustafa Ayna und Ingenieur Philipp Maack von der Ruhr-Uni Bochum stellen ein Desinfektionsgerät für Aerosole vor: den „Corona-Terminator“.

18 Uhr: Stadtsportbund, Bunert Events und die Targobank haben wegen der Corona-Pandemie den am 20. August geplanten Targobank-Run durch die Innenstadt abgesagt. In den Vorjahren waren in der City jeweils bis zu 6000 Starter aus knapp 300 Firmen und tausende Zuschauer dabei. Trotz der Absage werde die Bank erneut 30.000 Euro für karitative Einrichtungen in Duisburg spenden, sagte Hendrik Norbisrath von der Targobank. „Auch wenn gerade erste Corona-Lockerungen beschlossen werden, halten wir es nicht für verantwortungsvoll, eine sportliche Großveranstaltung, bei der so viele Menschen sehr nahe zusammenkommen, in diesem Jahr durchzuführen“, so Norbisrath.

17.50 Uhr: Der ärztliche Direktor des Johanniter-Krankenhauses in Rheinhausen und Chefarzt der dortigen Anästhesie, Dr. Karlheinz Lüdtke, stellt mit Erschrecken eine Situation fest: Sowohl die Anzahl der Patienten, die sich einem geplanten Eingriff oder einer Untersuchung unterziehen, als auch die Zahl der akuten Notfälle ist drastisch gesunken.

17 Uhr: Heute haben Mitarbeiter des Gesundheitsamtes wie angekündigt begonnen, Grundschüler in Hochfeld auf das Coronavirus zu testen. Sie wollen bis Ende der Woche Abstriche von 1060 Schülern der Grundschulen an der Friedenstraße, Brückenstraße und am Hochfelder Markt nehmen. In den vergangenen zwei Wochen wurden in Hochfeld 16 Menschen positiv auf das Virus getestet, eine Covid-19-Erkrankung verlief tödlich. Schon vorher gab es im Stadtteil viele Verstöße gegen das Kontaktverbot.

Die Testung an den Schulen am Mittwochmorgen sei „sehr ruhig und organisiert abgelaufen“, berichtet Stadtsprecherin Susanne Stölting, „allerdings sind einige Schüler nicht erschienen. Morgen und übermorgen geht es weiter.“

Die CDU-Ratsfraktion begrüßt die Massentests, damit Unterricht an den Schulen ermöglicht werden kann. Sie kritisiert das Gesundheitsamt jedoch, weil die Behörde nicht auch Kinder und Jugendliche an benachbarten Schulen testen will. Die Fraktion schließe sich der Forderung des Schulleiters der Gesamtschule Globus im Dellviertel, Erhard Schoppengerd, an, auch deren Schüler zu testen. „Denn am Dellplatz kommen mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler aus Hochfeld, und die Gefährdungslage ist nicht weniger hoch“, erläutert Thorsten Vermathen, Fraktions- und Pressereferent.

Das Einzugsgebiet überschneide sich, mitunter seien ältere Geschwisterkinder betroffen. Zudem habe die Globus-Gesamtschule eine Zweigstelle an der Gitschiner Straße in Hochfeld, die einen Steinwurf von den getesteten Grundschulen entfernt liegt.

„Es wäre nur logisch und zwingend notwendig, auch an weiterführenden Schulen – selbst in benachbarten Stadtteilen – flächendeckend zu testen, an denen Hochfelder Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Ich denke hier beispielsweise an das Mercatorgymnasium Hochfeld und die Sekundarschule in Rheinhausen“, fordert Peter Ibe, der schulpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Dass das Gesundheitsamt dies ablehnt und keinen Handlungsbedarf sieht, weil nicht verhältnismäßig, ist nicht nachvollziehbar“, kritisiert Ibe. Sein Standpunkt: „Sollten keine hinreichenden Testkapazitäten vorhanden sein, müssten die betroffenen Schulen im Zweifel bis auf Weiteres wieder geschlossen werden.“ Die Gefahr neuer Infektionsketten sei andernfalls zu groß.

16.45 Uhr: Die Zahl der in Duisburg durchgeführten Corona-Test ist von Montag auf Dienstag um 340 auf 9353 gestiegen. Der neuen Statistik der Stadtverwaltung (Stand: 16.30 Uhr) ist außerdem zu entnehmen, dass die Zahl der bekannten Infektionen in Duisburg weiterhin nicht sinkt: Es gibt demnach 211 registrierte Infizierte, darunter sechs Neuinfektionen. Die Zahl der Genesenen hat sich nicht verändert (siehe Zahlen oben und hier).

13 Uhr: Das beliebte Sommerfest im Duisburger Stadtteil Walsum wurde abgesagt. Doch die Veranstalter wollen nicht aufgeben und überlegen Alternativen.

DIENSTAG, 12. MAI: Vier neue Todesfälle – Zahl der Infizierten steigt weiter

17.50 Uhr: Indes liegen die Ergebnisse des zweiten Reihentests in der Asylunterkunft Memelstraße vor: Keiner der 250 Bewohner ist infiziert. An Ostern hatte die Stadt drei Fälle in der Unterkunft gemeldet.

16.55 Uhr: Die ersten Abi-Prüfungen sind auch in Duisburg geschafft – allerdings unter ungewohnten Bedingungen. So haben vier Schüler in Duisburg den Tag erlebt.

16.35 Uhr: Die Stadt hat neue Corona-Fallzahlen veröffentlicht – und erneut traurige Neuigkeiten: Von Montag auf Dienstag sind dem Gesundheitsamt vier weitere Todesfälle übermittelt worden. Die Zahl der Duisburgerinnen und Duisburger, die an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben sind, steigt somit auf 41.

Das Amt für Kommunikation weist zudem auf „notwendige Anpassungen in der Datenbank“ hin. Darum sei es „gestern zu Verschiebungen in den Bereichen ,Infizierte gesamt’ und ,wieder gesund’ gekommen. Der Fehler wurde korrigiert. Wir bitten um Verständnis.“ Das ist die neue Amtsstatistik vom heutigen 12. Mai (Stand: 16.20 Uhr):

Di., 12.5.: aktuell infiziert: 205; in Summe: 1006; genesen: 760; zzt. in stationärer Behandlung: k.A.; Todesfälle, kumuliert: 41; Tests: 9013

Auch die Zahl der aktuell mit Corona Infizierten ist also weiter angestiegen.

10 Uhr: Die Bekämpfung des Coranavirus stellt die Stadt Duisburg seit Wochen vor große logistische Herausforderungen. So musste die beschaffte Schutzausrüstung nicht nur verteilt, sondern im Vorfeld bei einigen Lieferanten abgeholt werden. Gemeinsam mit Unterstützungskräften des Technischen Hilfswerks Duisburg übernahm der Löschzug Walsum der Freiwilligen Feuerwehr die logistische Abwicklung.

Mit zahlreichen Großfahrzeugen ging es für die ehrenamtlichen Helfer unter anderem bis nach München. „Um Lieferzeiten zu verkürzen und damit die schnelle Verfügbarkeit der Schutzausrüstung in Duisburg zu gewährleisten, haben wir mit den Lieferanten diese Abholaktionen abgestimmt. Dabei war die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr sehr wertvoll“, berichtet Reiner Kutsch, Leiter Sachgebiet Versorgung des Feuerwehr-Führungsstabs.

Insgesamt legten die Einsatzkräfte in der Coronakrise bei über 2500 Transporten rund 43.000 Kilometer zurück, fuhren also mehr als einmal um die Erde. Neben den Transporten nach Duisburg wickeln die freiwilligen Kräfte auch die Verteilung der Schutzausrüstung im Stadtgebiet selbst ab. Die Truppe von 25 Helfern beliefert Kliniken, Pflegeheime, Schulen und städtische Einrichtungen mit Schutzkleidung, Schutzmasken und Desinfektionsmittel. „Wie an vielen anderen Stellen im Ehrenamt ist diese Leistung nur möglich, weil die Familien und die Arbeitgeber unserer Einsatzkräfte uns in beispielloser Weise unterstützen. Lange Einsätze haben auch einen großen Einfluss auf das Familienleben. Gleiches gilt für betriebliche Abläufe bei den Arbeitgebern. Das ist uns bewusst und für diese großartige Unterstützung sind wir sehr dankbar“, sagt Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg.

MONTAG, 11. MAI: Sechs Tote binnen drei Tagen

17.30 Uhr: Die Stadtverwaltung will in Duisburg weiter intensiv auf das Coronavirus testen und dazu Reihentests in Senioren- und Pflegeeinrichtungen mit besonders gefährdeten Bewohnern durchführen, aber auch verstärkt Schulkinder in Hochfeld testen. Laut Stadt wurden in Duisburg inzwischen 8935 Menschen auf das Coronavirus getestet – das sind fast 600 Befunde mehr als in der Statistik vom Freitag. Das schlägt sich auch in den Fallzahlen nieder:

Die Zahl der aktuell Infizierten hat sich erstmals seit dem 30. April wieder deutlich erhöht: seit Freitag um zwölf auf 194 Fälle. Das Gesundheitsamt registrierte jüngst 67 Neuinfektionen (in Summe 1020); im Gegenzug gelten 49 Infizierte mehr als vor drei Tagen als genesen.

Die besonders traurige Nachricht: Die Zahl der an den Folgen einer Corona-Infektion verstorbenen Duisburger ist seit Freitag um sechs auf 37 Todesopfer gestiegen. In häuslicher Quarantäne befinden sich laut Stadt zurzeit 724 Personen.

So geht es in Kindertagesstätten und -tagespflege weiter

Die Stadtverwaltung hat auch die Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder für Duisburg konkretisiert. Laut Beschluss sollen Kindertagesstätten und Kindertagespflege schrittweise wieder geöffnet werden. Konkret bedeutee das …

… ab dem 14. Mai:

Die Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen wird geöffnet für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT). Betroffene Eltern reichen die auf duisburg.de abrufbare Erklärung mit entsprechenden Unterlagen in der Kita ein. Zudem dürfen Kinder mit Behinderungen – und Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde – wieder in Kindertageseinrichtungen oder in Kindertagespflegestellen betreut werden.

Die Kindertagespflegestellen mit ihrem familiennahen Betreuungsangebot werden für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben, geöffnet.

... ab dem 28. Mai: „Es ist geplant, dass die Kindertageseinrichtungen alle weiteren Vorschulkinder aufnehmen“, teilt die Stadt mit.

… ab 11. Juni: Ab dann soll allen Kindern wieder der Besuch ihrer Einrichtung oder ihrer Kindertagespflegestelle ermöglicht werden. „In welchem Umfang dies möglich ist, kann heute noch nicht seriös prognostiziert werden“, so das Presseamt. Dies sei abhängig vom Infektionsgeschehen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Mit den Partnern auf Landesebene werde beraten und entschieden: „Alle Voraussetzungen, die ein solcher Schritt erfordert – Hygienefragen, Personalfragen, pädagogische Aspekte – werden dabei genau geprüft und soweit erforderlich auch neue Empfehlungen herausgegeben.“

16 Uhr: Die Duisburger Träger haben nach den ersten Besuchstagen in Altenheimen ein positives Fazit gezogen. Die Besucher hätten sich vor Ort an die Regeln gehalten. Am Muttertag gab es emotionale Momente.

14 Uhr: Schweren Herzens müssen Peter Bursch und das städtische Kulturbüro das Projekt „Euro Rock“ wegen der Corona-Pandemie für dieses Jahr absagen. Die Workshops sollten vom 17. bis 26. Juli stattfinden, die Bands beim Stadtfest und beim Vierdaagsefeest in Nijmegen auftreten. Diese beiden Großveranstaltungen wurden bereits abgesagt. Auch zwei geplante Konzerte in der französischen Partnerstadt Calais können nicht durchgeführt werden. Euro-Rock-Erfinder Bursch sagt enttäuscht: „Mir tut die Absage richtig weh. Doch dieser Tage haben wir keine andere Chance. Bands aus verschiedenen Ländern, Grenzüberschreitungen, Konzerte vor Publikum, all das geht im Moment nicht und auch für uns gilt, dass die Gesundheit über allem steht.“ Es gibt bereits eine Zusage der Stadtfest-Organisatoren, dass die Euro Rock-Bands 2021 auf der Bühne am City Palais spielen können. Die Stadt lädt seit 1992 junge Bands aus ihren Partnerstädten Calais, Portsmouth, Vilnius und Perm, zudem aus dem befreundeten Nijmegen und Duisburg Musiker ein, gemeinsam ein Programm zu entwickeln.

SONNTAG, 9. MAI: Coronaschutzverordnung – das bedeuten die neuen Regeln für Duisburg

11 Uhr: Die Stadt hat noch weitere Punkte aus der Coronaschutzordnung konkretisiert:

  • „Im Hinblick auf die am 13. September stattfindende Kommunalwahl ist künftig wieder das Aufstellen von Informationsständen der Parteien erlaubt. Allerdings werden diese nicht im sonst üblichen Umfang ausgestaltet sein. Zudem ist eine gleichmäßige Verteilung der Stände im öffentlichen Raum vorgesehen. Ideelle Informationsstände oder gewerbliche Informationsveranstaltungen sind im Mai nicht genehmigungsfähig.
  • Konzerte und Aufführungen in geschlossenen Räumen sind bis auf Weiteres untersagt; die zuständigen Behörden können auf Grundlage eines strengen Hygienekonzeptes Ausnahmen für bis zu 100 Zuschauer zulassen. Im Freien sind ausschließlich Aufführungen unter Beachtung der bekannten Infektionsschutz- und Hygienevorkehrungen für maximal 100 Zuschauer zulässig.
  • Der Betrieb von Tanzschulen ist zulässig. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen zu gewährleisten. Bei Paartänzen ist die nicht-kontaktfreie Ausübung auf einen festen Tanzpartner beschränkt.
  • Beim kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport ist die Begleitung von Kindern bis 14 Jahre (vorher 12 Jahre) durch jeweils eine erwachsene Person zulässig. Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer bleiben weiterhin untersagt.
  • Alle Handelseinrichtungen können unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands-, Zutritts- und Hygieneregeln wieder öffnen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche nicht übersteigen.
  • Die Leistungserbringung von Kosmetik-, Nagel-, Maniküre- und Massagestudios ist unter Einhaltung der festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig. Körperbezogene Dienstleistungen (z.B. Sonnenstudios) sind bei strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene und Infektionsschutzregeln sowie bei einer möglichst kontaktarmen Erbringung zulässig. Tätowieren bleibt bis auf weiteres unzulässig.
  • Alle Beerdigungen sind unter Einhaltung der bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen zulässig (vorher nur Erd- und Urnenbestattungen).
  • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbissen, (Eis)Cafés, öffentlich zugänglichen Mensen und Kantinen sowie anderen Einrichtungen der Speisegastronomie ist unter Einhaltung der festgelegten Hygiene- und Infektionsstandards zulässig. Am selben Tisch dürfen gemeinsam nur Personen sitzen, die zu den in § 1 Abs. 2 (Familienangehörige, zwei häusliche Gemeinschaften etc.) genannten Gruppen gehören. Damit entfällt zugleich das Verbot zum Verzehr von Speisen rund um die Verkaufsstelle. (bisher 25 bzw. 50 Meter).“

FREITAG, 8. MAI: Häufung von Corona-Fällen in Hochfeld

16.50 Uhr: Die Stadt hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Wochen verstärkt Corona-Infektionen in Hochfeld registriert. In der nächsten Woche wird der Unterricht an insgesamt drei Hochfelder Grundschulen für alle Klassen wieder aufgenommen. Bei den Schülern der Grundschulen am Hochfelder Markt, an der Brückenstraße und an der Friedenstraße soll vorbeugend ein Rachenabstrich genommen werden. Dieser wird – vergleichbar einer zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung – in den Schulklassen angeboten. Die Befunde sollen voraussichtlich drei Tage nach Durchführung des Tests vorliegen. Kinder, bei denen eine Infektion festgestellt wird, müssen bis zur Ausheilung in häuslicher Quarantäne bleiben, um eine Ansteckung der Klassenkameraden und ihrer Familien zu vermeiden.

16.45 Uhr: Eine Lockerung in der Coronakrise: Bisher war der Verzehr von Lebensmitteln im Umkreis von 50 Metern zur Verkaufsstelle untersagt. Dieser Mindestabstand hat die Stadt mit der neuen Regelungen nun auf 25 Metern reduziert.

14.20 Uhr: Das vom Coronavirus besonders betroffene Awocura-Seniorenzentrum im Schlenk öffnet am Sonntag noch nicht für Besucher. Viele andere Altenheime bereiten sich vor und treffen Vorkehrungen. Allein für das Seniorenzentrum Röttgersbach gibt es 45 Besuchsanfragen.

13 Uhr: Am Montag öffnen wieder alle 16 Geschäftsstellen der Volksbank Rhein-Ruhr in Duisburg für den Kundenverkehr. In den vergangenen Wochen waren nur drei Geschäftsstellen geöffnet, alle anderen konnten per Telefon erreicht werden.

8 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt in Duisburg trotz all der Einschränkungen nicht so stark wie in anderen Großstädten und Kreisen. Ein Blick auf die Zahlen und mögliche Erklärungen.

7 Uhr: Wenn am Montag nach Wochen die ersten Gäste ins Sixties Corner kommen, werden sie das Restaurant in Meiderich kaum wiedererkennen: Mit Hilfe von Plexiglas, Dachlatten und vielen, vielen Schrauben hat Wirtin Maggie Boy ihr American Diner so hergerichtet, dass Viren es hier so schwer wie möglich haben. Damit geht die 45-Jährige weit über die behördlichen Auflagen hinaus, unter denen Gastronomiebetriebe in Kürze wieder öffnen dürfen.

DONNERSTAG, 7. MAI: Neue Lockerungen für Duisburg in der Übersicht

16.45 Uhr: Was bedeuten all die neuen Lockerungen in NRW und Deutschland für Duisburg? Die Stadtverwaltung konkretisiert und informiert ausführlich – wir geben die Zusammenfassung des Kommunikationsamtes hier 1:1 im Wortlaut wieder.

Einige wichtige Punkte im Überblick:

Ab Montag dürfen sich im öffentlichen Raum Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen. Die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern besteht weiterhin.

Gastronomie: Ebenfalls ab dem 11. Mai erlaubt die Stadt Speisegaststätten wieder zu öffnen. Das Abstandsgebot muss im Innen- und/oder Außenbereich eingehalten werden, ein Infektionsschutz- und Hygienekonzept ist Pflicht. Buffet-Angebote sind nicht zulässig.

Ab Montag werden wieder alle Jahrgänge an Grundschulen unterrichtet – pro Wochentag jeweils ein Jahrgang. An Hauptschulen, Realschulen und Sekundarschulen (Sekundarstufe I) beginnt der Unterricht für ein bis zwei Jahrgänge neben der Jahrgangsstufe 10 im rollierenden System.
Gymnasien und Gesamtschulen
: Hier starten Schüler, die im nächsten Jahr die Abiturprüfung ablegen (Qualifikationsphase 1). Wenn darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, dürfen weitere Stufen unterrichtet werden.

Mit Blick auf die Kitas erwartet die Stadt bis zum Ende dieser Woche weitere Informationen zur schrittweisen Öffnung. Gleiches gilt für die Kindertagespflege.

Für den Bäderbereich sollen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die von Duisburgsport betriebenen Freibäder ab dem 20. Mai unter Berücksichtigung der entsprechenden Hygieneregeln für das Publikum öffnen können. Für Hallenbäder ist einer Öffnung zum 30. Mai geplant. Dann sollen Thermen und Spaßbäder aufmachen.

Nach der Zentralbibliothek, die seit dem 29. April wieder geöffnet ist, werden ab dem 12. Mai die Bezirksbibliotheken in Hamborn, Walsum, Meiderich, Rheinhausen und Homberg-Hochheide wieder öffnen. Diese Bibliotheken sollen dann zu den üblichen Öffnungszeiten von Dienstag bis Samstag den Kunden zur Verfügung stehen. Auch hier gelten die bekannten Einschränkungen.

Die Stadt hat die Schauspielaufführungen im Juni noch nicht abgeschrieben. Auch die Konzerte der Philharmoniker werden neu bewertet. Spannend: Laut Stadt könnte ein Teil der Konzerte im Jubiläumshain und im Volkspark Rheinhausen durchgeführt werden. Ab dem 30. Mai ist die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern geplant, sofern der Mindestabstand gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Auch in Duisburg bleiben Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe erstmal von den Öffnungen ausgenommen.

16.15 Uhr: Die Stadt teilt neue Corona-Fallzahlen mit (siehe auch Grafik oben) – und einen weiteren Todesfall. Die Zahl der Covid-19-Todesopfer aus Duisburg steigt somit auf 31.

Die Zahl der Duisburger, die laut Laborbefund infiziert sind, ist um fünf Fälle auf 185 gestiegen. Es gab von gestern auf heute 23 neu erfasste Infektionen (gesamt: 948, Stand: 7. Mai, 16.10 Uhr); 17 weitere Infizierte gelten inzwischen als genesen (gesamt: 732).

Zudem befinden sich derzeit 748 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In den Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 8056 Corona-Tests durchgeführt.

14.45 Uhr: Die Viertklässler haben heute ihren ersten Schultag absolviert. Dabei gab es kein wildes Rumgerenne, kein Kindergequatsche, kein Durcheinander. An der GGS Am Knappert in Rahm überwog die Zurückhaltung.

14.30 Uhr: Die Kliniken verabreden nach der Konzentration auf die Behandlung von Corona-Patienten Schritte zur Rückkehr in den klinischen Alltag. Die Sana Kliniken etwa wollen den klinischen Regelbetrieb wieder aufnehmen. Unter strikten Hygieneregeln werden zum Beispiel wieder vermehrt Patienten-Besuche möglich sein. In diesem Artikel stehen Details.

Das Sana Klinikum hat bislang etwa 50 Covid-19-Patienten behandelt. Alle Betroffenen, die dort beatmetet werden mussten, waren unter 55 Jahre alt, darunter Pflegende, Übergewichtige und Raucher.

13 Uhr: Duisburgsport hat die Sperrung der Freiluftsportanlagen für den individuellen Trainingsbetrieb und unter Einhaltung der gültigen Hygenie- und Abstandsvorschriften ab sofort wieder aufgehoben.

In einer Mitteilung heißt es: „Die Öffnung der Freiluftsportanlagen gilt bis auf Weiteres nicht für die Umkleide-, Wasch- und weiteren Räumlichkeiten innerhalb der Sportstätte. Diese bleiben weiterhin geschlossen. Die Überwachung und Sicherstellung der Einhaltung der Vorschriften obliegt dem jeweiligen Verein.“

12.45 Uhr: Veranstalter Duisburg Kontor hat wegen der Corona-Pandemie zahlreiche beliebte Saison-Events abgesagt. Diese Veranstaltungen fallen aus:

  • Duisburger Spargelfest (16. Mai 2020)
  • Duisburger Matjesfest (11. bis 14. Juni 2020)
  • Marina-Markt-Veranstaltungen vom 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli und 9. August

„Da die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher, der Schaustellerinnen und Schausteller und des gesamten Teams absolute Priorität hat, führt leider kein Weg an den Absagen vorbei“, erklärt Uwe Kluge, Geschäftsführer bei Duisburg Kontor. Angesichts der aktuellen Lage könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage zu weiteren Terminen nach dem 31. August getroffen werden.

8 Uhr: An 75 Grundschulen in Duisburg können heute zumindest die Viertklässler wieder im Klassenzimmer Platz nehmen – mit Abstand und im Schichtbetrieb, mit Freude und Bedenken.

duisburg- so läuft es ab donnerstag an den grundschulenAb Donnerstag dürfen in NRW auch Spielplätze wieder öffnen – wenn die Begleitpersonen der Kinder einen Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten. Diesen werden in Duisburg auch Mitarbeiter des Ordnungsamtes überprüfen: „Sollten hierzu ab Donnerstag Verstöße festgestellt werden, werden diese bei entsprechender Beweislage im Regelfall mit einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro geahndet“, sagt ein Sprecher der Stadt.

Corona-Newsblog für Duisburg: Alle Nachrichten seit dem 12. März

• Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 28. April bis 6. Mai; Themen darin u.a.: die Wiedereröffnung von Zoo und Museen, Bürgerservicestationen und Friseursalons, VHS, Musikschule und Zentralbibliothek; Infektionen in Seniorenheimen; Tod eines jungen Covid-19-Patienten (31); Kita-Gebühren, Veranstaltungsabsagen; die Einstellung des Loveparade-Strafverfahrens, Traumzeit-Festival 2021.

• Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 24. April bis 27. April; Themen darin u.a.: die Einführung der Mundschutzpflicht in ÖPNV und Einzelhandel, der Schutz von Menschenaffen im Zoo, das Loveparade-Strafverfahren, die Absage des Sommerkinos, Gottesdienste im Autokino.

• Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 20. bis 23. April; Themen darin u.a.: erster Schultag nach der Corona-Pause, Masken-Verkauf, DVG fährt wieder im Regelverkehr, OB Link kritisiert Landesregierung, Möbelhäuser öffnen wieder, Kurzarbeit bei Schauinslandreisen, Traumzeit-Aus.

• Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 9. bis 19. April

• Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 4. bis 8. April

• Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 29. März bis 3. April

• Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 23. bis 27. März

• Chronik: Entwicklungen in Duisburg vom 18. bis 23. März

• Chronik: Lage in Duisburg vom 12. bis 17. März

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