Supermärkte

Duisburg: Ansturm zu Ostern – Aldi-Filialen öffnen früher

Vor Ostern droht in den Duisburger Supermärkten ein Ansturm. In der Coronakrise regelt bei vielen Märkten Sicherheitspersonal den Einlass.

Vor Ostern droht in den Duisburger Supermärkten ein Ansturm. In der Coronakrise regelt bei vielen Märkten Sicherheitspersonal den Einlass.

Foto: Lars Heidrich / Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Supermärkte in Duisburg bereiten sich mitten in der Coronakrise auf einen Ansturm vor Ostern vor – und haben Vorkehrungen getroffen.

Wegen der Corona-Pandemie herrscht in Duisburgs Supermärkten seit Wochen Ausnahmezustand – und jetzt steht Ostern bevor. Wie sich die Läden vorbereiten.

In Duisburgs Supermärkten gibt es seit Wochen ein derart großer Ansturm, als stünden Feiertage vor der Tür. Die Corona-Pandemie treibt die Menschen zu häufigeren und größeren Einkäufen. Das Problem: Nun stehen tatsächlich Feiertage an und es droht ein noch größeres Chaos.

Vor den Osterfeiertagen: Aldi öffnet früher

Doch die Supermärkte sind vorbereitet – und ändern teilweise sogar ihre Öffnungszeiten. Enorm sei der Ansturm erfahrungsgemäß an Gründonnerstag und Karsamstag, sagt Annika Büschken, Sprecherin von Aldi Süd. „An diesen Tagen öffnen unsere Filialen überall schon um 7 Uhr, damit sich möglichst keine langen Schlangen bilden. Außerdem bitten wir unsere Kunden verstärkt darum, maximal zu zweit und vor allem zügig einzukaufen. Wir rufen unsere Kunden auch dazu auf, ihre Ostereinkäufe möglichst entzerrt zu erledigen.“

Auf bunte Ostereier wollen viele Menschen auch jetzt nicht verzichten. „Hier verkaufen wir mehr als üblich.“ Gesunken sei im Vergleich zum Vorjahr dagegen der Absatz an Schoko-Hasen und anderen österlichen Süßwaren. Vor dem „Corona-Ostern“ ist eben alles etwas anders: Zwar kein Osterartikel, aber Dauergast auf dem Kassenförderband bleibt das Toilettenpapier. „Wenn hier und da mal ein Produkt vergriffen ist, liegt das nicht etwa daran, dass es kein Toilettenpapier mehr gibt, sondern dass Produktion und Lieferung derzeit nicht hinterher kommen. Wir arbeiten aber rund um die Uhr daran, den Bestand wieder aufzufüllen“, sagt Büschken. Auch bei allen anderen Produkten gilt nach Aldi Angaben: Die Versorgung bleibt sichergestellt.

Büschken mahnt weiterhin an, auf Hamsterkäufe zu verzichten. „Es soll nur das gelagert werden, was auch normalerweise im Alltag genutzt und verbraucht wird. Sollten sich unsere Kundinnen und Kunden in Einzelfällen nicht daran halten, weisen unsere Mitarbeiter darauf hin, nur in haushaltsüblichen Mengen einzukaufen.“

Rewe und Edeka: Kunden sollen frühzeitig einkaufen

Auch Rewe und Edeka fordern ihre Kunden auf, angesichts der strengen Zugangs- und Abstandsregelungen nicht erst an Gründonnerstag und dem Samstag vor Ostern in die Supermärkte zu kommen. Zur Erinnerung: Die Stadt hat die maximale Kundenzahl in den Supermärkten vor zwei Wochen per Allgemeinverfügung reglementiert. Sicherheitspersonal ist seitdem an den Eingängen bei vielen Supermärkten im Einsatz.

Knappe Lebensmittel müsse vor den Feiertagen aber niemand befürchten. „Für das bevorstehende Osterfest können sich die Menschen darauf verlassen, dass wir für sie da sind und die Versorgung mit Lebensmitteln bestmöglich sicherstellen. Darauf bereiten wir uns sowohl im Vertrieb, im Einkauf als auch in der Logistik intensiv vor“, heißt es von Lionel Souque, dem Vorstandsvorsitzenden der Kölner Rewe Group.

Lidl hofft auf ein klein wenig Normalität

Bei Lidl hat sich der Ausnahmezustand zwischen den Regalen mittlerweile ein wenig eingependelt: „Aktuell normalisieren sich die Verkäufe, sodass wir wieder in nahezu allen Filialen das gewohnte Sortiment anbieten können“, sagt Unternehmenssprecherin Isabel Lehmann. Auf die Feiertage sei Lidl gut vorbereitet – und hofft auf ein klein wenig Normalität: „Unsere Osterartikel sind bereits in den Regalen und wir hoffen, unseren Kunden in dieser schwierigen Zeit damit ein kleines bisschen Vertrautheit und Freude nach Hause zu bringen.“

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