Corona-Newsblog

Corona in Duisburg: Inzidenzwert sinkt unter 100er-Marke

Lockdown-Ende im Februar nicht realistisch

Die Wocheninzidenz in NRW sinkt. Warum Virologe Dittmer ein Lockdown-Ende Mitte Februar jedoch für unrealistisch hält, erklärt er im Video.

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Duisburg.  Erstmals seit dem 19. Oktober ist der Inzidenzwert in Duisburg unter die 100er-Marke gefallen. Ab Montagmorgen gelten neue Corona-Regeln.

Dieses Corona-Newsblog für Duisburg aktualisieren wir fortlaufend. Das Corona-Blog für NRW lesen Sie hier, das für Deutschland hier.

 

Im Folgenden lesen Sie die aktuellsten Corona-Updates aus Duisburg:

Covid-19 in Duisburg: Aktuelle Entwicklungen am Montag, 25. Januar

8.15 Uhr: Auch in Duisburg gelten ab Montagmorgen neue Corona-Regeln. Sie beziehen sich vor allem auf die Maskenpflicht. Hier eine Übersicht.

8.10 Uhr: Erstmals seit dem 19. Oktober 2020 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg unter die 100er-Marke gefallen. Laut Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRZ (LZG) von Montagmorgen liegt sie bei 97,2 (zuvor 103,3).

Sonntag, 24. Januar: Keine weiteren Corona-Todesfälle gemeldet

16.30 Uhr: Duisburg hat rund 450 Bürgerinnen und Bürger zu beklagen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Lena Wiese und Matthias Eidens wollen ihrer gedenken. Am Lifesaver-Brunnen in der Duisburger Innenstadt entzündeten sie bei Sonnenuntergang Kerzen.

14 Uhr: Um Fahrgäste in Bussen und Bahnen besser schützen zu können, sollen weniger Passagiere mitfahren. So wurde es beim Corona-Gipfel beschlossen. Die Duisburger Verkehrsbetriebe DVG sagen allerdings, dass die dafür benötigten zusätzlichen Fahrzeuge nicht zur Verfügung stehen.

12 Uhr: Der Rat und die Ausschüsse dürfen in Duisburg nicht digital tagen. Das erschwert die Gremienarbeit im Lockdown und ärgert manchen Kommunalpolitiker.

9.06 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) hat am Sonntagmorgen für Samstag 71 neue Corona-Fälle für Duisburg gemeldet. Zudem haben die Behörden für Samstag keine weiteren Todesfälle mit/an Corona erfasst. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRW von Sonntagmorgen bei 103,3 (zuvor 112,9), das ist die niedrigste Inzidenz seit dem 23. Oktober (96,1).​

Corona in Duisburg: Die Entwicklungen am Samstag, 23. Januar

9.10 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) hat am Samstagmorgen für Freitag sieben weitere Todesfälle mit/an Corona für Duisburg gemeldet. Außerdem erfassten die Behörden nach LZG-Angaben am Freitag 91 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Meldung der Behörde von Samstagmorgen bei 112,9 (zuvor 108,3).

Covid-19 in Duisburg: Aktuelle Entwicklungen am Freitag, 22. Januar

12.10 Uhr: Das Schnelltestzentrum im Theater am Marientor ist künftig am Wochenende nicht mehr geöffnet. Von Montag bis Freitag können dort jedoch wie zuvor zwischen 8 und 16 Uhr Coronatests durchgeführt werden.

An den sechs übrigen Standorten sind Schnelltests weiterhin zwischen 10 und 14 Uhr sowie von montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr für die Besucher von Altenheimen möglich.

Hier die Schnelltestzentren in der Übersicht:

  • Bezirk Walsum: Seniorenzentrum Jupiterstraße, Jupiterstr. 28, 47179 Duisburg
  • Bezirk Hamborn: Sana Seniorenzentrum Aachener Straße, Aachener Str. 27, 47169 Duisburg
  • Bezirk Meiderich: Christophoruswerk Duisburg, Gelände Bonhoefferstraße, 47138 Duisburg
  • Bezirk Homberg: Malteserstift St. Johannes, Marienstraße 11, 47198 Duisburg
  • Bezirk Rheinhausen: Sana Seniorenzentrum Rheinhausen, Lindenallee 23, 47229 Duisburg
  • Bezirk Süd: Fliedner Pflege und Wohnen am Park, Zu den Tannen 10-12, 47269 Duisburg

10.50 Uhr: Erstmals seit dem 6. Januar ist die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Duisburg unter 700 gesunken. Damals hatte das Robert-Koch-Institut allerdings auf eine geringere Zahl an Tests hingewiesen.

Am Donnerstag lag die Zahl der aktuell Infizierten bei 690. Am Mittwoch waren es noch 724 registrierte Fälle.

8.10 Uhr: Die Nachricht über zwei weitere Todesfälle an/mit Corona hat am Donnerstag das Gesundheitsamt erreicht. Die Gesamtzahl stieg damit auf 448.

8 Uhr: Nach Meldung des Landezentrums Gesundheit NRW (LZG) von Freitagmorgen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg auf 108,3 gesunken. Damit bestätigt sich der Trend der vergangenen Tage. Der Inzidenzwert fiel in Duisburg bereits den fünften Tag in Folge.

Donnerstag, 21. Januar: DVG sieht neue Regeln kritisch

15 Uhr: Bund und Länder haben beim Corona-Gipfel am Dienstag neue Maßnahmen und verschärfte Regeln beschlossen. Diese betreffen auch den öffentlichen Nahverkehr. So sollen Kontakte weiter reduziert werden, indem nur ein Drittel der in Bussen und Bahnen zulässigen Fahrgäste mitfährt. Möglich werden soll dies auch durch mehr Fahrzeuge. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) hält dies nach Angaben ihrer Sprecherin Kathrin Naß für "nicht realisierbar". Denn sie hat einfach keine Fahrzeugreserven.

11.10 Uhr: Wie hat sich das Infektionsgeschehen in Duisburg verändert? 89 Neuinfektionen registrierte die Stadtverwaltung am Mittwoch, 724 aktuelle Infektionen sind bekannt. Mittlerweile gelten 15.938 Duisburger als genesen.

9.20 Uhr: Das Gesundheitsamt erreichte am Mittwoch die Nachricht über vier weitere Todesfälle an/mit Corona. Die Zahl der registrierten Toten stieg damit auf 446.

9.15 Uhr: Laut Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) von Donnerstagmorgen ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken. Sie liegt nun bei 111,1 (zuvor 116,5).

Mittwoch, 20. Januar: Impfzentrum geht noch nicht in Betrieb

11 Uhr: Das Impfzentrum im Theater am Marientor (TaM) wird doch nicht zum 1. Februar in Betrieb gehen. Der Grund: Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech verschiebt Nordrhein-Westfalen den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben. Die 53 stationären Impfzentren im Land können deshalb erst am 8. Februar starten. Das bestätigte das NRW-Gesundheitsminiserium. Die Feuerwehr Duisburg hatte das Impfzentrum im TaM im Dezember in nur zwei Wochen aus dem Boden gestampft und am 14. Dezember fristgerecht als betriebsbereit gemeldet.

10 Uhr: Die Stadt Duisburg meldet insgesamt 17.017 mit dem Coronavirus infizierte Personen, aktuell gebe es 719 positiv getestete Bürger in der Stadt. Insgesamt seien Stand Dienstagabend 134.956 Corona-Tests durchgeführt worden.

8 Uhr: Nach Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg leicht gesunken und liegt bei 116,5 (zuvor 117,3). Damit liegt der Inzidenzwert über dem NRW-Schnitt von 113.

Außerdem erreichte das Gesundheitsamt am Dienstag die Nachricht über drei weitere Todesfälle mit/an Corona. Die Zahl der Toten steigt somit auf 442.

Dienstag, 19. Januar: Duisburg Spitzenreiter bei Bußgeldern

17.15 Uhr: Duisburg ist Spitzenreiter unter den NRW-Städten bei der Ahndung von Corona-Verstößen. 8400 Verfahren wurden seit der Pandemie eingeleitet. Im Vergleich zu den Verlusten und Kosten durch Corona ist das

15 Uhr: Seit März bestimmt das Coronavirus ihr Leben. Hinter Masken, Brillen und unter Schutzanzügen begleiten die Krankenpfleger die Infizierten mit schweren Verläufen, beim Kampf um ihr Leben auf den Intensivstationen rund um die Uhr. Carina Hackstein, Dominik Velten und Bernfried Nadrowski arbeiten auf den Covid-Stationen des Krankenhauses Duisburg-Nord – in der Röttgersbacher Klinik des Ev. Klinikums Niederrhein (EVKLN) werden viele Erkrankte behandelt.

Die Behandlung von Covid-Patienten, die zu ersticken drohen, wird auch für Intensivpfleger nicht zur Routine. Bernfried Nadrowski berichtet.

14.15 Uhr: Das Ordnungsamt musste nach eigenen Angaben am Wochenende keine privaten Treffen oder Feiern auflösen, die gegen die Coronaschutzverordnung verstoßen. Das hat am Dienstag ein Stadtsprecher auf Nachfrage geantwortet.

Gleichwohl berichtete er, der städtische Außendienst habe „eine höhere Anzahl von Corona-Verstößen“ in bestimmten Bereichen festgestellt, „meist fehlende Mund-Nasen-Bedeckungen“. Die vermehrten Verstöße seien den Ordnungshütern in der Innenstadt und in Hochfeld sowie im Bezirk Hamborn aufgefallen.

Die Duisburger Ordnungsbehörden haben jüngst bei einer dpa-Umfrage angegeben, in der Corona-Krise mehr als eine Million Euro an Bußgeldern festgesetzt zu haben. 8400 Ordnungswidrigkeitenverfahren seien dazu eingeleitet worden – besonders häufig, weil Kontaktregeln nicht eingehalten wurden oder eine Maske fehlte (wir berichteten).

14 Uhr: Seit Montag und noch heute laufen nach Angaben des Evangelischen Christophoruswerks die zweiten Corona-Impfungen von Bewohnern und Mitarbeitern am Standort in Meiderich. Wie der der stadtweit größte Träger von Angeboten in der Altenpflege mitteilt, sollen dann bis zu 700 Personen in den fünf Einrichtungen vor dem Virus geschützt sein. Dies treffe auf 95 Prozent der Bewohner und 75 Prozent der Mitarbeiter zu.

9.15 Uhr: Auch in allen sieben Stadtbezirken sind in der Woche vom 11. bis 17. Januar im Vergleich zur Vorwoche Sieben-Tage-Inzidenz und Fallzahlen mehr oder weniger deutlich gesunken. Die drei Stadtbezirke nördlich der Ruhr waren erneut am stärksten belastet. Zum Bericht, der zudem eine Tabelle mit allen Zahlen aller Bezirke seit Ende November enthält sowie eine Zuordnung der Stadtteile zu den Stadtbezirken.

Stadtbezirk: 7-Tage-Inzidenz / Fallzahl 11. bis 17. Januar (7-Tage-Inzidenz / Fallzahl 4.1. bis 10.1.)

  • Meiderich/Beeck: 188,5 / 137 (200,8 / 146)
  • Hamborn: 154,9 / 117 (218,5/165)
  • NRW: 121,0 (150,0)
  • Walsum: 119,2 / 60 (186,7 / 94)
  • Duisburg: 118,2 / 591 (161/805)
  • Rheinhausen: 115,1 / 90 (168,8/132)
  • Homberg/Ruhrort/Baerl: 95,4 / 39 (114,9/47)
  • Süd: 89,1 / 65 (137/100)
  • Mitte: 67,7 / 74 (100,7/110)

9.15 Uhr: Nach Ansicht der Experten vom Robert Koch-Institut (RKI) müssten die von den Behörden erfassten Corona-Fallzahlen nach Weihnachten und Jahreswechsel inzwischen wieder aussagekräftiger sein. Vor diesem Hintergrund:

Duisburgs Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 117,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (NRW: 117,7). Am 10. Januar meldete Duisburg noch eine Neuinfektionsrate von 162,2. Seither ist die Zahl der aktiven Fälle von 922 auf nun 732 gesunken.

Noch konstanter als die Entwicklung der Neuinfektionen ist leider die der Duisburger Todesfälle: Erneut ist die Zahl der Duisburger, die an/mit Corona verstorben sind, nach den Daten der Stadt um fünf auf nun 439 gestiegen. Die Unterschiede zu den LZG-Daten ergeben sich aus dem Zeitverzug der Meldekette.

Das sind die Fallzahlen, die die Stadt am Dienstagmorgen für Mittwoch berichtet:

Mo., 18.1. (Stand: 20 Uhr), gemeldet am 19.1. (Vergleich zum Vortag). Aktuell infiziert: 732 (-74); in Summe: 16.960 (+49); genesen: 15.789 (+118); Todesfälle: 439 (+5); PCR- und Schnelltests: 134.022 (+1125); Sieben-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI/LZG): 117,3 (-1,0)

8.36 Uhr: Nach Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) von Dienstagmorgen ist die Sieben-Tage-Inzidenz noch einmal leicht auf 117,3 gesunken (zuvor 118,3). Damit liegt der Inzidenzwert in Duisburg knapp unter dem NRW-Schnitt von 117,7.

Die traurige Nachricht im Report des LZG: Am Montag erreichte das Gesundheitsamt die Nachricht über sechs weitere Todesfälle mit/an Corona. Die Zahl der Corona-Toten steigt somit auf 439.

Covid-19 in Duisburg: Die aktuelle Entwicklung am Montag, 18. Januar

16 Uhr: Sie halten die Corona-Pandemie für inszeniert, wittern eine Verschwörung internationaler Eliten: Die Initiative "Querdenken" ist Sammelbecken für Impfgegner und Corona-Leugner und wird auch von rechtsradikalen Gruppen unterstützt. Die Duisburger Ortsgruppe hat bundesweit Demonstrationen durchgeführt; vernetzt ist sie in einer Chat-Gruppe auf dem Messengerdienst Telegram. Die Redaktion hat einige Tage lang mitgelesen.

15 Uhr: Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben in der vergangenen Woche 30 Bußgelder gegen Menschen verhängt, die sich nicht an die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und an Haltestellen gehalten haben. Sie müssen nun 150 Euro Strafe zahlen.

10.50 Uhr: Nach Zahlen des Gesundheitsamtes von Sonntagabend sind in Duisburg 806 aktuell Infizierte registriert. 244 Neuinfektionen wurden seit Freitagmorgen gemeldet.

8 Uhr: Nach Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) von Montagmorgen ist die Sieben-Tage-Inzidenz von 126,5 auf 118,3 gesunken. Am Sonntag wurden demnach drei weitere Todesfälle mit/an Corona registriert.

Sonntag, 17. Januar: Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 126,5

9.15 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) hat am Sonntagmorgen für Samstag drei weitere Corona-Todesfälle für Duisburg gemeldet. Außerdem erfassten die Behörden nach LZG-Angaben am Samstag 118 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRW von Sonntagmorgen bei 126,5 (zuvor 124,3).

Samstag, 16. Januar: Fünf weitere Todesfälle

10:05 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) hat am Samstagmorgen für Freitag fünf weitere Corona-Todesfälle für Duisburg gemeldet. Außerdem erfassten die Behörden nach LZG-Angaben am Freitag 70 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Meldung der Behörde von Samstagmorgen bei 124,3 (zuvor 133,4).

Freitag, 15. Januar: Krisenstab wird keine "Hotspot-Maßnahmen" zurücknehmen

14 Uhr: Der Krisenstab hat unter neuer Leitung getagt. Der Krisenstab sehe die Entwicklung „zunächst einmal positiv, weil sich zumindest andeutet, dass das Vorweihnachtsniveau nicht erreicht wird“, berichtet Stadtsprecher Falko Firlus nach der Sitzung. Die Entwicklung könne „als ein Teilerfolg des Teil-Lockdowns und der von uns ergriffenen Maßnahmen gewertet werden“. Dennoch seien die Zahlen „fernab von dem, was erforderlich ist, nämlich Inzidenzwerte von unter 50“. Der Stab wird keine der "Hotspot-Maßnahmen" zurücknehmen und warnt vor dem Risiko, das von Virus-Mutationen ausgeht.

11.15 Uhr: Seit Beginn der Grippesaison Ende September ist dem Gesundheitsamt nur ein Influenza-Fall gemeldet worden. Ein Nebeneffekt der Corona-Maßnahmen.

9.40 Uhr: Das Amt für Kommunikation hat am Freitagmorgen die aktuellsten Kennzahlen zum Infektionsgeschehen in der Stadt veröffentlicht: Demnach sind 852 aktuell Infizierte beim Gesundheitsamt gemeldet. Binnen 24 Sunden wurden am Donnerstag 107 Neuinfektionen regisrtiert.

8 Uhr: Das Gesundheitsamt hat am Donnersterstag fünf weitere Todesfälle an/mit Corona regisrtiert, die Gesamtzahl steigt in Duisburg somit auf 422.

7.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) von Freitagmorgen bei 133,4 (zuvor 132,3). Nach Ansicht des Robert Koch-Instituts (RKI) kann es aber bis zum 17. Januar dauern, bis der Inzidenzwert wieder eine verlässliche Aussage über das tatsächliche Infektionsgeschehen in einer Stadt geben kann. Grund dafür sei die geringe Testzahl über Weihnachten und den Jahreswechsel.

Donnerstag, 14. Februar: Krisenstab hat einen neuen Leiter

14.20: Der Duisburger Corona-Krisenstab hat seit dem 11. Januar einen neuen Leiter: Es ist Andree Haack, seit Juli 2018 Beigeordneter für Wirtschaft und Strukturentwicklung der Stadt. Der Wirtschaftsdezernent löst in dieser Funktion den Sicherheits- und Rechtsdezernenten Paul Bischof ab. Haack ist der vierte Krisenstabsleiter in der Corona-Krise.

Die Krisenstabsleitung wechselt in Duisburg regelmäßig aus Rücksicht auf das Tagesgeschäft der Dezernenten.

9.20 Uhr: Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden dem Gesundheitsamt am Mittwoch 114 Neuinfektionen gemeldet. Aktuell sind laut Stand von Mittwochabend, 20 Uhr, 902 aktuelle Infektionen bekannt.

8 Uhr: Nach Meldung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) von Donnerstagmorgen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg stark gesunken (von 152,8 auf 132,3). Das Robert Koch-Institut (RKI) erklärt jedoch weiterhin, dass bei der Interpretation der aktuellen Werte die geringeren Testzahlen über die Feiertage zu beachten seien. Es könne bis zum 17. Januar dauern, bis der Inzidenzwert wieder das tatsächliche Infektionsgeschehen dokumentiere.

Am Mittwoch wurden außerdem fünf weitere Todesfälle mit/nach einer Corona-Infektion registriert. Die Zahl der Toten stieg damit in Duisburg auf 417.

Mittwoch, 13. Januar: Impfzentrum geht am 1. Februar in Betrieb

13 Uhr: Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) sollen die Impfzentren am 1. Februar ihren Betrieb aufnhemen. Die KVNO teilte am Mittwochmittag mit: "Vor dem Start beginnt am 25. Januar die Terminvergabe, sowohl telefonisch als auch online. Die Webadresse wird noch bekanntgegeben. Anspruch auf einen Impftermin haben zunächst ausschließlich über 80-jährige Personen, die das Informationsschreiben des NRW-Gesundheitsministers erhalten haben. Sie werden in kleinen Schritten mit den derzeit zur Verfügung stehenden Impfdosen versorgt."

12.50 Uhr: Nach Angaben der Stadt haben in Duisburg bis Dienstagabend 5575 Menschen die erste Dosis der Corona-Schutzimpfung erhalten. Für den Aufbau eines Immunschutzes sind zwei Impfdosen in Abstand von 21 Tagen nötig. Die ersten Impfdosen erhielt die Stadt am 26. Dezember.

Bislang wurden ausschließlich Bewohner und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen geimpft.

10.55 Uhr: Der Start des Distanzunterrichts lief auch an vielen Schulen in Disburg holprig. Die Plattform IServ war zum Beispiel für einen längeren Zeitraum nicht erreichbar. Die Versuche der Kollegien, sich zu Video-Konferenzen zu treffen, sind an vielen Standorten gescheitert.

10.50 Uhr: Die Verantwortlichen der Duisburger Altenheime sind mit dem Ablauf der ersten Impf-Phase weitesgehend zufrieden. In den Einrichtungen von Sana haben zum Beispiel 70 Prozent der Bewohner und 66 Prozent der Mitarbeiter ihre erste Impfung erhalten. Hier lesen Sie den Stand den aktuellen Stand bei den einzelnen Trägern.

9.15 Uhr: Nach den aktuellen Daten der Stadt ist die Zahl der aktiven Fälle erneut gesunken:

Di., 12.1. (Stand: 20 Uhr), gemeldet am 13.1. (Vergleich zum Vortag). Aktuell infiziert: 851 (-33); in Summe: 16.446 (+62); genesen: 15.183 (+92); Todesfälle: 412 (+3); PCR- und Schnelltests: 129.622 (+657);

8.30 Uhr: Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) von Mittwochmorgen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg am Samstag von 167,6 auf 152,8 gesunken. Das Robert Koch-Institut mahnt aber bei der Interpretation der aktuellen Werte weiter zur Vorsicht. Durch die geringeren Testzahlen über die Feiertage könne es bis zum 17. Januar dauern, bis der Inzidenzwert wieder das tatsächliche Infektionsgeschehen dokumentiere.

Das LZG hat am Dienstag drei weitere Todesfälle mit oder an Corona registriert. Die Gesamtzahl ist in Duisburg somit auf 412 gestiegen.

Dienstag, 12. Januar: Nord-Bezirke mit höchsten Inzidenzen

11 Uhr: Wie jeden Dienstag hat das Amt für Kommunikation heute die nach Stadtbezirken aufgeschlüsselten Fallzahlen und 7-Tage-Inzidenzen veröffentlicht. Im Erhebungszeitraum vom 4. bis 10. Januar wurden in fünf der sieben Bezirke deutlich mehr neue Fälle als in der Vorwoche registriert. Nur in den Bezirken Mitte und im Bezirk Rheinhausen, wo in der Vorwoche die meisten neuen Fälle erfasst worden waren, war die Zahl der Neuinfektionen rückläufig.

„Die Zahlen der Woche vor Weihnachten wurden aber bisher nicht wieder erreicht“, erläutert Stadtsprecherin Susanne Stölting. „Allerdings ist bei der Bewertung der Daten noch Vorsicht angezeigt, erst in der nächsten Woche dürfte sich ein stabileres, aussagekräftigeres Bild ergeben.“

Die aktuelle Aufschlüsselung ergibt ein bekanntes Bild: In den drei Bezirken nördlich der Ruhr wurden die meisten Fälle erfasst, und im Bezirk Hamborn hatten die Bewohner zum sechsten Mal das höchste Infektionsrisiko (von acht Wochen).

Eine Tabelle mit allen Wochendaten aller Bezirke finden Sie in unserem Fallzahlen-Archiv, zusätzlich noch eine Stadtkarte mit der Zuordnung aller Stadtteile zu den Stadtbezirken in unserer

Das sind die aktuellen Zahlen für den Zeitraum vom 4. bis 10. Januar:

Bezirk Hamborn: 7-Tage-Inzidenz von 218,5 (165 neue Fälle) / 75.520 Einwohner (Stand 31.12.)

Meiderich/Beeck: 200,8 (146) / 72.694

Walsum: 186,7 (94) / 50.344

Rheinhausen: 168,8 (132) / 78.203

Duisburg, gesamt: 161,0 (805) / 499.854

Süd: 137,0 (100) / 72.970

Homberg/Ruhrort/Baerl: 114,9 (47) / 40.888

Mitte: 100,7 (110): 40.888

7.25 Uhr: Nach den Daten des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) vom Dienstagmorgen ist Duisburgs Sieben-Tage-Inzidenz am Montag weiter gestiegen, obwohl vergleichsweise wenige neue Fälle gemeldet wurden (40). Die Neuinfektionsrate stieg demnach von 162,2 auf 167,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am 7.1. lag sie noch bei 129,7, vor Weihnachten durchgängig bei 200.

Die geringe Anzahl an neuen Meldungen könnte Folge des Wochenende-Effekts sein: Übers Wochenende werden in der Regel weniger neue Fälle gemeldet. Wie sich der Inzidenzwert jeweils verändert, hängt auch davon ab, ob ein Tag mit vielen oder wenigen Neuinfektionen aus der 7-Tage-Wertung gestrichen wird.

Nach den LZG-Daten wurden in Duisburg binnen 24 Stunden erneut vier Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Duisburger Todesopfer steigt somit auf 409.

Montag, 11. Januar: 7-Tage-Inzidenz ist auch übers Wochenende gestiegen

15 Uhr: Bereits seit einigen Monaten bestimmt Corona das Leben von Lars Link massiv – privat, aber vor allem beruflich. Der 25-Jährige ist Altenpfleger, leitet einen Wohnbereich im Werner-Brölsch-Haus des Evangelischen Christophoruswerks in Meiderich und erzählt, wie es ist, zwischen Dauerstress und dem Leid infizierter Bewohner zerrissen zu sein.

14 Uhr: Ein Mann hat in Duisburg Polizisten angegriffen, als diese ihn zum Tragen einer Maske aufforderten. Er wurde später in Gewahrsam genommen.

8.45 Uhr: Die neuen Zahlen des Gesundheitsamtes liegen nun auch vor (zur Gesamtübersicht). Von Freitag bis Sonntag registrierten die Behörden in Duisburg jeweils mehr als 100 neue Fälle, entsprechend ist die Zahl der aktiven Fälle seit Donnerstagabend ebenso gestiegen wie die Sieben-Tage-Inzidenz:

So., 10.1. (Stand: 20 Uhr), gemeldet am 11.1. (Vergleich zum Vortag). Aktuell infiziert: 922 (+13); in Summe: 16.335 (+107); genesen: 15.008 (+93); Todesfälle: 405 (+1); PCR- und Schnell-Tests (Vergleich zum 7.1.): 128.081 (+2480); Sieben-Tage-Inzidenz (Vergleich zum Vortag, Quelle: RKI/LZG): 162,2 (+8,4)

8.38 Uhr: Nach den Zahlen des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) ist die 7-Tage-Inzidenz in Duisburg auch übers Wochenende weiter gestiegen, obwohl den Behörden an Wochenenden erfahrungsgemäß weniger Fälle übermittelt werden. Der Inzidenzwert ist von 129,7 am Donnerstag (7.1.) auf 146,6 (8.1.), weiter auf 153,8 (9.1.) und auf 162,2 (10.1.) am Sonntag gestiegen. Der NRW-Schnitt der Neuinfektionsrate liegt bei 150 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

Die Meldungen sind laut RKI seit Weihnachten bis Mitte Januar mit Vorsicht zu betrachten. Nach den LZG-Daten wurden am Sonntag 98 neue Duisburger Fälle und ein weiterer Todesfall erfasst. Damit wurden binnen sieben Tagen 44 Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Duisburger Todesopfer steigt somit auf 405, das ist NRW-weit ein trauriger Rekord (siehe Einträge unten).

Sonntag, 10. Januar: Vertragspartner betreiben Schnellteststationen vor Seniorenzentren

13.30 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat beschlossen, dass es weiter dezentrale Schnellteststationen für Seniorenzentren geben wird. Bislang wurden sie von Ehrenamtlichen betrieben, jetzt sollen Vertragspartner wie das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter Unfallhilfe zuständig sein. Hier haben wir aufgeschrieben, wo die Schnellteststellen sind.

9 Uhr: Die Zahlen steigen weiter: Die 7-Tage-Inzidenz ist von 146,6 auf 153,8 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen meldet aus der Woche seit dem 3. Januar 767 neue positive Fälle.

Außerdem sind sieben weitere Todesfälle zu beklagen - und damit insgesamt 404 Duisburgerinnen und Duisburger. Landesweit sind inzwischen 7942 Menschen an oder mit Corona gestorben.

Eine gute Nachricht am Sonntag: Das Werner-Brölsch-Haus in Duisburg-Meiderich ist nach vielen Wochen endlich coronafrei. Allerdings sind einige Mitarbeiter noch nicht einsatzfähig.

Samstag, 9. Januar: 7-Tage-Inzidenz steigt von 129,7 auf 146,6

9 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet für Duisburg eine deutliche Steigerung bei der 7-Tage-Inzidenz: Von 129,7 am Freitag ging es auf 146,6 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Die Zahl der Todesfälle stieg um neun auf 397. Duisburg verzeichnet damit NRW-weit die meisten Opfer der Corona-Pandemie.

Mögliche, noch nicht überprüfte Erklärungsansätze: viele Ausbrüche in Seniorenheimen sowie der hohe Anteil armer und arbeitsloser Einwohner, die laut ersten Studien ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.

Ähnlich hohe Werte gibt es nur in der Städteregion Aachen (325), in den Kreisen Recklinghausen (351) und Mettmann (341) sowie in Köln (373). Landesweit starben 7866 Menschen nach einer Erkrankung an Covid-19.

Freitag, 8. Januar: Bislang 3010 Personen in Duisburger Seniorenheimen geimpft

15 Uhr: Laut Stadt wurden in Duisburg bislang 3010 Personen geimpft (Stand 07.01.2021, 20 Uhr). Nach Angaben eines Stadtsprechers handelt es sich ausschließlich um Bewohner und Mitarbeiter von Altenpflegeeinrichtungen.

10 Uhr: Apotheker können ohne Gutscheine keine weiteren Gratis-FFP2-Masken an Kunden verteilen. Der Ärger auf Staat und Krankenkassen ist auch in Duisburg groß.

8 Uhr: Duisburgs Sieben-Tage-Inzidenz ist zwar nach den Zahlen des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) vom Freitagmorgen gestern nicht weiter gestiegen, sondern von 130,9 auf 129,7 gesunken. Es wurden demnach am Donnerstag nur halb so viele neue Fälle wie am Vortag erfasst (102).

Aus einem anderen Grund sind die neuesten LZG-Daten für Duisburg jedoch besonders bitter: In der Stadt, die in Summe und anteilig in der Pandemie besonders viele Corona-Todesopfer zu beklagen hat, wurden mehr Todesfälle als je zuvor binnen 24 Stunden erfasst: 16. Die Zahl der Duisburgerinnen und Duisburger, die an oder mit Corona-Infektion gestorben sind, steigt somit auf 388.

Mögliche, noch nicht überprüfte Erklärungsansätze: viele Ausbrüche in Seniorenheimen sowie der hohe Anteil armer und arbeitsloser Einwohner, die laut ersten Studien ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben. Der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, hatte nach einer Studie der Krankenkasse und des Düsseldorfer Universitätsklinikums bereits im Juni festgestellt: Das zeigt sich auch in der Covid-Pandemie.“

Die Analyse der Daten von mehr als 1,3 Millionen Versicherten ergab, dass Bezieher von Arbeitslosengeld II ein um 84 Prozent erhöhtes Risiko für einen Covid-19-bedingten Krankenhausaufenthalt haben. Arbeitslosengeld-I-Empfänger hatten, unabhängig von Alter und Geschlecht, noch ein um 17,5 Prozent erhöhtes Risiko.

Auch jüngst bekannt gewordene Infektionszahlen aus Bremen belegen wie erste Studien aus den USA einen klaren Zusammenhang: In den ärmsten Vierteln mit den kleinsten Wohnflächen pro Haushaltsmitglied gibt es die meisten Infektionen. „Die soziale Komponente muss Teil der Pandemiebekämpfung werden“, zitierte jüngst Die Zeit den Leiter der Düsseldorfer Gesundheitsstudie, den Mediziner Nico Dragano.

Donnerstag, 7. Januar: DVG fährt tagsüber wieder nach Regelfahrplan

10.15 Uhr: Ab Montag, 11. Januar, fahren die und Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) tagsüber wieder nach dem Regelfahrplan. (Lesen Sie hier mehr dazu.)

9.35 Uhr: Die Stadt Duisburg zählt etwas weniger neue Fälle als das LZG (187 statt 222), das liegt jedoch nur an Verzögerungen durch Meldeketten. Auch die neueste Statistik der Stadt belegt den Trend eindeutig: Die Zahl der Infizierten ist nun an zwei aufeinander folgenden Tagen deutlich gestiegen, am Mittwoch um 101 auf 839. Das sind die Zahlen:

Mi., 6.1. (Stand: 20 Uhr), gemeldet am 7.1. (Vergleich zum Vortag). Aktuell infiziert: 839 (+101); in Summe: 15.871 (+187); genesen: 14.660 (+80); Todesfälle: 372 (+6); PCR- und Schnell-Tests: 124.505 (+923); Sieben-Tage-Inzidenz: 130,9 (+11,6)

9.15 Uhr: Wegen der Verlängerung des Lockdowns setzt sich Oberbürgermeister Sören Link dafür ein, rückwirkend ab dem 14. Dezember 2020 keine Elternbeiträge für Kitas, Kindertagespflege und den Offenen Ganztag zu erheben. Link begründet den Verzicht mit den erheblichen Einschränkungen bei der Betreuung.

9 Uhr: Unternehmerverband und IHK Niederrhein sind sich einig: Zur Verlängerung des Teil-Lockdowns gab es keine Alternative. Sie mahnen allerdings Tempo bei der Auszahlung der zugesagten Finanzhilfen für Firmen an. Weitere Forderungen und Kritik am Vorgehen in der Corona-Krise kommen vom Unternehmerverband mit Sitz in Duisburg.

8.15 Uhr: Das Werner-Brölsch-Haus des Evangelischen Christophoruswerks in Meiderich hat seit vielen Wochen mit Corona-Fällen zu kämpfen. Nach Angaben von Tim Liedmann aus dem Vorstand des größten Trägers von Angeboten in der Altenpflege in Duisburg sind aktuell 20 Senioren positiv getestet. „Damit hatte von den 100 Bewohnern nun fast jeder Corona." Die Zahl der Corona-Toten liege allein in diesem Altenheim mittlerweile im niedrigen zweistelligen Bereich.

8.10 Uhr: DVG und Stadt Duisburg ziehen eine positive Bilanz der Maskenkontrollen im ÖPNV im vergangenen Jahr. Es gab zuletzt immer weniger Verstöße.

8 Uhr: Die Stadt meldet täglich, wie viele Corona-Tests im Auftrag von Verwaltung, Feuerwehr und KV außerhalb von Kliniken und Arztpraxen durchgeführt wurden. Auch unsere Lokalredaktion veröffentlicht diese Zahlen, etwa in unserer Statistik-Übersicht und in - ein guter Service der Stadt. Erst jetzt haben wir auf Nachfrage im Amt für Kommunikation jedoch eine wichtige Hintergrundinformation zu dieser Statistik erfahren: Seit dem 7. Dezember zählt die Stadtverwaltung nicht mehr nur PCR-Tests mit, sondern auch Schnelltests.

7.45 Uhr: Die am Donnerstagmorgen vom Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) veröffentlichten Infektionszahlen dokumentieren auch für Duisburg eine deutliche Zunahme der gemeldeten Fälle. Demnach sind in der Stadt am Mittwoch 222 neue Fälle registriert worden. Mehr als 200 pro Tag waren seit Mitte Dezember nicht gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist demnach deutlich von 119,3 (Mi., 6.1.) auf 130,9. Die Zahl der Corona-Todesopfer stieg laut LZG binnen eines Tages erneut um sechs auf nun 372.

Corona-Newsblog für Duisburg als Chronik: Alle Nachrichten ab dem 11. März 2020

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