Tourtipp

Duisburg: Wo Radfahrer eine schöne Runde drehen können

Radfahrer auf dem Weg durch die Ruhraue an der Aakerfährbrücke. Für kurze Radtouren bietet sich das Städtedreieck Duisburg/Mülheim/Oberhausen an.

Radfahrer auf dem Weg durch die Ruhraue an der Aakerfährbrücke. Für kurze Radtouren bietet sich das Städtedreieck Duisburg/Mülheim/Oberhausen an.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Für gemütliche Radtouren bietet sich ein Ausflug ins Städtedreieck Duisburg/Mülheim/Oberhausen und in den Norden an. Zwei Radtourtipps.

Schon vor der Corona-Krise galt für jede Radtour in Duisburg: Erst einmal raus aus der Innenstadt! Hat man diese verlassen, bieten sich neben anschaulicher Landschaften auch beeindruckende Industriekulissen. Zwei Tourtipps.

Durch die Ruhrauen ins Städtedreieck

Der schnellste Weg in die Ruhrauen führt über die Schweizer Straße und die Emmericher Straße. Wenige hundert Meter hinter der Aakerfährbrücke führt rechts eine Rampe auf die Speldorfer Straße. Sie führt vorbei an grünen Wiesen, auf denen Schafe und Kühe weiden, unter der A3 und der Eisenbahnbrücke hindurch Richtung Oberhausen-Alstaden.

Wenige Kilometer weiter geht’s auf den Deich, der Fluss des Ruhrgebiets liegt nun nur wenige Meter entfernt. Der Radwanderer befindet sich hier im Städtedreieck Duisburg/Mülheim/Oberhausen. Linker Hand liegen die ersten Häuser Alstadens, zwischen denen es nun entlang geht.

Kurz vor der zweiten Eisenbahnbrücke führt der Weg in die Siedlung und zurück auf die Speldorfer Straße, die kurz darauf in die Kewerstraße mündet. Hier geht es nach rechts. Die nächste große Abzweigung ist die Solbadstraße, hier geht es ebenfalls nach rechts.

Auf der Friesenstraße, vorbei am Mülheimer Ruhrstadion und dem Naturfreibad Styrum, geht es unter der A40 hindurch auf die Raffelbergbrücke über das Ruhrtal. An deren Ende liegt die Ruhrorter Straße. Sie führt die Radler ein zweites Mal unter der A40 hindurch zurück auf die Emmericher Straße. Diese Strecke ist besonders eben und deswegen für Touren mit Kindern geeignet.

Auf dem Grünen Pfad durch den industriellen Norden Duisburgs

Durch den von Industrie geprägten Norden Duisburgs führt der Grüne Pfad, seinen Startpunkt hat er aber in Meiderich: Hier beginnt er an der Baustraße und führt schnurgerade am Landschaftspark Nord vorbei nach Neumühl, wo er die A42 und die A3 unterquert. Kurz hinter dem zweitwichtigsten Fluss des Reviers, der Emscher, macht er einen Schlenker nach Norden zum Bahnhof Oberhausen-Sterkrade. Ein Stück dahinter mündet er in die Von-Trotha-Straße, wo die Radler nach links abbiegen müssen. Etwa 150 Meter weiter rechts geht es weiter.

Dort führt der Grüne Pfad weiter durch Sterkrade nach Nordwesten und damit wieder auf Duisburger Stadtgebiet zu. Vorher geht es aber noch nach Oberhausen-Holten, von wo der Weg ein zweites Mal über die Emscher führt. Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück nach Wehofen und Walsum. Sein Ziel findet der Grüne Pfad auf der Ackerstraße in Fahrn. Die Strecke bietet viele Eindrücke aus vergangenen und gegenwärtigen Zeiten der Ruhrpott-Romantik.

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