Kommentar zu Königsproblematik

Duisburger Schützen stehen mit Problemen nicht alleine da

Ein Kommentar von Daniel Wiberny

Ein Kommentar von Daniel Wiberny

Zwei Duisburger Schützenvereine stehen ohne König da. Welche Rolle die Nachwuchsarbeit bei der Ursachenforschung spielt. Ein Kommentar.

Für Außenstehende mag es nach Realsatire klingen. Aber Häme und Spott sind völlig unangebracht, wenn bei einem Schützenfest plötzlich niemand König werden. In Mündelheim und Alt-Hamborn ist genau das passiert. Es ist der Gau für jeden Schützenverein, der auf diesen Höhepunkt hin fiebert. Die nächsten Feste stehen an und die Angst ist spürbar, dass es nicht bei diesen Einzelfällen bleibt.

Diskussion über liebgewordene Traditionen

Bereits seit längerem diskutieren die Verantwortlichen in den Vereinen darüber, wie mehr Bereitwillige zu finden sind. Dabei muss auch über liebgewordene Traditionen geredet werden. Wie viele Verpflichtungen können einem Schützenkönig aufgebürdet werden? Was ist mit den Kosten? Sind Kooperationen mit anderen Vereinen sinnvoll, um die Zahl der Aspiranten zu erhöhen? Dies sind nur drei Fragen, die aktuell mehr denn je geklärt werden müssen.

Die richtige Ansprache über Soziale Medien

Richtig ist es definitiv, angesichts sinkender Mitgliederzahlen ein besonderes Augenmerk auf die Jugend zu richten. Es geht vor allem darum, Kinder und Jugendliche überhaupt wieder stärker zu erreichen. Das geschieht am besten über Soziale Medien. Dort die richtige Ansprache zu finden, kann ein Schlüssel sein.

Ein Trost für die Schützen: Mit ihren Probleme stehen sie nicht alleine da. Nachwuchssorgen etwa haben viele Vereine in Duisburg. Frag nach bei Männergesangs-, Karnevals- oder einzelnen Sportvereinen.

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