Fernsehen

Duisburger tritt mit seinem Vater bei Heimwerker-Show an

Der Duisburger Marc Braun (l.) tritt mit seinem Vater Wolf-Dieter bei einer neuen Heimwerker-Show auf SAT.1 an.

Der Duisburger Marc Braun (l.) tritt mit seinem Vater Wolf-Dieter bei einer neuen Heimwerker-Show auf SAT.1 an.

Foto: SAT.1 / Claudius Pflug

Duisburg.  Der Duisburger Marc Braun versucht mit seinem Vater sein Glück bei einer neuen Heimwerker-Show auf SAT.1. Die beiden sind ein eingespieltes Team.

Sie sind absolute Do-it-yourself-Experten: Marc Braun (34) hat von seinem Vater Wolf-Dieter (66) im Moerser Elternhaus schon als kleiner Junge keinen Plastikhammer in die Hand gedrückt bekommen, sondern richtiges Werkzeug. Über die Jahre sind beiden so ein eingespieltes Team geworden. Fliesen und Pflaster verlegen, Randsteine setzen, Baumbuden und Poolanlagen bauen – alles kein Problem. Das Eigenheim in Duisburg-Bergheim, in dem Marc Braun mit seiner Frau und seinen drei Kindern längst lebt, hat das Duo sogar selbst kernsaniert. Nun zeigen Vater und Sohn ihr handwerkliches Geschick in der TV-Show „Mit Nagel und Köpfchen“.

Wolf-Dieter Braun ist Rentner, hat aber früher als Maschinentechniker unter Tage im Bergwerk-West gearbeitet. Sohn Marc ist Feuerwehrmann in Moers und gelernter Mechatroniker. Richtig anzupacken, ist den beiden also auch schon beruflich nie fremd gewesen. Gute Voraussetzungen also, wenn der Privatsender SAT.1 ab Sonntag, 29. März, 17.45 Uhr, das kreativste Heimwerker-Duo Deutschlands sucht.

Insgesamt acht Kandidatenpaare kämpfen in dem Format um eine Siegprämie von 10.000 Euro. In jeder Folge gilt es, zwei Projekte – jeweils ein Möbelstück und ein Raumkonzept – bestmöglich umzusetzen. Eine Fachjury mit DIY-Social-Media-Star Jelena Weber, Design-Papst Prof. Wolfgang Laubersheimer und „Dr. Home“ Steven Schneider bewertet die Arbeiten. Das schlechteste Team scheidet am Ende jeder Folge aus.

Duisburger hatte sich ursprünglich für ein anderes Format beworben

Zur Show sind Wolf-Dieter und Marc Braun über Umwege gekommen. „Ursprünglich hatte ich mich bei einer Castingagentur für das DMAX-Format ,Goldrausch am Yukon’ beworben“, erzählt der 34-Jährige. „Als Kandidat, in Alaska Gold zu schürfen, fand ich spannend. Daraus ist leider nichts geworden. Die Agentur hat mir aber danach immer mal wieder unterschiedliche Formate vorgestellt.“

Bei der Heimwerker-Show hat er es dann einfach noch mal versucht. „Mein Vater wusste er gar nichts davon und war anfangs skeptisch, hat dann aber doch mitgemacht, als wir vor knapp einem Jahr zum Casting nach Berlin eingeladen worden sind“, erzählt Marc Braun. „Da mussten wir in drei Stunden ein Vogelhäuschen bauen.“ Er muss schmunzeln. „Danach dachten wir eigentlich, dass das nix wird...“

Duo will mit raffinierter Handwerkskunst punkten

Da haben sich die beiden aber gewaltig getäuscht. Nach der Zusage waren die beiden zuversichtlich, mit raffinierter Handwerkskunst punkten zu können. Nur bei ihrem Zeitmanagement sehen sie Optimierungsbedarf. Marc Braun lacht: „Das war immer schon so. Dadurch verschiebt sich leider das Belohnungsbier nach getaner Arbeit öfter etwas nach hinten.“

Die Show ist längst komplett aufgezeichnet. Noch darf das Vater-und-Sohn-Team nicht verraten, wie es sich geschlagen hat. Zum Start des neuen Formats am Sonntag war ursprünglich mal ein Public Viewing mit Freunden geplant. Das muss in Zeiten von Corona ausfallen. „Mein Vater und ich“, sagt Marc Braun, „werden uns die Sendung jetzt jeweils mit der Familie ganz gemütlich zu Hause auf der Couch anschauen.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben