Hilfsorganisation

Keine Helfer: Duisburger Tafel muss samstags schließen

Die Tafel Duisburg verteilt Lebensmittel an Bedürftige.

Die Tafel Duisburg verteilt Lebensmittel an Bedürftige.

Foto: Fabian Strauch / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Duisburger Tafel fehlt es derzeit an helfenden Händen. Ohne Ehrenamtliche kann die Hilfsorganisation nicht mehr jeden Tag öffnen.

Die Duisburger Tafel kämpft derzeit mit einem erheblichen Mangel an ehrenamtlichen Helfern. Weil helfende Hände fehlen, kann Geschäftsführer Günter Spikofski den Mittagstisch im ehemaligen Café des Marienhospitals an der Grunewaldstraße nicht mehr wie gewohnt jeden Tag öffnen: „Weil wir keine Leute mehr haben, müssen wir derzeit samstags schließen.“ Die Organisation ist daher händeringend auf neue Ehrenamtliche angewiesen. „Wir suchen Helfer für den Mittagstisch, aber auch im Fahrdienst.“

Wie im gesamten Bundesgebiet ist auch in Duisburg die Zahl der Menschen, die regelmäßig Lebensmittel von der Tafel beziehen, gestiegen, so Spikofski. „Wir erleben seit 2015 einen kontinuierlichen Anstieg.“ Darunter auch viele Senioren. Grund dafür ist die gestiegene Altersarmut: „Das sind Entwicklungen, die wir seit einigen Jahren erleben.“ An Lebensmittelspenden mangelt es der Tafel aktuell nicht. „Damit kommen wir zurecht, seit wir die Lagerkapazitäten ausgebaut haben.“

Geschäftsführer Günter Spikofski hofft derweil, dass sich neue Helfer melden, um wieder jeden Tag in der Woche öffnen zu können: „Uns ist die Entscheidung sehr schwer gefallen.“ Gerade im Hinblick auf den nahenden Winter sei es wichtig, dass die Tafel ihr Angebot wieder öffnen kann, so Spikofski.

Wer sich bei der Duisburger Tafel engagieren möchte, kann sich melden: Bewerbung unter 0203-350180 oder per Mail: info@tafel-duisburg.de

Weitere Informationen unter: https://www.duisburger-tafel.de/

Leserkommentare (6) Kommentar schreiben