Lebensmittel

Lebensmittelkontrolleure unzufrieden mit Eier-Verkäufern

Die städtischen Lebensmittelkontrolleure in Duisburg haben sich dieses mal Eiern beschäftigt.

Die städtischen Lebensmittelkontrolleure in Duisburg haben sich dieses mal Eiern beschäftigt.

Foto: Ingo Otto

Duisburg.  Die Lebensmittelkontrolleure der Stadt Duisburg haben vor Ostern 36 Eier verkaufende Betriebe untersucht. Das Ergebnis ist durchwachsen.

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Pünktlich zu Ostern haben die Lebensmittel­kontrolleure der Stadt Duisburg eine Schwerpunktkontrolle zur Eier-Kennzeichnung durchgeführt und insgesamt 36 Betriebe (18 Lebensmittel­einzel­händler, 14 mobile Verkaufsstände auf Wochenmärkten und 4 Hofläden) daraufhin überprüft, ob die Verbraucher über das Mindesthaltbarkeits­datum, den Erzeugercode sowie die Haltungsart informiert werden. Das Ergebnis ist durchwachsen.

Zwar enthielten alle Eier den geforderten Erzeugercode, aber die erforderlichen Erläuterungen fehlten bei zwölf Betrieben. Gegen einen Lebensmitteleinzelhändler wurde sogar ein Strafverfahren eingeleitet, da er Eier aus Kleinkäfighaltung als Eier aus Bodenhaltung ausgewiesen hat.

Außerdem hätte er die Eier auch nicht mehr verkaufen dürfen, da frische Eier nur bis zum 21. Tag nach dem Legen an den Verbraucher abgegeben werden dürfen. Die noch vorhandene „alte“ Ware wurde aus dem Verkehr gezogen.

Mindesthaltbarkeitsdatum von Eiern

Grundsätzlich dürfen nur Eier der Güteklasse A an den Kunden verkauft werden. Mit Ausnahme der Hofabgabe, also direkt beim Erzeuger gekaufte Eier, müssen die Eier einen Stempelaufdruck tragen, der Aussagen über Haltungsform, Erzeugerland und Betrieb in codierter Form enthält.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum beträgt höchstens 28 Tage nach dem Legen. Und: Eier, die bereits in Kühlung waren, müssen auch weiterhin gekühlt werden.

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