Mario Barth deckt auf

Mario Barth prangert Steuerverschwendung in Duisburg an

Blick von der Haniel-Treppe auf den neuen Park. 440.000 Euro hat der Bau gekostet.

Blick von der Haniel-Treppe auf den neuen Park. 440.000 Euro hat der Bau gekostet.

Foto: Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Joachim Llambi, „Let’s Dance“-Juror und zudem Duisburger, hat den Park auf der Mercatorinsel für die RTL-Sendung „Mario Barth deckt auf“ besucht.

Mario Barth füllt als Comedian nicht nur große Hallen, sondern gibt in seiner Sendung „Mario Barth deckt auf“ auch den Anwalt der Steuerzahler. In der nächsten Sendung am Mittwoch, 23. Oktober, 20.15 Uhr, stattet „Let’s Dance“-Juror Joachim Llambi seiner Heimatstadt Duisburg einen Besuch ab. „Die Currywurst bleibt ihm in Duisburg angesichts eines über 400.000 Euro teuren, verwaisten Parks auf einem Überschwemmungsgebiet fast im Halse stecken“, heißt es in der Ankündigung zur RTL-Sendung.

Der Park auf der Mercatorinsel ist im Frühjahr 2019 eröffnet worden. Rund 25.000 Quadratmeter misst die Fläche, die von den Landschaftsplanern des Büros Danielzik und Leuchter für 440.000 Euro entwickelt wurde. Über einen durch feste Geländer gut gesicherten Rundweg kann der Besucher über die mit karger Vegetation ausgestattete Halbinsel über lange Uferpromenaden flanieren, vorbei an Sitzbänken und drehbaren Eisenliegen.

In der Vergangenheit hatten sich noch nicht so viele Duisburger zum Spazierengehen und Entspannen auf der Mercatorinsel getroffen.

Joachim Llambi prangerte schon „The Curve“ an

Vor allem um den Zugang über die Treppe von der Friedrich-Ebert-Brücke hatte es in der Vergangenheit Ärger gegeben. Der Bau und die Inbetriebnahme entpuppte sich als unendliche Geschichte – nach sage und schreibe neun Jahren wurde sie eröffnet.

Für Llambi ist es bereits der zweite Einsatz für „Mario Barth deckt auf“ in Duisburg. In der Vergangenheit hatte er schon einmal die Steuerverschwendung um „The Curve“ angeprangert.

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