Glätte

Plötzliche Glätte: Menschen stürzen in Duisburger City

Plötzlich spiegelglatt: Josef Monaco lotste die Passanten am Mittwochmorgen in Duisburg über den Gehweg. Sein Kollege Saad Karjosli streute Salz.

Plötzlich spiegelglatt: Josef Monaco lotste die Passanten am Mittwochmorgen in Duisburg über den Gehweg. Sein Kollege Saad Karjosli streute Salz.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Zahlreiche Passanten sind am Mittwochvormittag an der Duisburger Mercatorstraße ausgerutscht. Ein Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe griff ein.

Der Fußgängerweg zwischen Portsmouthplatz und Mercatorstraße in Duisburg ist am Mittwochmorgen zu einer gefährlichen Rutschpartie geworden. Mütter mit Kindern, Pendler und Senioren strauchelten, einige knallten auf die Gehwegplatten. Ein Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe fasste sich ein Herz und griff ein.

Mit weit ausgebreiteten Armen lief Josef Monaco auf die Passanten zu. „Vorsicht! Hier ist es glatt“, warnte er, nahm Senioren an die Hand oder half einer Rentnerin mit Rollator. Sie alle hatten Probleme, sich am Mittwochvormittag auf dem Gehweg zu halten. Monaco war gegen 9.30 Uhr eigentlich in der Pause, als ihm die gefrorene Nässe auffiel. „Da musste ich helfen“, sagt er kurz und knapp. Eigentlich ist er für die Sauberkeit der Königstraße zuständig.

Duisburg: Wirtschaftsbetriebe von Glätte überrascht

Die Sonne und Saad Karjosli, der Salz auf die hell- und dunkelgrauen Gehwegplatten streute, sorgten um kurz vor Elf für sichereren Tritt. Die Wirtschaftsbetriebe ziehen aus den Verhältnissen an der Mercatorstraße ihre Konsequenzen: Man wolle den Bereich im Winterdienst nun verstärkt in den Fokus nehmen, erklärte Sprecher Volker Lange.

Von der Glätte am Mittwochmorgen wurden die Wirtschaftsbetriebe überrascht. „Wir verfolgen den Wetterbericht intensiv. Am Abend war das noch nicht abzusehen“, berichtet Lange. Mehrfach täglich ruft der WBD zur kalten Jahreszeit den Wetterdienst an. Am frühen Morgen habe man dann reagiert und die Großstreuwagen losgeschickt. Die hätten sich allerdings auf die Straßen konzentriert.

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