Kriminalität

Reihenweise Festnahmen nach Messerstecherei in Duisburg

ARCHIV - 18.07.2014, Berlin: Ein Flüchtling mit Handschellen. Die Zahl der Abschiebungen aus Hamburg sinkt nach Angaben der Innenbehörde. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 18.07.2014, Berlin: Ein Flüchtling mit Handschellen. Die Zahl der Abschiebungen aus Hamburg sinkt nach Angaben der Innenbehörde. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: dpa

Duisburg.  Bei einem Streit mit rund zehn Beteiligten wurden in Duisburg zwei Brüder lebensgefährlich verletzt. Die Polizei meldet einen Fahndungserfolg.

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Zu den Hintergründen der blutigen Auseinandersetzung, die sich in der Nacht des 16. Dezember im Duisburger Stadtteil Mittelmeiderich ereignet hat, können Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin nichts konkretes sagen. Dafür melden die Behörden nun einen Fahndungserfolg.

Bei einer Messerstecherei wurden zwei Brüder (27 und 29 Jahre alt) lebensgefährlich verletzt. Staatsanwaltschaft und Polizei erklärten am Tag nach der Tat, dass die Männer bei einer Schlägerei zwischen mindestens zehn Männern auf der Von-der Mark-Straße mit einem Messer attackiert wurden. Bereits wenige Tage nach der Tat hatte sich ein 22-jähriger Verdächtiger auf der Wache gemeldet. Das Amtsgericht Duisburg hatte daraufhin Haftbefehl unter anderem wegen versuchten Totschlags in zwei Fällen gegen ihn erlassen.

Nun ist es der Polizei gelungen acht weitere Tatverdächtige zu ermitteln. Gegen drei von ihnen (21, 22, 27) hat der zuständige Richter Haftbefehle wegen versuchten gemeinschaftlich begangenen Totschlags erlassen. Das Trio wurde am Donnerstag festgenommen.

Gegen fünf weitere Tatverdächtige (21, 22, 28, 29, 31) ermittelt die Kripo wegen Beihilfe zum versuchten gemeinschaftlichen Totschlags in zwei Fällen. Vier von Ihnen wurden ebenfalls am Donnerstag aufgegriffen und zur Vernehmung auf die Wache gebracht.

Genaueres zum Tathergang teilten die Behörden auch nach den Festnahmen noch nicht mit.

Polizei stellt Videoaufnahmen von Messerattacke in Duisburg sicher

Bereits unmittelbar nach der Tat, sah die Polizei gute Chancen, dass die Täter ermittelt werden können. Denn neben dem möglichen Tatmesser hatte die Polizei auch Videoaufnahmen von Sicherheitskameras sicherstellen können, die rund um den Tatort installiert sind. Ob diese Aufzeichnungen nun tatsächlich dabei halfen, die Verdächtigen zu ermitteln, teilten die Behörden indes nicht mit.

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