Projekt

Talentscouts unterstützen Gesamtschüler in Duisburg-Beeck

Schüler, Lehrer und Talentscouts freuen sich über die Kooperation.

Foto: Schule

Schüler, Lehrer und Talentscouts freuen sich über die Kooperation. Foto: Schule

Duisburg.   Die Theodor-König-Gesamtschule geht eine weitere Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen ein. Talentscouts fördern begabte Schüler.

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Die Theodor-König-Gesamtschule hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Uni Duisburg-Essen (UDE) unterzeichnet, die die Talentförderung in den Blick nimmt.

In Deutschland entscheiden oftmals nicht die Talente über den Bildungsweg, sondern die familiären Hintergründe. Hier setzt das NRW-Talentscouting an: Zentrales Ziel des Programms ist es, jungen Menschen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen – unabhängig von Einkommen, Bildungsstand oder Herkunft. Talentierte Jugendliche aus weniger privilegierten Verhältnissen werden ermutigt, sich ein Studium oder eine Berufsausbildung zuzutrauen und dabei unterstützt, diesen Weg erfolgreich zu bestehen.

NRW-Ministerium stellt 6,4 Millionen Euro bereit

Das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft stellt dafür bis 2020 jährlich bis zu 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. In der Schule ist die Oberstufenkoordinatorin der Gesamtschule, Cordula Hiller-Kitzmann, in das Projekt eingebunden. „Wir haben hier etliche hoch talentierte und leistungswillige Schüler, die aber oftmals Unterstützung beim Aufzeigen von Wegen zum Übergang ins Studium oder in die Ausbildung brauchen. Und das Ziel des Projekts muss für den Einzelnen nicht immer ein Studium sein.“

Talentförderer kommen an die Schule

Die beiden Talentförderinnen betreuen die Schüler gemeinsam und intensiv. Sie suchen geeignete und auf die einzelnen Schüler zugeschnittene Angebote aus. Diese reichen von individuellem Coaching zu speziellen Workshops, Potenzialanalyse, Sprachförderung, Stipendienberatung.

Der „Talentscout“ der Uni ist ein- bis zweimal pro Monat in der Schule, führt Gespräche mit interessierten Schülern und begleitet sie dann ab der 11. Klasse langfristig bis ins Studium hinein. Schulleiter Dirk Winkelmann: „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Herstellung von Chancengleichheit für Schüler unserer Schule.“

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