Duisburger Radwanderung

Tour vor der Tour macht Appetit auf Duisburger Radwanderung

Zur Halde Norddeutschland in Moers führt die 37. Duisburger Radwanderung. Wer möchte, kann dort eine „Bergwertung“ einlegen.

Zur Halde Norddeutschland in Moers führt die 37. Duisburger Radwanderung. Wer möchte, kann dort eine „Bergwertung“ einlegen.

Foto: Martin Ahlers

Duisburg.   Am 28. April startet die 37. Duisburger Radwanderung. Sie führt zu den linksrheinischen Nachbarn. Über eine abwechslungsreiche Tour vor der Tour.

Am letzten Aprilsonntag heißt es anradeln für die Fahrradsaison. Die Königstraße ist auch bei der 37. Duisburger Radwanderung wieder Ausgangspunkt für zwei reizvolle Touren über 55 und 25 Kilometer. Bei der Vortour mit den Routenplanern vom Veranstalter Stadtsportbund und dem ADFC wurde der endgültige Streckenverlauf festgelegt. Details werden vorher wie immer nicht verraten.

Die Sicherheit der Radler im Blick

Michael Kleine-Möllhoff vom Fahrradclub ADFC ist der Mann der weiß, wo es langgeht. „In den Westen bis nach Norddeutschland“, scherzt der Bissingheimer. Klingt wie ein Scherz, ist aber so. Nachdem im vergangenen Jahr mit Oberhausen und Dinslaken die nördlichen Duisburger Nachbarn das Ziel waren, geht’s nun nach Moers und Neukirchen-Vluyn. Dort wartet – richtig – die Halde Norddeutschland, der weithin sichtbare Abraum-Hügel erinnert an die gleichnamige Zeche.

Stadtsportbund-Geschäftsführer Uwe Busch und Breitensport-Referent Christoph Gehrt-Butry haben die Sicherheit im Blick. So müssen Hinweise postiert werden, damit alle die Strecke finden, wo Posten stehen, damit die wenigen stark befahrenen Straßen auf der Route von den Radlern sicher überquert werden können. Das Klemmbrett am Lenker von Uwe Busch ist bewährter „Datenspeicher“ für die Aufzeichnungen.

Reizvoller Niederrhein im Frühling

Über die „Bocksbart-Trasse“ an der Düsseldorfer-/Kremerstraße geht’s für die kurze und lange Distanz Richtung Westen durch Hochfeld, dann über die Brücke der Solidarität. Danach gabeln sich die Routen: Geradeaus auf der 55-Kilometer-Strecke Richtung Bergheim, dem Rhein folgend nach rechts für die Familientour, die über Asterlagen, Homberg, Ruhrort und Kaßlerfeld zurückführt zum Ausgangspunkt. Für eine Pause erwartet erneut der Homberger TV die Radler, dort ist eine von vier Einstiegstellen für die Touren.

Zum ersten Halt auf der großen Runde lädt die Wasserski-Anlage am Toeppersee ein, wer mag, radelt weiter bis zur ersten Stempel-/Einstiegsstelle beim Rumelner TV. Danach zeigt der Niederrhein mit Kirschbaum-Alleen und Pferdeweiden sein malerisches Gesicht, ehe es über Moers-Kapellen Richtung Neukirchen-Vluyn geht. Auf einigen Abschnitten ist dabei der Grafschafter Rad- und Wanderweg eine ebenso autofreie wie landschaftlich reizvolle Route.

Beim Tennisclub Rot-Weiß Vluyn erreichen die Radler die nächste Stempelstelle. Die Tennisfreunde, die am Sonntag ein Turnier ausrichten, werden einen Radstellplatz einrichten und freuen sich, wenn die Gäste bei einer Erfrischung ihre Spiele verfolgen.

Radler können „Bergwertung“ einlegen

Wenig später gerät die Bergehalde bereits in Sicht. Die Radler umrunden den Hügel, wer möchte, kann allerdings eine „Bergwertung“ einlegen, ehe er sich beim Biobäcker Schomaker stärken kann und den nächsten Stempel holt.

Heimwärts geht es danach, bald ist Homberg erreicht, an der Friedrich-Ebert-Brücke treffen kurze und lange Route erneut aufeinander, im Ziel wartet dann auf jeden Teilnehmer eine Urkunde als verdiente Anerkennung für die geschafften Kilometer.

>>KONTROLLSTELLEN VON 9 BIS 17 UHR BESETZT

Die Stempelkartenfür die 37. Radwanderung gibt es vorab bereits beim Stadtsportbund an der Berta-Allee 8b im Sportpark Wedau, im WAZ-Medienhaus am Harry-Epstein-Platz 2 in Stadtmitte und schräg gegenüber im Pavillon von Duisburg Touristik am Eingang Königstraße. Auch beim Start am 28. April (9 bis 17 Uhr) werden Karten an Start/Ziel sowie den Kontrollstellen beim Rumelner TV, beim TV Homberg, TC Rot-Weiß Vluyn und nahe der Halde Norddeutschland (Bio-Bäckerei Schomaker) ausgegeben. Dort ist auch der Einstieg möglich.

Einen großen Fahrradmarktmit einen Parcours für Kinder, Ausstellungen zum Thema Fahrradtechnik und Touristik erwartet die Besucher am 28. April ganztägig auf der Königstraße. Dort findet gleichzeitig auch das Street-Food-Festival statt.

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