Gefahrguteinsatz

Fünf Schwerverletzte bei Chemie-Unfall im Duisburger Hafen

Eine Spezialkraft prüft den Tankwagen, der einen Chemie-Unfall verursacht haben soll, auf ein mögliches Leck.

Foto: Rene Anhuth/ANC-News

Eine Spezialkraft prüft den Tankwagen, der einen Chemie-Unfall verursacht haben soll, auf ein mögliches Leck. Foto: Rene Anhuth/ANC-News

Duisburg.  Im Duisburger Hafen hat sich am Donnerstag an einem Tankwagen ein Unfall mit einer giftigen Chemikalie ereignet. Die Ursache ist unklar.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Feuerwehr ist am Donnerstag gegen 11.40 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz im Duisburger Hafen ausgerückt. Im öffentlichen Bereich nahe der Alten Ruhrorter Straße soll eine giftige Flüssigkeit aus einem Tankwagen ausgetreten sein. Fünf Personen sollen laut der Feuerwehr mit der Chemikalie in Berührung gekommen sein und sich schwer verletzt haben. Bei der Chemikalie handelt es sich um einen Stoff aus der Gruppe der Kresole, die stark ätzend sind.

Kein Leck gefunden – Geruch an der Unfallstelle

Unfallursache und -hergang sind bisher unklar, trotz eingehender Untersuchung konnte am Tankwagen keine Leckage festgestellt werden. Allerdings war an der Unfallstelle ein deutlicher Geruch wahrnehmbar, der auf einen Austritt der Chemikalie hindeutet. Der Tank-Container wurde auf eine mobile Gefahrstoffwanne gesetzt um eine weitere Kontamination zu verhindern.

Die Feuerwehr hatte den betreffenden Bereich sofort abgesperrt und alle Personen aus dem Gefahrenbereich gebracht. Die Verletzten wurden dekontaminiert und ins Krankenhaus gebracht.

Insgesamt waren 85 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes im Einsatz. Außerhalb des Gefahrenbereiches im Hafen gebe es keine Auswirkungen auf die Nachbarschaft oder das Stadtgebiet, teilt die Stadt Duisburg mit.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik