Festivalhelfer

Volunteers sind das Rückgrat des Duisburger Platzhirsch

Nur eine kleine Auswahl der freiwilligen Helfer auf dem Dellplatz: Wo bald der Platzhirsch röhrt, trafen sich am Mittwoch Lisa Scherer (l.), Jan Immanuel Tügel (r.) und andere Volunteers.

Nur eine kleine Auswahl der freiwilligen Helfer auf dem Dellplatz: Wo bald der Platzhirsch röhrt, trafen sich am Mittwoch Lisa Scherer (l.), Jan Immanuel Tügel (r.) und andere Volunteers.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Duisburg-Dellviertel.  Am Mittwoch trafen sich die freiwilligen Helfer des Duisburger Platzhirsch-Festivals. Kulinarisch gibt es dieses Jahr eine Platzhirsch-Premiere.

Noch eine gute Woche, dann ist es soweit: Der Platzhirsch röhrt wieder auf und um den Dellplatz. Das „Festival für Artenvielfalt im Duisburger Stadtrevier“, so der offizielle Untertitel, bringt vom 30. August bis zum 1. September wieder unzählige Musikacts, Kunstperformances und mehr nach Duisburg - und verzichtet auf die ganz großen Namen, zugunsten der Möglichkeit, neue, aufregende Musik und Kunst zu entdecken.

Ohne Freiwillige geht es beim Duisburger Platzhirschfestival nicht

Ira von Czapski organisiert die „Volunteers“, beim letzten Treffen der freiwilligen Helfer am Mittwoch auf dem Dellplatz erklärt sie die Aufgabenbereiche. „Wir haben in jedem Jahr um die 100 Volunteers dabei. Die Techniker von Höhnerbach helfen auch, ohne die ginge gar nichts.“ Außerdem ist auch ein Fototeam auf dem Festival unterwegs, die Ehrenamtlichen kümmern sich außerdem um die Künstlerbetreuung, die Fress- und Bierbuden, den Einlass und den Infostand. Als Belohnung gibt es kostenlose Verpflegung, ein Crewshirt, ein Festivalbändchen und eine rauschende Party nach dem Platzhirsch.

Dienst an der Wurst

Viele der Freiwilligen, die sich am Mittwoch auf dem Dellplatz organisieren, sind nicht zu ersten Mal im Team dabei. Jan Immanuel Tügel aus Duisburg hilft schon zum dritten Mal, „einfach weil der Job hier unheimlich Spaß macht.“ Mittlerweile hilft er auch ein wenig im Organisationsteam, am Platzhirsch-Wochenende leitet er die Freiwilligengruppe, die das Publikum mit Getränken und Würsten versorgt, in diesem Jahr erstmals auch mit Currywurst.

Alte Hirsche und frische Kitze

Auch Lisa Scherer ist zum wiederholten Mal im Platzhirsch-Team, ein Umzug nach Duisburg war für die die Initialzündung. „Nach meinem Umzug war ich sehr frustriert, die Duisburger Kulturszene war - obwohl sie ja existiert - vorher kaum sichtbar.“ Ihr Wunsch, für die Stadt und ihre Bewohner etwas kulturelles auf die Beine zu stellen, konnte konkrete Formen annehmen, als Scherer vom Freiwilligenprogramm des Platzhirsch-Festivals hörte. „Am Festivalwochenende stehe ich an der Bierbude“, freut sich die Wahl-Duisburgerin.

Maria ist zum ersten Mal dabei, die Duisburgerin hat über Social-Media-Kanäle von der Suche nach freiwilligen Helfern gehört. „Bis jetzt gefallen mir alle Aufgabenfelder ganz gut, ich kann mir da alles vorstellen“, erklärt sie. Gleichzeitig wird das Festival 2019 auch ihr erster Platzhirsch überhaupt, welche Bands sie sich zwischen ihren Schichten anhören will, weiß sie aber noch nicht.

Derweil koordiniert Ira von Czapski die Planung der Crewshirts, jeder Volunteer muss seine T-Shirtgröße angeben, außerdem muss die neue Fotobox besetzt werden. Mit den frischen Freiwilligen, die am Mittwoch dazu gekommen sind, ist von Czapski sehr zufrieden. „Acht neue Leute, das ist eine gute Quote.“

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