Verkehr

Warum die Stadt Duisburg in Rheinhausen Linienbusse blitzt

Die Blitzersäule an der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen, blitzt zu schnelle aber auch zu schwere Fahrzeuge. Hier gilt nämlich Lkw-Verbot

Die Blitzersäule an der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen, blitzt zu schnelle aber auch zu schwere Fahrzeuge. Hier gilt nämlich Lkw-Verbot

Foto: Tanja Pickartz

Der Blitzer an der Friedrich-Ebert-Straße löst auch bei Linienbussen und auch bei „braven“ Autofahrern aus. Warum ist das so? Hier die Erklärung.

Duisburg-Rheinhausen. Dienstagabend, 23.04 Uhr: Der Blitzer an der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen löst in Fahrtrichtung Schwarzenberger Straße aus. Gleich zwei rote Lichtblitze erhellen das Innere eines Autos und auch des Linienbusses, der zeitgleich die Anlage passiert. Beide Fahrbahnen wurden offenbar geblitzt, die des Fahrers, der schwört, exakt 50 km/h gefahren zu sein, und eben die Spur des Busses, der ja schlicht seinem Fahrplan folgt.

Die Stadt klärt den skurrilen Fall auf, ein Sprecher schreibt: „Auf der Straße gilt ein Lkw-Durchfahrtverbot. Das Messsystem löst zur Überwachung zwei Fotos aus. So besteht der Nachweis, dass der Lkw während der Fahrt aufgenommen wurde. Diese beiden Fotos werden an zwei unterschiedlichen Punkten aufgenommen, und somit entstehen zwei Blitze. Busse werden aufgrund ihres Fahrzeugumfangs automatisch als Lkw erfasst. Die Daten der Busse werden im Rahmen der Auswertung dann aber gelöscht, da die Durchfahrt für Busse gestattet ist.“

„Beim Pkw ist es Zufall“

Der Busfahrer hat also nichts zu befürchten. Und der Autofahrer auch nicht. „Dass zeitgleich ein Pkw an der Säule vorbei fuhr, der exakt (die zulässigen) 50 km/h fuhr, ist Zufall.“

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