Lichtermarkt

1. Lichtermarkt in Emmerich bot weihnachtliche Atmosphäre

Die Band Granufunk sorgte beim Lichterfestes für musikalische Unterhaltung.

Die Band Granufunk sorgte beim Lichterfestes für musikalische Unterhaltung.

Foto: Christian Creon / FUNKE Foto Services

Emmerich.  Der erste Lichtermarkt in Emmerich kam bei den Besuchern sehr gut an, besonders bei Familien. Nicht nur warme Mützen gab's zu kaufen.

„Wenn die historische Kulisse des Rathauses besonders festlich strahlt, der Duft von Reibekuchen und Glühwein durch die Luft weht, dann fühlen wir den Beginn von etwas Neuem“, heißt es auf der zugehörigen Internetseite zum ersten Emmericher Lichtermarkt. Dieser fand vergangenes Wochenende auf dem Rathausplatz statt. Als eine Art Vorweihnachtsmarkt bot das neue Fest der ganzen Familie die Möglichkeit bereits in Weihnachtsstimmung zu verfallen. Dazu trug allein schon das Ambiente bei.

Eingekesselt von warmleuchtenden Lichterketten machten sich 15 kleine Holzhütten, gemütlich aneinander gereiht, breit. Die dazugehörigen Händler boten beispielsweise handwerkliches wie Treibholz-lampen und funkelnde Christbaumkugeln an. Daneben waren auch Accessoires und Textilwaren vertreten. So konnten die Besucher sich für die kommenden Wintertage gleich warme Mützen und kuschelige Decken kaufen.

Einige Händler aus den Niederlanden dabei

Doch auch im Bereich der Floristik gab es die Möglichkeit, sich schon mal für die Weihnachtszeit zu wappnen. „Natürlich kann ich hier Werbung für meinen Laden betreiben, aber ich stehe hier auch einfach unheimlich gerne und zeige den Leuten meine Produkte“, sagte Christiane Berndsen, Floristin und Händlerin auf dem Lichterfest. Drei der Händler wie zum Beispiel das Tafelhaus kamen sogar aus dem Emmericher Einzelhandel.

Es wurde aber auch international. Und so boten die Nachbarn aus den Niederlanden ebenfalls vorweihnachtliche Produkte und Köstlichkeiten an. Selbst für die Jüngsten unter den Besuchern war dank der Kinderfeuerwehr Emmerich gesorgt. Passend zum Thema des Lichterfestes konnten die Kinder im dortigen Zelt Windlichter basteln.

Natürlich fehlte Glühwein nicht

Ohne Frage war neben dem Verkauf von schönen Winterartikeln auch für leibliches Wohl gesorgt. Ob selbst gemachten Spekulatius mit nach Hause nehmen oder gemütlich mit den Liebsten einen heißen Glühwein trinken: Für die Besucher blieben keine Wünsche offen. Das Ganze war zudem zu fairen Preisen möglich. Sowohl die handwerklichen Waren als auch die Lebensmittel waren preislich machbar und keineswegs überteuert, wie es mancher von anderen Weihnachtsmärkten oder Festen kennt.

Schöne Artikel und leckeres Essen, was begehrt man mehr? Höchstens noch musikalische Unterhaltung. Diese war auf einer Live-Bühne gegeben. Auch das Programm der Auftritte variierte immer wieder, wodurch für jeden Geschmack etwas dabei war. So hatten am Samstag die in der Gegend bereits bekannte Partyband „Granufunk“ und auch der Verein „Sing Out Kulturbrücke e.V“ die Möglichkeit, das Lichterfest musikalisch zu begleiten.

Am Sonntag stießen auch die Band „BuK“ und Markus Rennecke mit diversen Schülerbands dazu. „So stelle ich mir ein Weihnachtsfest vor. Ich hoffe, auch die Weihnachtsmärkte nehmen sich ein Beispiel daran“, gab eine der zahlreichen Besucher/innen ihre Eindrücke kund.

>>Organisiert von der Wirtschaftsförderung

Es war der 1. Emmericher Lichtermarkt mit Kunsthandwerk und Bühnen-Programm. Eingeführt und organisiert wurde das Ganze von der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Emmerich. Mehr Informationen dazu unter: www.lichtermarkt-emmerich.de.

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