Ostereiersuche

500 Ostereier und mehr waren auf dem Eltenberg versteckt

Das ist ein fester Bestandteil bei der AWO-Ortsgruppe Elten: die Eiersuche für die Kleinen auf dem Eltenberg.

Das ist ein fester Bestandteil bei der AWO-Ortsgruppe Elten: die Eiersuche für die Kleinen auf dem Eltenberg.

Foto: Konrad Flintrop

Elten.   Die AWO-Ortsgruppe bietet seit 32 Jahren das Ostereiersuchen an. Nicht jedes Kind war zufrieden nach der Eiersuche.

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Traditionsgemäß am Ostermontag und generationsübergreifend fand das jährliche Ostereiersuchen auf dem Eltenberg statt. Was eine Freude für die Kinder mit Eltern und Großeltern! Seit nunmehr 32 Jahren ist dieses Erlebnis nun schon fester Bestandteil in Elten. Organisiert wie alle die Jahre von der AWO-Ortsgruppe.

Urgesteine sorgen dafür, dass der Eiersuch-Event fortgeführt wird

Marietta Wehren und ihr Team hatten alles fest im Griff. Der Morgen begann früh für das Team. Zirka 500 Ostereier oder Schokostäbchen wollten versteckt werden. Petra Smink, von Anfang an jedes Jahr dabei, ist eines der Urgesteine dort. Während Gert Rompel jr. und Harald Geurtzen schon als Kinder selbst gesucht haben. Heute sind sie die „Eierbeauftragten“ des Orga-Teams und stehen dafür, dass das traditionsgeladene Oster-Event auch bestehen bleibt. Geurtzen wohnt inzwischen in Kleve aber beim Orga-Team immer noch eine helfende Hand.

Gert Rompel jr. eröffnete das Eiersuchen

Schon um 10.30 Uhr „trudelten“ die ersten Kinder ein. Gert Rompel jr. eröffnete das Eiersuchen und gab den Kindern einige wichtige Tipps mit auf den Weg. Auch das die Kindergartenkinder, also bis sechs Jahren, auf der einen Seite suchen sollten, während die Grundschulkinder die etwas kniffeligeren Verstecke finden mussten.

Außerdem erwähnte er die 16 Preis-Eier, allesamt hartgekocht, die alle eine Nummer trugen. Fand ein Kind so ein Ei, durfte es sich von einem Stand in der Grillhütte, einen Preis aussuchen. Dort war ein „Gabentisch“ aufgebaut, der einem Kirmesstand ähnelte.

Die Kinder strömten in alle Himmelsrichtungen aus

Nun konnte die „Mission Eiersuchen“ beginnen. Die Kinder strömten in alle Himmelsrichtungen aus, „bewaffnet“ mit schreienden Kehlen und natürlich selbst mitgebrachten Körben. Das ein oder andere enttäuschte Kindergesicht blieb natürlich nicht aus. Nicht, dass die Organisatoren etwas vergessen hätten, sondern weil man mit dem Fund nicht zufrieden war. So auch Emil Metzemaekers, vier Jahre alt, war nicht zufrieden mit seiner Ausbeute von vier Eiern. Sein kleiner Bruder Felix hingegen, erst drei Jahre alt, hatte sein Körbchen voll. Mutter Friederike hatte tröstende Worte im Gepäck.

Thore (5) war kaum zu bändigen vor lauter Freude

Nadia und Marcus Proest Sohn Thore (5) war kaum zu bändigen vor lauter Freude. Seine Schwester Bente hatte es hingegen einfach. Sie lag noch im Kinderwagen und ließ die Eier zu sich kommen. Mutter Nadia, ein Eltener Kind, war immer schon bei den AWO-Events dabei, auch beim jährlichen Sommer-Zeltlager.

Mittlerweile kommen auch viel Besucher aus Emmerich, so wie die siebenjährige Lenja von der Leegmeer-Grundschule. Hatte sie doch tatsächlich eins der Nummern-Eier gefunden und präsentierte uns stolz eine kleine Miniaturkutsche, die sie dadurch gewonnen hatte.

Der idyllische Ort lädt zum Verweilen ein

Dieser idyllische Ort auf dem Berg, der auch eine Grillhütte beherbergt, lud echt zum Verweilen ein. Während sich einige Gruppen ins Gras setzten und wie um ein Lagerfeuer saßen, holten sich die anderen erst einmal einen Kaffee. Stille und Muße konnte man genießen. Auch gänzlich ohne Musik aus irgendwelchen kratzenden Lautsprechern, konnte das Eier-Orga-Team wieder einmal einen ganz großen Erfolg verbuchen.

Für die Kinder war dieses Eierfest kostenlos

Für die Kinder war dieses Eierfest wieder gänzlich kostenlos. Ganz ohne ipad und Handy war man diesmal nicht virtuell auf der Suche nach dem Kick, sondern alles zum Greifen und Begeistern nahe in der realen Welt. Schön, dass es in der realen Welt noch so soziale Aktivitäten stattfinden. Begeisterte Kinder riefen am Ende: „Wir kommen nächstes Jahr wieder“! Was kann sich das Orga-Eier-Team besseres wünschen? Also, Eiermission erfüllt.

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