Schiedsleute

Amtsgericht Emmerich und Stadt Rees würdigen Schiedsmann

Dr. Dirk Stalinski (li.), Bürgermeister Christoph Gerwers (Mitte) und Frank Postulart (re.) gratulierten Schiedsmann Karl-Heinz Sliwa (2.v.r.). Einen Strauß Blumen gab’s auch für dessen Ehefrau Erika Sliwa.

Dr. Dirk Stalinski (li.), Bürgermeister Christoph Gerwers (Mitte) und Frank Postulart (re.) gratulierten Schiedsmann Karl-Heinz Sliwa (2.v.r.). Einen Strauß Blumen gab’s auch für dessen Ehefrau Erika Sliwa.

Foto: Stadt Rees

Millingen.  Karl-Heinz Sliwa wurde für zehnjährige Tätigkeit als Schiedsperson ausgezeichnet. Das Amtsgericht Emmerich und die Stadt Rees gratulierten jetzt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Seit zehn Jahren ist Karl-Heinz Sliwa ehrenamtliche Schiedsperson. Der Millinger ist damit einer von insgesamt zwei Schiedsleuten, die sich um die Belange der Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet Rees kümmern. „Es ist eine herausfordernde aber zugleich auch schöne ehrenamtliche Tätigkeit“, gab Karl-Heinz Sliwa nun im Rahmen eines Termins im Rathaus einen Einblick in seinen Tätigkeitsbereich als Schiedsperson.

Nachdem Karl-Heinz Sliwa von der Bezirksvereinigung Kleve im Bund Deutscher Schiedsmänner bereits vor einigen Wochen für sein Jubiläum ausgezeichnet wurde, schlossen sich nun auch Dr. Dirk Stalinski, Direktor des Amtsgerichts Emmerich am Rhein, sowie Bürgermeister Christoph Gerwers und der Reeser Ordnungsamtsleiter Frank Postulart den Glückwünschen an.

Was Schiedsleute leisten

Schiedsleute werden vom Rat der jeweiligen Kommune für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Ein außergerichtliches Streitschlichtungsverfahren über eine Schiedsperson durchzuführen ist bei verschiedenen Streitigkeiten gesetzlich vorgeschrieben. Die Schiedsperson setzt einen Termin fest, zu dem beide Personen erscheinen müssen. In diesem Termin erhalten die Parteien Gelegenheit sich auszusprechen.

Werden sich die Parteien in diesem Termin einig, wird ein Vergleich aufgesetzt, den beide Parteien unterschreiben, um diesen rechtswirksam zu machen. Das Streitschlichtungsverfahren ist mit einer maximalen Gebühr von 40 Euro vergleichsweise kostengünstig. Karl-Heinz Sliwa signalisierte, für das Amt weitere fünf Jahre zur Verfügung zu stehen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben