Betrug

Angeklagter aus Rees muss wegen Betrugs weniger Geld zahlen

Der Angeklagte wurde jetzt zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je acht Euro verurteilt.

Der Angeklagte wurde jetzt zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je acht Euro verurteilt.

Foto: Kurt MicheliS

Rees/Emmerich.   Ein Reeser (23) wurde wegen Betrugs in zwei Fällen bereits zu einer Geldstrafe verurteilt. Jetzt senkte das Gericht die Höhe der Tagessätze.

Der junge Mann aus Rees hatte Pokemon-Karten bereits im vorigen Jahr übers Internet zum Kauf angeboten. Doch als zwei Käufer das Geld überwiesen hatten, erhielten sie dafür keine Karten. Am Amtsgericht in Emmerich war der 23-Jährige deswegen schon wegen Betrugs in zwei Fällen verurteilt worden, hatte dagegen aber Einspruch eingelegt.

Und zwar mit der Begründung, dass die verhängte Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen zu je 15 Euro zu hoch sei.

Verkauft hatte er die Karten bereits im Dezember, und zwar einmal zwei Karten im Wert von zusammen 73 Euro, beim zweiten Mal eine Karte für 68 Euro. Als die Karten trotz Überweisung bei den Käufern nicht eintrafen, wurde Anzeige erstattet.

Die Höhe der Tagessätze wurde von 15 auf 8 Euro gesenkt

Der gebürtige Dinslakener hatte gegen das Urteil Einspruch eingelegt, mit der Begründung, dass sein Einkommen für die Höhe der Strafe zu gering sei. Dem stimmte die Staatswaltschaft beim erneuten Termin zu, nachdem sie Einblick in die Einkommensverhältnisse des Angeklagten genommen hatte.

So wurde er durch das Gericht zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je acht Euro verurteilt. Die Summe könne auch in Raten gezahlt werden, so das Gericht.

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