Mikrozensus

Die Anzahl der Arbeitnehmer im Kreis Kleve ist gestiegen

Im Kreis Kleve gab es 2018 weniger Teilzeitbeschäftigte als noch 2017.

Im Kreis Kleve gab es 2018 weniger Teilzeitbeschäftigte als noch 2017.

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Kreis Kleve.  Die Anzahl der Kernerwerbstätigen im Kreis Kleve ist gestiegen. Das belegen neuste Zahlen des Mikrozensus. Weniger Selbstständige verzeichnet.

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Im Jahr 2018 standen in Nordrhein-Westfalen 1,7 Millionen Erwerbstätige in ihrer Haupttätigkeit in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen des Mikrozensus 2018 mitteilt, waren das 21,9 Prozent der insgesamt 7,72 Millionen sogenannten Kernerwerbstätigen in NRW. Der Anteil der atypisch Beschäftigten lag damit nahezu auf Vorjahresniveau (2017: 22,7 Prozent).

Auch für den Kreis Kleve hält das Statistische Landesamt Zahlen in puncto Kernerwerbstätige bereit. 2018 gab es kreisweit 141.000 Kernerwerbstätige, wobei 31.000 in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis waren.

Zu den atypisch Beschäftigten zählen Teilzeitbeschäftigte mit bis zu 20 Arbeitsstunden je Woche, befristet oder geringfügig Beschäftigte sowie Angestellte bei Zeitarbeitsfirmen. Im Vorjahr (2017) gab es nur 140.000 Kernerwerbstätige im Kreis Kleve und 36.000 davon waren atypisch Beschäftigte.

15.000 Selbstständige im Kreis

67,3 Prozent – also 95.000 sind übrigens Normalarbeitnehmer, 15.000 sind Selbstständige. Während im Vergleich zu 2017 die Anzahl der Selbstständigen sich verringert hat, ist die Anzahl der Normalarbeitnehmer von 88.000 in 2017 auf 95.000 in 2018 angestiegen.

Übrigens: 76.000 Kernerwerbstätige sind Männer. Normalarbeitnehmer üben im Übrigen eine unbefristete sozialversicherungspflichtige Tätigkeit mit über 20 Wochenstunden aus, die direkt für den Arbeitgeber erbracht wird.

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