Spielplatz

Eltern und Kinder äußern Wünsche zum Spielplatz in Heelden

Bauamtsleiter Dave Welling (l.) stellte den vielen Eltern und Kindern die Pläne für den neuen Spielplatz in Heelden vor.

Bauamtsleiter Dave Welling (l.) stellte den vielen Eltern und Kindern die Pläne für den neuen Spielplatz in Heelden vor.

Foto: Konrad Flintrop / FUNKE Foto Services

Heelden.  Stadtverwaltung Isselburg traf sich mit Eltern in Heelden, um sich über den neuen Spielplatz des Ortes auszutauschen. Erste Varianten vorgestellt.

Die Familien haben grob nachgezählt. Allein auf der Straße Springerlei und zwei weiteren Nebenstraßen leben um die 30 Kinder in Heelden. Was in diesem Bereich des Isselburger Ortsteil für diese fehlt? Ein Spielplatz!

Doch der soll bald kommen. „Ich denke die Bauphase wird im Frühjahr 2020 starten“, so Bauamtschef Dave Welling. Der schaute am Freitagmorgen in Heelden vorbei. Am ehemaligen Standort der nun abgerissenen Grundschule Heelden kam er zum Vor-Ort-Termin mit den Bürgern zusammen.

Spielplatz neben Wohnbebauung

Und diese kamen reichlich. An die 30 Kinder und Erwachsene waren zum Treffen gekommen. Nicht ohne Grund. „Ich würde gern von Ihnen wissen, was auf dem Spielplatz gewünscht ist“, so der Bauamtschef.

Bekanntlich soll auf dem ehemaligen Gelände der Grundschule Heelden Wohnraum entstehen. Zudem ist vorgesehen, hier den Spielplatz Springerlei anzusiedeln. Paula, Emma, Anton, Henri, Oskar, Michel und Pia würden dies sehr begrüßen. „Dann könnten wir hier endlich auch spielen, während wir auf den Bus warten“, nennt Paula einen Vorteil dafür, dass der Spielplatz hoffentlich bald an dieser Stelle nutzbar ist.

Holz als Material verwenden

Etwa 20 x 20 Meter groß wird das Spielplatzareal am Springerlei sein. Dieser soll eine altersübereifende Ausstattung bekommen. „Zudem haben wir uns seitens der Verwaltung entschieden, natürliche Materialien auf dem Spielplatz zu verwenden. Kunststoffe sollen vermieden werden“, so Welling.

Geplant ist, dass der große Baum auf dem Grundstück mit eingebunden wird in den Spielplatz. Zudem wird es innerhalb des eingezäuntes Spielplatz-Bereiches eine befestigte Fahrbahn geben, damit die Kinder hier etwa mit dem Roller fahren können.

Auch Sitzbänke und Wipptiere sind geplant

Auch Sitzbänke sollen aufgestellt werden, sowie eine Spieltankstelle und Wipptiere. Natürlich soll es auch Bewegungsmöglichkeiten geben. Und zwar in Form eines Klettergerüstes. Dave Welling hatte dazu zum Ortstermin in Heelden ein Faltblatt mit Vorschlägen mitgebracht. „Das hier finde ich super“, so Anton. Den Achtjährigen überzeugte gleich die erste Variante, die auf den Faltblatt zu sehen war. Diese hat auch eine Wackelbrücke, Rutschbahn und einen Seilzug zu bieten.

Einen Kletterbogen wie auf dem Schulhof der Grundschule in Werth fände zudem Pia schön für Heelden. Tore zum gemeinsamen Kicken hingegen Oskar, Henri, Anton und Michel. Anregungen, die sich Bauamtschef Dave Welling gern in sein Notizbuch schrieb. Ebenso wie die Idee einer Anwohnerin, doch vielleicht ein Sitzrondel um den Baum am Spielplatz zu machen.

Neue Stichstraße führt zum Eingang

Einige Erwachsene zeigten sich besorgt, dass eventuell einige Ecken des Spielplatzes nicht einsehbar sind, und sich hier deshalb Jugendliche abends treffen. Man wolle nochmal überlegen, wo man am besten die Bänke aufstellt, so dass das Areal besser einsehbar ist, erklärte dahingehend der Bauamtschef.

Auf den Spielplatz gelangen können die Heeldener dann übrigens über eine neue Stichstraße, die noch angelegt wird.

15.000 Euro für die Spielplatz-Ausstattung

Für die Ausstattung des neuen Spielplatzes Springerlei stehen der Stadtverwaltung 15.000 Euro zur Verfügung. Die Anregungen aus der Bürgerschaft werden nun ausgewertet und dann überlegt, die Anschaffung welches Klettergerüstes am sinnvollsten ist.

Die Plänen werden dann nochmal der Politik vorgestellt und dann möglichst schnell die Spielgeräte bestellt. Mit dem Bau des Spielplatzes soll im Frühjahr 2020 gestartet werden.

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