Schwer verletztes Mädchen

Emmerich: Nicht angeschnalltes Mädchen verletzt sich schwer

Der Notarzt rief am Donnerstag gegen 15 Uhr den Rettungshubschrauber, weil ein Mädchen (3) sich bei einem Unfall schwer verletzte. Sie war nicht angeschnallt.

Der Notarzt rief am Donnerstag gegen 15 Uhr den Rettungshubschrauber, weil ein Mädchen (3) sich bei einem Unfall schwer verletzte. Sie war nicht angeschnallt.

Foto: Thorsten Lindekamp

Emmerich-Hüthum.   Mädchen (3) war bei einem Auffahrunfall in Emmerich nicht angeschnallt: Sie musste in Spezialklinik geflogen werden und ist inzwischen stabil.

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Ein dreijähriges Mädchen hat sich am Donnerstag bei einem Unfall in Hüthum schwer verletzt. Es musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Am Freitagmorgen konnte die Polizei beruhigen: „Das Mädchen ist stabil“, sagt Sprecher Michael Ermers.

Das Mädchen saß nicht angeschnallt auf dem Beifahrersitz ihres 38-jährigen Vaters, der in seinem Opel Combo gegen 14.10 Uhr auf der Eltener Straße in Emmerich-Hüthum in Richtung Elten fuhr. Vor dem Opel fuhr ein 30-jährier Mann aus Duisburg in einem Ford Transit.

Die B8 musste zwischenzeitlich gesperrt werden

Als der Duisburger vor der Einmündung zur Straße Brahmberg abbremste, fuhr ihm der 38-Jährige auf. Das Mädchen schleuderte entsprechend durch das Auto.

Gegen 15 Uhr forderte der Notarzt den Rettungshubschrauber an. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. Der Unfall hätte für das Mädchen wesentlich undramatischer ablaufen können, wenn es angeschnallt gewesen wäre: „Das sieht man daran, dass sich sonst keiner verletzt hat. So ist das Mädchen mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe geprallt“, sagt Ermers.

Der Opel war so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Da Betriebsstoffe ausliefen, wurden die Feuerwehr und der Bauhof verständigt. Die Unfallstelle musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Der Einsatz war gegen 16 Uhr beendet, berichtet die Polizei.

Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

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