Brief an den Bürgermeister

Emmericher Paar will der Stadt bei der Bewässerung helfen

Die Böden in Emmerich sind nach zwei trockenen Sommern sehr ausgetrocknet.

Die Böden in Emmerich sind nach zwei trockenen Sommern sehr ausgetrocknet.

Foto: mavi / NRZ

Emmerich.  Inge Hieret-McKay und Manfred Hieret haben an den Bürgermeister und die Fraktionschefs in Emmerich geschrieben. Sorgen um den Baumbestand.

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Sie sorgen sich um den Baumbestand ihrer Stadt. Inge Hieret-McKay und Manfred Hieret haben einen Brief an Bürgermeister Peter Hinze und die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates geschrieben. Sie wollen sich proaktiv einbringen.

Mit Sorge beobachte das Paar, dass sowohl Groß- als auch Kleingehölze durch wiederholte extreme Trockenphasen sehr in Mitleidenschaft gezogen würden. Die Verfasser erkennen an, dass sich die Verwaltung durchaus bemühe, dem Wassermangel entgegen zu wirken, aber „aufgrund von vor allem verschiedener Personalengpässe im Grünflächenamt gar nicht in der Lage ist, allen Problemstellen nachzukommen“.

Ein öffentliches Baumkataster könnte helfen

Das Duo möchte helfen und macht auch Vorschläge, die die Verwaltung kostenneutral entlasteten: „Wäre es nicht sinnvoll, bei erkennbarem Eintreten einer Trockenperiode, die Bürger über die örtlichen Presseorgane und entsprechende Internetauftritte zeitnah und vor allem nachdrücklich dazu anzuregen bzw. zu bitten, öffentliche Grünflächen und Bäume in ihrer Nachbarschaft zu gießen, was eventuell zusätzlich auch den für uns alle wichtigen nachbarschaftlichen Gemeinsinn stärken würde?“

„Könnte nicht ein öffentlich einsehbarer Baumkataster dem Bürger zu erkennen helfen, wo in seiner Nähe öffentliches Grün (Bäume, vor allem Neuanpflanzungen) des unterstützenden Gießens bedarf?“

Die Schüler stärker einbinden

Könnte die Stadt nicht die Schulen darin unterstützen, ihre Schülerinnen und Schüler zu animieren, in Phasen der Trockenheit, ihr (!) öffentliches Grün (Schulgelände) und ggf. in der nahen Umgebung des Schulgeländes befindliche öffentliche Grünflächen und/oder Bäume zu gießen?“

Dies würde wiederum dazu beitragen, dass Schüler lernen, gemeinschaftlich ein Problem zu erkennen und es zu lösen, indem sie das Gießen organisieren und möglicherweise sogar einen Gießplan für die Ferien erstellen.

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