Ausbildung

Frisches Azubi-Quintett bei Katjes in Emmerich gestartet

Personalchef Jürgen Kucken (v.l.) mit den Azubis Vivian Brouwers, Elias Sognigbe, Olcay Yücel, Ersan Erzi und Maximilian Meyer.

Personalchef Jürgen Kucken (v.l.) mit den Azubis Vivian Brouwers, Elias Sognigbe, Olcay Yücel, Ersan Erzi und Maximilian Meyer.

Foto: Konrad Flintrop / Funke Foto Services GmbH

Emmerich.  Fünf junge Menschen haben nun beim Emmericher Süßwarenhersteller Katjes ihre Ausbildung begonnen. Das Quintett hat gute Übernahme-Chancen.

Über neue Gesichter unter den Mitarbeitern kann sich Katjes freuen. Im August haben nun fünf junge Menschen bei Emmerichs Süßwarenhersteller ihre Ausbildung begonnen.

Von den fünf Auszubildenden werden vier – nämlich Maximilian Meyer, Ersan Erzi, Elias Sognigbe, Olcay Yücel (alle stammen aus Emmerich) – als Süßwarentechnologen ausgebildet, Vivian Brouwers aus Kleve lernt den Beruf der Industriekauffrau.

Anzahl der Bewerbungen ist leicht rückläufig

Die Anzahl der Bewerbungen sei vielleicht leicht zurückgegangen, so Jürgen Kucken, Leiter des Personalwesens, aber nichtsdestotrotz, wurde jede freie Lehrstelle des Süßwarengiganten mit neuen jungen Leuten besetzt. Und diese freuen sich schon auf die nächsten drei Ausbildungsjahre.

Die angehenden Süßwarentechnologen seien erst als Aushilfen bei der Produktion eingestellt worden und hätten später die Chance einer Ausbildung ergriffen. „Diese Vorerfahrung im Betrieb ist durchaus von Vorteil bei der Bewerbung gewesen“, verrät Maximilian Meyer. Und natürlich weiß auch der Chef, worauf er sich bei den Auszubildenden einlässt.

Azubis stammen oft aus der Region

Eines, wofür das Unternehmen steht, ist die Familie. Viele der 350 Mitarbeiter bei Katjes arbeiten dort schon seit Generationen. Es sei nicht unüblich, dass die Kinder der Mitarbeiter, die oft aus der Region stammen, auch eine Lehre bei Katjes anfangen.

Zehn Prozent der Mitarbeiter sind übrigens Auszubildende. Insbesondere jetzt, wo das Unternehmen demnächst mit der Erweiterung der Produktionsanlage beginnt, sei die Chance der Übernahme nach der Lehre noch größer. Der zukünftige Bedarf nach neuen Mitarbeitern sei groß. Ist die Erweiterung beendet, soll die Mitarbeiterschaft auf 400 angewachsen sein.

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