Kulturraum

In Haldern entsteht jetzt ein neuer Kulturraum

Silja Böhling-Buhl vor dem neuen Kulturraum im Haus Wesendonk an der Klosterstraße in Haldern.

Silja Böhling-Buhl vor dem neuen Kulturraum im Haus Wesendonk an der Klosterstraße in Haldern.

Foto: Konrad Flintrop / FUNKE Foto Services

Haldern.  Haldern hat einen neuen Kulturraum. Möglich gemacht hat das Silja Böhling-Buhl, die die untere Etage des Hauses Wesendonk angemietet hat.

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Silja Böhling-Buhl versteht es, Menschen in ihren Bann zu ziehen, sie für das Theaterspiel zu begeistern, mit Literatur vertraut zu machen oder sie wieder an Gelesenes erinnern zu lassen. Bewohner der Senioreneinrichtungen besuchen ihre Kursangebote ebenso begeistert wie Mitarbeiter der Lebenshilfe, die oftmals auch gemeinsam auf der Bühne stehen. Dazu haben sie jetzt noch mehr Gelegenheit, denn Silja Böhling-Buhl hat die untere Etage des Hauses Wesendonk an der Klosterstraße angemietet und jetzt auch die Nutzungsänderung bewilligt bekommen.

Hier entsteht nun der neue Kulturraum Haldern. Vor einiger Zeit hat Heidrun Weber-Klinkhammer diese Immobilie erworben und damit dieses Angebot erst möglich gemacht. In der Theater- und Kulturwerkstatt haben bis zu 50 Personen Platz. „Ich gehe heute in mein Theater!“ ist ein Ausspruch, über den sich die Theaterpädagogin Böhling-Buhl künftig besonders freuen würde.

Theaterkurse auch für Kinder

Denn hier möchte sie Kultur für alle anbieten. „Die Senioren haben mir oft gesagt: ‚Ich ging so gerne noch mal ins Kino. Sissi auf großer Leinwand zu sehen, das wäre schön!“, zitiert Böhling-Buhl Wünsche, die sich nun verwirklichen lassen. Aber genauso gut kann sie hier Kurse im Figurenbau anbieten, für das Figurentheater, was ebenfalls zu ihren Leidenschaften zählt.

Theaterkurse für Kinder lassen sich im Haus Wesendonk wunderbar umsetzen, aber auch Fortbildungsveranstaltungen, Literaturabende, Kinobesuche bei Kaffee und Kuchen oder eben wie jetzt Zeichenkurse. Das alles komplettiert in Haldern die breite Palette von Kulturangeboten, die das Lindendorf gemeinsam mit dem großen Angebot an musikalischen Darbietungen zu einem wachsendem Kulturort macht. Diese Bandbreite hat auch Illustrator Stephan Lorenz, der von Wien nach Haldern gezogen ist, erstaunt und fasziniert.

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