Minervastraße

Isselburger Minervastraße bekommt doch einen Zebrastreifen

Die Minervastraße soll einen neuen Fußgängerüberweg bekommen. Dieser soll auf Höhe der Hausnummer 68 angelegt werden.

Die Minervastraße soll einen neuen Fußgängerüberweg bekommen. Dieser soll auf Höhe der Hausnummer 68 angelegt werden.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Isselburg.  Die Minervastraße soll nun doch einen zweiten Fußgängerüberweg bekommen. Dieses Mal ist dieser auf Höhe der Hausnummer 68 angedacht.

Ein langes Hin und Her hat ein Ende gefunden. Zumindest vorerst. Die Minervastraße bekommt nun doch – sollte die notwendige verkehrsrechtliche Anordnung vom Kreis Borken erteilt werden – einen weiteren Fußgängerüberweg.

Der Rat der Stadt Isselburg hat in seiner jüngsten Sitzung die Stadt damit beauftragt, diesen auf der Höhe des Hauses Minervastraße 68 anzulegen. Die dafür notwendigen Haushaltsmittel in Höhe von 6000 Euro sollen zur Verfügung gestellt werden.

Gemeinsam mit Bürgermeister noch einmal nachgeschaut

Die Grünen in Isselburg hatten das Thema Fußgängerüberweg auf der Minervastraße noch einmal auf die Agenda gebracht. Bekanntlich hatten sie in der Sitzung des Rates am 12. Juni einen Fußgängerüberweg auf der Höhe des Elektrofachgeschäftes abgelehnt.

„Hier wurde kein weiterer, möglicher Standort als Alternative zur Untersuchung benannt“, so Grünen-Chef Uwe Übelacker über den erneuten Antrag. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Carbanje habe er sich aber noch einmal die Lage vor Ort angesehen. Und ihn auf Höhe der Hausnummer 68 für sinnvoll erachtet.

Durch die Schaffung eines Fußgängerüberwegs erhoffen sich die Initiatoren, ein besseres Queren der Minervastraße, etwa für die Personen, die den Holzbruchweg oder die Kampstraße aus der Hüttensiedlung nutzen wollen, zu ermöglichen.

Bessere Sicht auf den Verkehr

Dass nun die Minervastraße 68 als gesicherter Standort gut wäre, begründet Übelacker wie folgt: „Zum einen würde sich der Sichtbereich der Verkehrsteilnehmer auf der Minervastraße von der Werther Straße aus erheblich ausdehnen und damit verbessern. Denn im Vergleich zum Standort Elektrofachgeschäft liegt der neue mögliche Standort viel weiter weg vom Kurvenbereich. Dies erhört die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“.

Von der anderen Seite der Minervastraße aus verkürze sich der Sichtbereich außerdem nur unwesentlich und stelle damit keine Verschlechterung der Sicherheit durch den nun anvisierten Standort dar.

Keine Parkplätze müssen weichen

Für den Grünen-Politiker gibt es noch einen weiteren Pluspunkt für diesen Standort des neuen Zebrastreifens: Parkplätze würden bei dieser Variante nicht wegfallen, „die Existenz eines Geschäftes ist dadurch auch nicht gefährdet“, so Uwe Übelacker.

Kevin Schneider, Fraktionsvorsitzender der FDP, bezweifelte, dass dieser Standort eine Verbesserung für den Schulweg der Kinder nach sich ziehen würde. „Man kann da nur an die Eltern appellieren, diesen dann genauso mit ihren Kindern auch zu üben und den Überweg zu nutzen“, so Übelacker.

Natürlich haben nicht nur Kinder einen Nutzen vom Überweg. Auch ältere Kunden der Sparkasse könnten diesen nutzen. So votierten die Politiker letztlich einstimmig für die Errichtung eines zweiten Zebrastreifens auf der Minervastraße.

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