Ratssitzung

Kandidaten-Vorschlag der SPD Isselburg sorgt für Verwirrung

Die SPD schlug zunächst einen sachkundigen Bürger vor.

Die SPD schlug zunächst einen sachkundigen Bürger vor.

Foto: Bastian Haumann / Funke Foto Services GmbH

Isselburg.  Die Isselburger SPD stellt einen sachkundigen Bürger als Kandidaten für Hochwasser-Zweckverband auf. Das sorgt für Verwirrung auf Ratssitzung.

Leichte Konfusion herrschte zwischenzeitlich auf der Sitzung des Rates. Es ging um die Benennung der Vertreter für die Verbandsversammlungen des Zweckverbandes Hochwasserschutz Issel. Die vier im Rat sitzenden Fraktionen und auch die Verwaltung hatten ihre Vorschläge für die Posten beziehungsweise die Stellvertreter gemacht, als ein es einen Hinweis von Seiten der CDU gab.

Studium des Paragraphens

Denn die SPD hatte mit Martin Schulz einen Kandidaten vorgeschlagen, der kein Ratsmitglied ist, sondern für die Sozialdemokraten als sachkundiger Bürger im Ausschuss sitzt. Die CDU habe überhaupt kein Problem mit der Personal-Nominierung, hieß es, wollte aber wissen, ob dies auch nach den Regularien zulässig sei, ehe man dann im Zweckverband eine böse Überraschung erleben würde. Nach kurzer Beratung und Studium des zuständigen Paragraphens vertrat die Verwaltungsspitze die Auffassung, dass alle Vertreter im Zweckverband Ratsmitglieder sein müssen.

Die sieben Vertreter und ihre Stellvertreter

Die insgesamt sieben Vertreter der Stadt Isselburg sind (in Klammern die Stellvertreter): CDU: Frank Häusler, Olaf Roßmüller (Thomas Bertram, Hermann van Thiel); SPD: Kerstin Hebing, Dr. Theodor Beine (Felix Kleideiter, Johann Radstaak); Grüne: Uwe Übelacker (Markus Hötten), FDP: Kevin Schneider (Hermann Gebbing). Verwaltungsseitig vertritt der erste Beigeordnete Alexander Herzberg die Stadt, sein Stellvertreter ist Bauamtschef Dave Welling.

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