Pfarrfest

Kinder lieben Feuerwehraufgebot beim Pfarrfest in Rees-Mehr

Die Strickgruppe der KFD verkaufte selbstgemachte Sachen für einen guten Zweck beim Pfarrfest in Rees Mehr.

Die Strickgruppe der KFD verkaufte selbstgemachte Sachen für einen guten Zweck beim Pfarrfest in Rees Mehr.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Mehr.  Beim Pfarrfest in Rees-Mehr bauten viele Ortsgruppen Stände auf und präsentierten sich den Besuchern. Die Feuerwehr war besonders umlagert.

Was bringt Feuerwehr, Kindergarten, Messdiener, Jugendtreff, Schützen, Tambourcorps und Kfd zusammen? Das Mehrer Pfarrfest, natürlich. Am dritten Sonntag im Juni ist – wie jedes Jahr – Pfarrfest. Viele unterschiedliche Gruppen aus der Gemeinde haben vor dem Pfarrheim Stände aufgebaut – mit den unterschiedlichsten Attraktionen. ,,Wir versuchen möglichst verschiedene Gruppen aus dem Ort hier zusammenzubringen,‘‘ so Irmgard Kujath, eine der Mitorganisatorinnen des Pfarrfestes. Die Ortsausschussgruppe, die seit Januar an der Organisation des Pfarrfestes arbeiten, besteht auch aus Mitgliedern von unterschiedlichen Gruppen. So arbeitet Irmgard Kujath im Bereich der Erstkommunion, Beatrix Kruse ist Leiterin des Jugendtreffs, Maria van Dartel ist Kfd-Vorsitzende und Fine Siebers ehemalige Küsterin.

Gute Versorgung für die zahlreichen Besucher

Speisen und Getränke sind reichlich vorhanden: Am Bierwagen helfen die Jungschützen, die Kfd ist für die Kaffeetafel zuständig und die Messdiener verkaufen Waffeln und Süßigkeiten. Die Handarbeitsgruppe der Kfd ist auch anwesend und stellt an drei langen Tischen ihre Waren zu Verkauf. Topflappen, Schürzen, Socken und Babywäsche – alles von den Damen handgemacht. ,,Alle 14 Tage treffen wir uns am Dienstagnachmittag und arbeiten für mehrere Stunden zusammen.‘‘ erklärt Renate Kubeck. Zweimal im Jahr, bei dem Weihnachtsmarkt im November und bei dem Pfarrfest, stehen die Handarbeiten der 14-köpfigen Gruppe dann zum Verkauf.

Kinder fädeln Fruitsloops-Ketten

Wie in jedem Jahr ist der St. Vincentius-Kindergarten, vertreten von zwei Erziehern, anwesend. ,,Der Renner sind die Fruitloops-Ketten, die die Kinder bei uns fädeln können. Sie tragen die Ketten dann, und verzehren sie im Laufe des Tages.‘‘ so Tanja Schomacher, Erzieherin. Auf der Hüpfburg die gegenüber steht, sieht man schon viele der Kinder mit fliegenden Fruitloops-Ketten um den Hals.

Es gab keine Rundfahrten mehr

Spannend ist auch die Feuerwehr, die zwei Wagen und das Rettungsboot zur Schau gestellt haben. ,,In vergangenen Jahren haben wir mit den Kindern in den Feuerwehrautos Rundfahrten gemacht, aber das geht aus versicherungstechnischen Gründen nicht mehr.‘‘ erklärt Jan Oostendorp, Mitglied des Löschzug Haffen-Mehr.

,,Wir beantworten hier alle Bürgerfragen – nicht nur für die Kinder. Wir zeigen alles, was in unseren Wagen ist, vom Stromgenerator bis zur Kettensäge, aber daneben ist uns das Gespräch mit den Erwachsenen wichtig. Wenn wir den Leuten ordentlich erklären, warum wir in einem bestimmten Fall eine Straße für fünf Stunden sperren mussten, steigt das Verständnis für unsere Arbeit.‘‘

Kinder löschen „brennendes“ Fenster

Das Highlight für die Kinder ist aber die Hauswand, dessen wegklappbare, ‚brennende‘ Fenster die Kinder mit einem Schlauch löschen dürfen. Den Kindern die Feuerwehrarbeit näher zu bringen ist auch sehr wichtig, denn ,,90 Prozent der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr kommen aus der Jugendfeuerwehr,‘‘ so Oostendorp.

Nachmittags haben die Tanzgruppen des Jugendtreffs Relaxx und zwei Tanzgruppen des TuS ihre Tänze dargeboten. Zum Schluss kam die große Verlosung, dessen Hauptpreis ein Gutschein für eine Rheinfahrt ist. Das Geld, das durch das Pfarrfest gesammelt wurde, geht zum größten Teil zum Pfarrheim und in das Projekt von Pater Rajakumar, eine Ausbildungsstelle in Indien.

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