Lustspiel in Mehr

Lustspiel der Dorfbühne Mehr erhielt sehr viel Applaus

Das Lustspiel ,,Mein Mann, der fährt zur See", das die Dorfbühne Mehr im Pfarrheim aufgeführt hat, kam beim Publikum sehr gut an.

Das Lustspiel ,,Mein Mann, der fährt zur See", das die Dorfbühne Mehr im Pfarrheim aufgeführt hat, kam beim Publikum sehr gut an.

Foto: Konrad Flintrop

Mehr.   Voll war der Saal des Pfarrheimes Rees-Mehr, als die Dorfbühne Mehr am Ostermontag das Stück „Mein Mann, der fährt zur See” aufführte.

Randvoll war der Saal des Pfarrheimes Mehr, als die Dorfbühne Mehr am Ostermontag das Stück „Mein Mann, der fährt zur See” vor begeistertem Publikum aufführte. In dem Stück, das vom Publikum viel Applaus bekam, geht es um den Kneipenwirt Karl Brammer, der zusammen mit seiner Frau das Lokal „Zum blauen Peter” führt.

Der ehemalige Schiffskoch wird eines Tages dabei erwischt, wie er kleinere Mengen Tabak schmuggelt; als er dann aus Versehen auch noch das Gericht beleidigt, steckt dieses ihn glatt für drei Monate ins Gefängnis.

Schauspieler trugen schöne Kostüme

Ein Umstand, der den Kneipengästen ebenso wenig bekannt werden darf wie den neugierigen Familienangehörigen. Also erdenkt sich seine findige Ehefrau Mary die Notlüge „Mein Mann, der fährt zur See” und ist deshalb auch erst nach drei Monaten wieder zuhause.

Kompliziert wird die ganze Geschichte jedoch, als das Schiff, auf dem Brammer angeblich angeheuert ist, Schiffbruch erleidet und ihn alle für tot halten.

Beeindruckend war, mit welcher Qualität die Dorfbühne Mehr das Stück aufgeführt hat.

Alles wirkte professionell

Das große Bühnenbild, gebaut unter der Leitung von Wolfgang Termin, Manfred Schmitz und Steffen Garden, aber sonst ein Gemeinschaftswerk etwa von Ex-Schwiegervätern und der Gaststätte Baumann, versetzte das Publikum sofort ins Hamburg von 1953.

Die Kostüme und die Maske trugen ebenfalls durch diverse Helfer sehr zum professionellen Wirken des Theaters bei.

Alle zehn Akteure beeindruckten das Publikum

Aber auch die insgesamt zehn Schauspieler wussten zu beeindrucken. Von der drolligen Verwandtschaft, denen man Rolle (und Alter) sofort abnahm, bis zur Hauptrolle, gespielt durch Andreas Trawicki. Letzterer wirkte beinahe wie eine lebendige Cartoonfigur, so ausdrucksstark wusste er mit seiner Mimik und Gestik zu spielen und den Charakter Karl Bramms zum Leben zu erwecken.

Interessant ist es natürlich auch, den Nachbarn oder die Bekannte mal ganz verändert auf der Bühne zu sehen. Dass trotzdem keine Hemmungen bei den Schauspielern aufkommen, erklärt Beata Rupprecht, die bereits in etlichen Stücken mitgespielt hat, so: „Die Schauspieler legen auf der Bühne ihr Naturell ab. Um die Rolle spielen zu können, müssen sie den Charakter für diese Zeit leben.”

Weitere Termine für das Lustspiel stehen schon fest

Über Thomas Strotmeier zum Beispiel bemerkt die Regisseurin Elisabeth Rupprecht sogar: „Er braucht immer etwas Zeit reinzukommen, aber dann spielt er wie ein junger Gott”. Generell war Rupprecht sehr glücklich mit der gesamten Gruppe.

Auch bei allen, die im Hintergrund agieren, habe sie unglaublich viel Hilfsbereitschaft erlebt. Dass sei, wovon das Projekt seit 30 Jahren lebt.

>> DIE WEITEREN TERMINE

Weitere Aufführungen gibt es am 27. April, (19 Uhr), am 28. April (17 Uhr), sowie am 4. Mai (19 Uhr), 5.Mai (17 Uhr), 10. Mai (19 Uhr) und 11. Mai (19 Uhr), jeweils im Pfarrheim Mehr.

Informationen zum Mitmachen und zur Dorfbühne allgemein erhält man unter dorfbühne-mehr.de.

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