Coronavirus

Martinus-Stift Elten: Infektionszahlen sind zurückgegangen

Aufatmen im St.-Martinus-Stift in Emmerich-Elten: Die Infektionszahlen im Caritas-Altenheim sind deutlich zurückgegangen.

Aufatmen im St.-Martinus-Stift in Emmerich-Elten: Die Infektionszahlen im Caritas-Altenheim sind deutlich zurückgegangen.

Foto: Lörcks

Elten  Aufatmen im St.-Martinus-Stift in Emmerich-Elten: Die Infektionszahlen im Caritas-Altenheim sind deutlich zurückgegangen.

Aufatmen im St.-Martinus-Stift in Emmerich-Elten: Die Infektionszahlen im Caritas-Altenheim sind deutlich zurückgegangen. Demnach wurden zuletzt „nur“ noch sieben Bewohner positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Das gibt Hans-Wilhelm Paeßens, Geschäftsführer des St.-Martinus-Stifts, am Donnerstag, 14. Januar, bekannt. Die Erleichterung darüber ist ihm deutlich anzuhören. Besonders froh ist er auch, dass aktuell keine Mitarbeitenden infiziert sind. Weitere Tote hat es auch nicht gegeben.

Seit Mitte Dezember geschlossen

Wie berichtet, war das St.-Martinus-Stift in Elten seit Mitte Dezember wegen eines Corona-Ausbruchs für Besucher geschlossen. Auch Neuaufnahmen waren bis einschließlich Montag, 11. Januar 2021, nicht gestattet. „Vor zwei Tagen haben wir einen Wohnbereich wieder geöffnet“, sagt Paeßens und ergänzt: „Alle Besucher müssen zuvor einen Schnelltest machen, bisher hatten wir kein positives Ergebnis.“ Auch Neuaufnahmen habe es wieder gegeben.

Zum Hintergrund: Das Caritas-Altenheim in Emmerich-Elten verfügt über insgesamt 82 Plätze, verteilt auf zwei Wohnbereiche. Wohnbereich 2 ist nun wieder offen. Dort dürfen die Bewohner ihre Zimmer verlassen und sich mit Masken auf den Fluren bewegen und aufhalten.

Wohnbereich 1 ist weiter unter Quarantäne

Wohnbereich 1 hingegen steht weiterhin unter Quarantäne. Das heißt: Alle Bewohner – auch die nicht infizierten – müssen in ihren Zimmern bleiben. „Wir haben aber das große Glück, dass dieser Wohnbereich im Erdgeschoss liegt und die Bewohner zumindest durch die Fenster ihre Angehörigen sehen können“, sagt Paeßens.

Ein Impftermin für das St.-Martinus-Stift steht immer noch nicht fest. „Die Impfbereitschaft unter den Bewohnern und Mitarbeitenden ist aber groß, ich rechne mit mehr als 90 Prozent“, sagt Paeßens.

Noch ein paar Tage Geduld haben

Ungeduldig und unzufrieden sei jedoch in diesen Tagen niemand – weder Bewohner, Angehörige noch Mitarbeitende. „Unser vordergründiges Ziel war und ist es, die Infektionen im Haus zu stoppen. Das hat geklappt, darüber sind wir ungemein froh. Die Lage hat aber auch viel Zeit und Kraft gekostet. Jetzt können wir die paar Tage auch noch abwarten und aushalten.“

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