Prinzenproklamation

Matthias der Baggergnom regiert jetzt in Isselburg

Gruppenfoto der Tollitäten (v.li.): : Stephanie I., (Stephanie Hartung), Kinderprinzessin Celina I., (Celina Hakvoort), Prinz Matthias I. (Matthias Hartung) und Kinderprinz Sven I (Sven Kresken) bei der Inthronisierung in Isselburg.

Gruppenfoto der Tollitäten (v.li.): : Stephanie I., (Stephanie Hartung), Kinderprinzessin Celina I., (Celina Hakvoort), Prinz Matthias I. (Matthias Hartung) und Kinderprinz Sven I (Sven Kresken) bei der Inthronisierung in Isselburg.

Foto: Christian Creon / FUNKE Foto Services

Isselburg.  Matthias Hartung ist neuer Prinz in Isselburg: Als Matthias „Der Baggergnom“ regiert er mit Prinzessin Stephanie I., „Die Zirkelfee“.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Endlich ist es auch in Isselburg kein Geheimnis mehr, wer in der Session 2019/2020 das närrische Volk regiert – auch wenn es sicherlich einigen schwer gefallen ist, das Geheimnis zu hüten. Auf jedem Fall dem neuen Kinderprinzen, wie der in seiner Prinzenrede gestand: „Aufregend war die Geheimniskrämerei, doch zum Glück ist sie jetzt vorbei.“ Der neue Prinz ist Matthias der I. „Der Baggergnom“, alias Matthias Hartung. Ihm zur Seite steht Stephanie I., die Zirkelfee.

Seit der Prinzenproklamation unter dem Motto „Macht Isselburg zum Narrenzelt für die Jecken aus aller Welt“ am Samstagnachmittag im St. Elisabethhaus hat das Versteckspiel also ein Ende und das Geheimnis ist gelüftet. 25 Jahre alt ist er, aktiver Feuerwehrmann: Prinz Matthias der I. „Der Baggergnom“. Verheiratet seit dem 26. Oktober mit Prinzessin Stephanie die I. „Die Zirkelfee“. Ganz unbekannt ist der Prinz nicht, denn bereits 2003 war er der Isselburger Kinderprinz und die beiden mussten daher nicht lange überlegen, als sie gefragt wurden.

Aus der Zeit als Kinderprinz hat er noch viele Dokumente

Und von der Zeit als Kinderprinz gab es noch eine Menge Dokumente. „Nach der Sessionsschnaps-Probe war der Elferrat noch beim Prinzenpaar eingekehrt,“ erzählte Elferratsmitglied Christian Schweckhorst, „da hat der Prinz seine Schatzkiste hervorgeholt, in welcher alle Zeitungsartikel aus seiner Kinderprinzenzeit aufbewahrt waren.“ Auch der Kinderprinz musste nicht lange gefragt werden, stammt er doch aus einer karnevalsverrückten Familie und sein Bruder Jan hat im letzten Jahr die Kindernarren regiert.

Die Rede ist von Sven I. Kresken (13), der gemeinsam mit Celina I. Hakvoort (12) den wichtigen Beschluss gefasst hat, dass mit den Hausaufgaben endlich Schluss sei und man lieber beim Karneval bleiben wolle. „Als Sven mich gefragt hat, ob ich Prinzessin sein will“, gestand Celina, „da konnte ich nicht nein sagen, denn welches Mädchen, ob groß oder klein, will nicht gerne mal Prinzessin sein.“ Die beiden kennen sich aus der Junior-Garde und natürlich werden sie auch dort weiterhin bei den Gardetänzen zu sehen sein.

Die beiden Präsidenten führten gewohnt locker durch den närrischen Nachmittag

Gewohnt locker und mit ihrer langjährigen Erfahrung führten die beiden Präsidenten Nicki Feldhaus und Christoph Kock humorvoll durch den närrischen Nachmittag, zu welchem auch viele Bewohner des St. Elisabethhauses gekommen waren. Die 13-köpfige Juniorgarde unter Leitung von Maren Feldhaus hatte nach ihrem Auftritt den donnernden Applaus mehr als verdient. Und die Kleinsten der Minigarde unter Leitung von Melanie Meyer tanzten sich in die Herzen der Zuschauer.

Schunkeleinlagen und das Solo-Mariechen Lynn Kuno rundeten den Nachmittag. Hein (Marco Tekaat) und Grit (Andre Kresken) von der Waterkant, die auf einem kleinen Kotten am Deich wohnen, „wo die Kühe schöner sind als die Mädchen“, hatten mit ihrer Büttenrede über ihr Eheleben schnell die Lacher auf ihre Seite gezogen. Und das Outfit von Grit – buntgeblümtes Kleid, Schürze, Kopftuch und Gummistiefel – war ein richtiger Hingucker.

Nach dem Gardetanz verabschiedeten sich die Akteure mit dem Finale und karnevalistischen Liedern und wurde vom einem begeisterten Publikum mit viel Applaus bedacht.

>>Karten für die Februar-Sitzung

Die Haupt-Sitzung findet am Samstag, 8. Februar, ab 19 Uhr in der Bürgerhalle in Herzebocholt statt. Einlass ist ab 18 Uhr. Für den Kartenvorverkauf gibt es nur noch einen Termin. Am 26. Januar kann man im katholischen Pfarrheim von 12 bis 14 Uhr für 9 Euro die Karten für die Haupt-Sitzung erwerben. An der Abendkasse kosten sie 10 Euro. Für den Bustransfer um 1.00 Uhr und 2.30 Uhr zahlt man pro Person 5 Euro.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben