Deichshow

Oldtimer: Lack, Chrom und Rost bei 9. Haffener Deichshow

Das Wetter spielte am Sonntag mit. Viele Oldtimer-Fans kamen zur Deichshow nach Haffen.

Das Wetter spielte am Sonntag mit. Viele Oldtimer-Fans kamen zur Deichshow nach Haffen.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Rees-Haffen.  In Rees-Haffen präsentierten sich am Sonntag etliche Oldtimer auf der 9. Deichshow. Das gute Wetter spielte den Veranstaltern in die Karten.

Über so ein Wetter konnten sich die Organisatoren der 9. Deichshow in Haffen nur freuen. So blitzte rund um die Museumsscheune auf den Wiesen eine breite Palette an Oldtimern in den unterschiedlichsten Modellen und Farben im Sonnenschein. Diese durften die Besucher der Show kostenlos besichtigen, fotografieren und ab und zu sogar den Ausblick auf die Ausstellung vom Fahrersitz aus testen.

Zum Start lud das Team um die Organisatoren Markus Heynen und Lother Hüting zum Frühstück für stolze Besitzer der antiken Fahrzeuge in der Museumsscheune ein. Allerdings kamen auch noch nach 13 Uhr weitere Aussteller hinzu.

Alte Autos, Motorräder, Traktoren und ehemalige Militärfahrzeuge kamen meist ohne Anmeldung und suchten sich selbst ein Plätzchen aus. Oder sie wurden von dem Team der Veranstaltung auf noch freie Flächen verwiesen. Doch mit der Zeit füllte sich die Umgebung zusehends. Besucher sollten wenn möglich nicht mit ihrem Neuzeitwagen am Deich, sondern am Rand einer der Wiesen direkt gegenüber der ausgedienten Militärvehikel parken. An den Zäunen und den Seiten der Straßen allerdings lehnten Fahrräder dicht aneinander.

Interessanter Kofferraumverkauf

Die Rockabilly-Band The Bonebreakers untermalte mit peppiger Hintergrundmusik das Event und das Wiedersehen von befreundeten Ausstellern mit Gesprächen über die Qualitäten und Geschichten der Fahrzeuge. Der Kofferraumverkauf bot den Schaulustigen nicht nur Ersatzteile für ihre vielleicht in der Garage stehenden alten Lieblinge, sondern auch Kleidung, Bücher, Autozeitschriften und Modellautos für Fans mit weniger Platz Zuhause.

In den Reihen der Aussteller war auch der Reeser Andre Hakken mit einem 37 Jahre alten VW T3 Westfalia, auch genannt Bulli. Bereits vier oder fünf mal wären er und seine Begleiter mit dem grün-weißen Metallgefährt angerückt, weil es ihnen gefallen hätte, erklärt er. Ein Grund dafür war nicht nur das passende Ambiente, sondern auch der Drang andere Aussteller dort wiederzusehen. „Gesehen und gesehen werden“, nannte Andre Hakken sein abschließendes Besuchsmotiv.

Vespa Boxer stand zum Verkauf

Ähnlich auch Karl Geenen, der zusammen mit einer 14 Automobile starken Truppe gekommen war. In der Museumsscheune betrachtete er eine Vespa Boxer, die der Ausstellende „bei ernsthaftem Interesse“ verkaufen wollte. Er stöberte nach Ersatzteilen durch die Reihen der Maschinen. „Ich hab schon einige fotografiert. Es ist schön hier, ich bin erstaunt.“, beurteilte Karl Geenen das Event.

Unter den Teilnehmenden und Besichtigenden der Deichshow befanden sich sowohl ältere als auch jüngere Oldtimer-Liebhaber. Sie bestaunten Fahrzeuge aus umliegenden und entfernteren Städten wie Kleve, Bocholt, Bottrop, Duisburg, oder Oberhausen. Aber auch aus den Niederlande präsentierten sich einige Modelle. So auch einer der Ältesten Oldtimer: Ein Citroën aus den 20er-Jahren. Damit konnte der Rat Rod des Baujahres 1924 von Markus Heynen in der Scheune mithalten.

>> Die Modelle der Deichshow

Die Modelle und Marken der ausgestellten Oldtimer waren vielseitig. Unter anderem waren dabei: Ford Mustang, Trabant, viele VW (Käfer/Golf/Scirocco), Citroën, Mercedes, etliche amerikanische Importe und viele andere.

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